Basteibrücke Panorama in der Sächsischen Schweiz

Zu diesem Panorama gibt es eine längere Geschichte 😉

Zunächst mal wollte ich die Sächsische Schweiz schon ewig mal in dieser Jahreszeit besuchen, „Herbst“ genannt. Dieses Panorama hier geistert mir schon seit Jahren im Kopf rum, aber seit Jahren hatte ich dann zum Indian Summer entweder keine Zeit oder das Wetter passte nicht.

Auch dieses Jahr schien es zuerst am Wetter zu scheitern. Die ganze Woche sagte der Wetterbericht das von mir gewünschte und passende Wetter für den nächsten Tag zwar immer voraus, am nächsten Morgen war die Wettervorhersage dannn aber immer komplett umgeschlagen – Regen, Nebel, Wind in der Sächsischen Schweiz. Dafür braucht man nicht losfahren.

Einen Samstag morgen Ende Oktober passte es dann auf den letzten Drücker doch noch, bevor alles Laub von den Bäumen abgefallen ist: Für Samstag und Sonntag bestes Wetter angesagt – also nix wie los. Nach ungefähr zwei entspannten Stunden Fahrt von Berlin aus ist man auch schon in der Sächsischen Schweiz. Gleich mal ein kleiner Spaziergang über die Basteibrücke und zu den üblichen Punkte in der Gegend dort. Leider sehr voll, was aber nicht verwunderlich ist an einem Wochenende mit klasse Wetter.

Der kleine erhöhte Aussichtspunkt, der als Standpunkt für das Panorama zum Sonnenuntergang vorgesehen war, war tagsüber schon hoffnungslos überlaufen.

Also rechtzeitig vor Sonnenuntergang wieder dort eingefunden, denn für das Panorama brauchte ich den einzig geeigneten Platz dafür, nämlich ganz vorne auf dieser Felsenplattform, direkt vorne am Absperrgitter. Ich hatte Glück und erwischte irgendwie das 2-Minuten-Zeitfenster, zu dem es irgendwie leer war auf dieser Plattform und konnte so den Platz direkt vorne mit dem Panoramagedöns belegen. Trotzdem hatten diese Idee natürlich noch viele andere, denn keine fünf Minuten später war die ganze enge Plattform wieder rappelvoll und leerte sich auch bis zur Dunkelheit nicht mehr – ich hätte keine Chance gehabt.

Wien immer: KLICK auf das Pano für eine schöne grosse Ansicht:

Genau dasselbe Panorama war dann von mir nochmal für den Sonnenaufgang geplant. Die Zeitumstellung bescherte dabei eigentlich eine Stunde mehr Schlaf, ich habe aber nicht wirklich Ruhe gefunden: Wollte ich doch auch morgens wieder dieses Panorama, aber dieses mal mit der am Horizont aufgehenden Sonne haben. Und das geht nun mal nur von diesem einen engen Platz ganz vorne auf diesem Aussichtspunkt.

Mit einer netten Reisebekanntschaft wurde dann später eine Wagenburg gebildet, gegessen getrunken, gequatscht, und irgendwann die Standheizung angeworfen. Wie gesagt, richtig Ruhe hab ich aber in der Nacht nicht gefunden. Denn der frühe Vogel fängt den Wurm. Und ich hatte etwas Sorge, dass da schon jemand auf diesem Platz auf dem Felsen steht und ihn so für mein Panorama blockiert. Sonnenaufgang war für 6:44 Uhr angezeigt, um kurz nach fünf hat mich aber nichts mehr im Bett gehalten, erst Recht weil ich mitkriegte wie etliche Autos um kurz vor fünf auf den Parkplatz fuhren! Was ist, wenn die alle von da oben knipsen wollen?!?

Tatsächlich habe ich dann gleich zwei andere Stativträger auf dem Weg zum Aussichtpunkt überholt, „mein“ Platz war aber noch frei – Glück gehabt! Es dauerte keine Viertelstunde, da war die Plattform voll belegt. Sonntags morgens, nicht mal halb sechs….

Aber…alles umsonst. Starker Wind kam auf, der Himmel zog sich noch in der Dunkelheit mit fetten Wolken zu und eine Luftfeuchtigkeit von 97% sorgte dafür, dass jeder Filter, jede Objektivlinse, binnen Sekunden mit Feuchtigkeit benetzt war. Diese Bedingungen (die nicht angesagt waren…) verhinderten dann leider jedes gewünschte Sonnenaufgangs-Panorama in dieser schönen Gegend.

Man gewinnt und verliert, so ist das nunmal. Und genauso erging es auch den ungefähr 300 anderen Fotografen, die am Sonntag morgen zu so früher Stunde an den Aussichtspunkten und auf der Basteibrücke unterwegs waren.

