Habe ja mit Weihnachten und so noch nie viel am Hut gehabt. So ergab es sich dieses Jahr, dass die kleine Gang Gleichgesinnter über die sogenannten „Feiertage“ eine kleine Lost-Place-Rundfahrt durch Deutschland unternahm. Die Strassen schön leer, alles schön ruhig.
Diese alte Kirche hier, irgendwo in Deutschland, war zu unserer Überraschung völlig frei zugänglich. Und passend auch zu „Weihnachten“ 😉
Allerdings ist die Bausubstanz in wirklich üblem Zustand, und das Untergeschoss voller Schwarzschimmel. Auf der Empore hatte bis vor kurzem noch eine komplette und gut erhaltene Orgel gestanden, so hatte ich es auf Fotos auch gesehen. Schade für das Foto, aber gut für die Orgel: Die hat man nämlich inzwischen abgebaut, und so vor Vandalismus und Abriss gerettet, so haben es uns andere Besucher erzählt (erstaunlich, wer zu „Weihnachten“ noch so und für was unterwegs ist).
Für ein Panoramafoto hat es aber trotzdem gereicht, wenn man schonmal dort ist:
Eine etwas grössere Ansicht dieser Szene hier. Die Berliner Stadtautobahn (BAB 100) in Wilmersdorf von der Fussgängerbrücke „Hoher Bogen“ aus gesehen, im Hintergrund der Funkturm am Messegelände.
Wenn man sich auf der Fussgängerbrücke umdreht, erblickt man (noch) DIESE Szene hier – das Kraftwerk wird demnächst abgerissen.
Mehr Autobahnen IN Berlin findet Ihr auf meiner Seite hier beispielsweise HIER, HIER und HIER.
Und natürlich das Panorama anklicken für eine schöne grosse Ansicht!
Damals war es schon irgendwie eine kleine „Sensation“ und von vielen Fotografen sehr gewünscht, dass der Fussgängertunnel unter der U-Bahn während des Lichterfestes extra blau beleuchtet war! Einige Jahre später wurden die Fotografenwünsche dann erneut erhört, und seitdem ist auch die Rückseite der Oberbaumbrücke alljährlich beim Lichterfest sehr schön illuminiert.
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Habe mir meineAufnahmen aus Cochem nochmal angeguckt, und doch noch was anderes gefunden und noch ein neues Panorama draus gemacht. Ich stehe quasi auf dem Bundesbankbunker, Aussichtspunkt „Wetterfahne“. Links auf dem Hügel die historische Reichsburg.
Anlässlich eines Archivfundes #ausGründen. Eines meiner ersten „grösseren“ Panoramen, hier vom Potsdamer Platz, 2009 erstellt. Da war ich damals sehr stolz drauf. Würde ich heute jedoch nicht mehr durchgehen lassen – zu viel Verzerrungen/ Stitchingfehler. Ob das damals die Stitching-Software noch nicht besser konnte (war ein 12mm Objektiv von Sigma, das war von der Brennweite her gleichzeitig toll und kritisch).
Ein weiterer Versuch von vielen dort, Jahre später 2015, mit einem 11mm-Objektiv – ich war zufrieden:
Im selben Jahr, mit einem geliehenen 14mm-Objektiv:
Von der einen anderen Seite am Pianosee – 15mm reichten grade so aus:
Von der anderen anderen Seite, 16mm Brennweite reichen locker:
Oder von etwas weiter weg:
Aktuell ist der Potsdamer Platz ja wieder mal eine umfängliche Baustelle. Das grösste Hindernis beim Fotografieren. ich freu mich, wenn man sich dort wieder mal herumfotografieren kann, dann mit 10mm.
„Mainkai“ heisst übrigens die gesamte Promenade am Main entlang. Aktuell verändert sich die Skyline selbst mal wieder deutlich, wie die grosse Baustelle erahnen lässt.
Ein vermutlich jedem Berliner und viele Touristen wohlbekanntes Graffiti: „Pull the Plug“ an den Stadtbahnbögen in Friedrichshain, während gleichzeitig ein ICE auf der Stadtbahn und ein Schiff auf der Spree vorbeifährt.
Einmal komplett 360° für den historischen Bebelplatz in Berlin-Mitte zur blauen Stunde. Selten so leer. Zum den alljährlichen Berliner Lichterfesten immer besonders beleuchtet und immer ein Höhepunkt, auch der Weihnachtsmarkt dort war 2022 ein Höhepunkt.Ist halt ein schönes Fotomotiv, guckst Du zum Beispiel hier und hier.
Ein Klick auf das grosse Pano öffnet auch eine schöne grosse Ansicht!
„Spreebogen“ steht in Berlin eigentlich wirklich für jeden „Bogen“ den die Spree in ihrem Verlauf in der Stadt macht. Dieses Viertel hier auf dem Panorama zur blauen Stunde im Bezirk Moabit heisst eben auch so 😉 Wie üblich, heutzutage moderne Büro-, Praxis und Wohngebäude.HIER das Panorama am Tag
Der alte Berliner „Osthafen“, heute ein modernes Büro-und Eventquartier („Mediaspree“) von der Kreuzberger Seite aus gesehen. Sieht auch zur blauen Stunde und Nachtsganz nettaus.
Hinweis: Ich habe den Privatsteg natürlich nicht betreten *schwör* 😉
Und Ihr wisst ja, das Pano anklicken für eine schöne grosse Ansicht!
Die alten Beelitzer Heilstätten waren lange ein bekannter und gut besuchter Lost Place vor den Toren Berlins. Kann gar nicht zählen, wie oft ich da war… Sind natürlich auch ein paar Panoramas bei entstanden 😉
*** ! Bitte Hinweis am Ende beachten – KEIN LOST PLACE MEHR, nicht besuchbar ! ***
Auf die Spitze getrieben hat das Panoramisieren dort ein Freund von mir: Viele Räume in den damals schon ziemlich abgerockten Gebäuden hat er per 360°-Panoramen dokumentiert. Besucht gerne mal seine spezielle Webseite nur für die alten Beelitzer Heilstätten, es lohnt sich!
Nachfolgend noch ein paar weitere Eindrücke aus den alten Beelitzer Heilstätten von mir:
Ja, das ist ein Sektionstisch, in der alten Pathologie dort. Nein, das Blut ist nicht echt.
Ein ehemals legendäres Motiv dort 😉
Auch ein legendäres Motiv aus den alten Beelitzer Heilstätten, ein alter Operationssaal. Also, die Reste davon. Am Ende hatte sogar einer die OP-Lampe geklaut…
Hier ein Bild der alten Chirugie aus der damaligen Zeit (um 2009), von aussen. Seinerzeit standen die meisten Gebäude offen, das Gelände ungesichert und immense Zerstörung. Inzwischen ist das GESAMTE Gelände dort und alle Gebäude schon eine Weile kein Lost Place mehr. Alle Gebäude wurden und werden entweder saniert und zB in Wohnungen umgewandelt, oder gesichert und halbwegs wetterfest gemacht. Einen Besuch könnt Ihr Euch also sparen, Lost Place ist das nicht mehr.
Noch ein paar Aussenansichten
Nochmals der Hinweis, damit jetzt nicht jemand motiviert durch die gezeigten Aufnahmen erwartungsfroh dort hin fährt:
!!! Die gezeigten Aufnahmen hier sind ein paar Jahre alt (um 2009 herum). Das Gelände und die Gebäude der alten Beelitzer Heilstätten sind inzwischen (2023) vollständig Privatbesitz, werden erschlossen und sind gesichert. Es wird gebaut, saniert und renoviert, alle Gelände und Gebäude dort sind nun vollumfänglich schon eine Weile endgültig KEIN LOST PLACE mehr !!!
Vor zwei Jahren etwa habe ich zufällig auf einem Immobilienportal Wohnungsangebote samt Fotos gesehen von neu gebauten Wohnungen in Beelitz-Heilstätten, die in den damals bereits sanierten Gebäuden der alten Heilstätten/ Sanatorien entstanden waren. Ich kannte das spezielle Gebäude und habe perspektivisch fast passende Vergleichsfotos aus der Verfalls-Zeit des Gebäudes. Einen Vergleich kann ich leider aus urheberrechtlichen Gründen hier nicht zeigen – jedoch absolut erstaunlich, was aus den ehemaligen Ruinen gerettet werden konnte.
Auch wenn ich da gerne immer wieder durch die Ruinen dort geschlichen bin, freue ich mich nun, dass dieser geschichtsträchtige Ort und die meisten Gebäude dort erhalten werden können. Wenn das da in ein paar Jahren fertig ist, gehe ich dort mal spazieren und werde in Erinnerungen schwelgen 🙂
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