Immerhin ein guter Grund, wiederzukommen 😉

Festival of Lights 2020 – ein paar Bilder…

Im Jahr 2020 ist irgendwie alles anders. Auch das Festival of Lights fand statt wie sonst immer, dieses mal schon im September statt. Trotz zahlreicher besonderer Vorschriften und Sicherheitsmassnahmen wegen Ihr-wisst-schon haben die Veranstalter das Festival of Lights als „Special Edition“ veranstaltet.

Nachfolgend also eine kleine Bilderschau. Nicht vollständig, das würde hier jeden Rahmen sprengen. Wer mehr sehen mag, findet mehr meiner Bilder vom FoL 2020 hier.

Die Mappings auf den Gebäuden sehen natürlich als Video dynamischer aus – schaut Euch dafür gern auch das Best-of-Video des Festivals an.

Hier also eine kleine Fotoauswahl:

Das Rote Rathaus als Projektionsfläche für Berliner Stadtmarketing

Dieses Jahr endlich wieder mal dabei und sehr schön: Schloss Charlottenburg.Wirkt als Video aber natürlich irgendwie besser.

Auch die Siegessäule wurde mit einem Mapping bespielt:

Natürlich darf auch der Klassiker nicht fehlen – Panorama des Bebelplatzes. Und wie immer gilt: Anklicken für eine schöne grosse Ansicht

Zwei Tage lang schlich DUNDU über den Potsdamer Platz…

Auch das Brandenburger Tor war wieder mit dabei. Hier seht Ihr das Standbild – war eigentlich ein Mapping, wurde aber anfangs oft angehalten und ausgesetzt, weil zuviele Leute sich auf dem Pariser Platz verammelt hatten. 2020 halt…

Lang gewünscht, 2020 endlich wieder mit dabei: Die Ostseite der Oberbaumbrücke, auch ein Mapping.

Bodemuseum

Bundespresseamt

Berliner Dom

Rathaus Schöneberg

Und, zum Abschluss, ein Panorama vom Bahnhof Hackeschen Markt:

Das war es für 2020. Mehr von meinen Fotos beim Festival of Lights der vergangenen Jahre gibt es hier! Das offizielle Festival-of-Lights-Buch mit vielen meiner Fotos findet Ihr hier.


Hinweis: „Festival of Lights“ ® ist eine geschützte Wortmarke der „FOL Festival of Lights International Productions GmbH“, vertreten durch Birgit Zander.


Hinweis zu den Aufnahmen im Zusammenhang mit der DSGVO:

Die Fotos sind ein Lichtbildwerk i.S.v. Paragraph 2 Absatz 1 Ziffer 5 UrhRG. Sie wurden im Rahmen redaktioneller Berichterstattung und Dokumentation für den Veranstalter des „Festival of Lights“ angefertigt. Sonstige Verwendung, Kopieren, Veränderung, Beschneiden usw der Fotos, ist ohne ausdrückliche Genehmigung von fhmedien.de oder der Veranstalter nicht gestattet.

Sollten Sie an einer Verwendung interessiert sein, kontaktieren Sie mich bitte.

fhmedien.de übernimmt keine Haftung bei einer Verletzung Rechte Dritter, insbesondere abgebildeter Personen und Markennamen/ -zeichen! Die Weitergabe an Dritte ist nicht erlaubt. Es gelten meine AGBs.

Berlin Sonnenallee: S-Bahnhof mit 51-Meter-Panorama von mir

Der bisher grösste Druck eines Motivs von mir: Der Fussgängerübergang zum S-Bahnhof Sonnenallee in Berlin-Neukölln. An der Fassade beklebt mit einem Berlin-Panorama von mir. 51,2 Meter pure Genugtuung 😉

Dieser Fussgängertunnel war bis dato mein bisher grösstes sichtbares Produkt, das wohl kleinste hatte ich schon 2013.

Vielen Dank an die ausführende Agentur und den Auftraggeber!

Berlin Skyline

Panorama der Berliner Skyline mit den Wolkenkratzern am Potsdamer Platz und SONY-Center. Gesehen aus dem „Henriette-Herz-Park“.

Der alte Wasserturm

Ein Motiv, was ich schon ewig mal ablichten wollte. War aber sehr lange Baustelle oder von Baustellen umgeben oder die Beleuchtung war aus – jetzt hat es endlich mal geklappt.

Historischer Wasserturm, eines der wenigen ursprünglichen Gebäude, die vom alten Gaswerk Berlin – Mariendorf noch übrig geblieben sind.

Diese Aufnahme hat es zu meiner Überraschung überraschend auch in den FLICKR-Explore geschafft. Am ersten Tag über 50.000 Klicks – für ein lokales Berliner Motiv finde ich das erstaunlich. Soll mir recht sein 😉