Vor ein paar Tagen habe ich für einen Kunden ein bestimmtes Bild in meinem Bildarchiv gesucht, und musste dafür tief in den virtuellen Keller hinabsteigen. In einer verstaubten Ecke fand ich einen Ordner, dessen Inhalt mir gar nicht mehr bewusst war. Der mich aber erfreut hat und den ich Euch nicht vorenthalten möchte 😉
Im Oktober 2009 (!), also vor 16 Jahren…., hat nämlich in Berlin das neue Gebäude der Zentralbibliothek der Humboldt-Universität eröffnet. Kurz vor der Eröffnung habe ich das von innen, zusammen mit einem Kollegen, panoramisiert. Dafür hatten wir uns mit stolz geschwellter Brust und sehr von uns überzeugt, eine Hasselblad-Kamera mit damals sagenhaften mittelformatigen 39 Megapixeln samt passendem Objektiv ausgeliehen 😉
Ich kann mich noch gut erinnern, wie die Computer dann mit den grossen Bilddateien und erst recht mit den gestitchten Panos, doch etwas zu rödeln hatten. Heutzutage hat jede handliche Vollformatkamera, die etwas auf sich hält, 45 bis 60 Megapixel. Und jedes aktuelle MACBOOK stitcht solche Panos aus zehn, zwanzig oder mehr Einzelbildern heutzutage in Sekunden zusammen. jedenfalls, solange man es nicht bewusst mit der Auflösung übertreibt 😉
Wie erwähnt, das war VOR 16 Jahren. Da sind wir mal gespannt, wie und womit IN 16 Jahren fotografiert wird 😉
So oder so ähnlich höre ich es oft, wenn Leute mich mit teuren Systemkameras, Objektiven, Stativ und Panoramavorrichtung beim Herumhantieren beobachten.
Warum das zwar nicht ganz falsch, aber auch nicht ganz richtig ist, will ich hier heute mal anhand eines konkreten Beispiels beleuchten. Wir reden hier übrigens nur vom Thema „Fotos“ – das Thema „Videos mit dem Handy“ ist eine andere Schiene und wird hier nicht beleuchtet.
Um es vorwegzunehmen:
Die meisten Mobiltelefone der aktuellen Technikgeneration liefern heute eine erstaunliche Bildqualität. Da hat sich in den letzten Jahren enorm viel getan und entwickelt.
Für alle, denen es weniger auf das letzte Quentchen Qualität, sondern vor allem auf schnelle Schnappschüsse, Erinnerungs- und Alttagsfotos ankommt, ist die Kamera des Mobiltelefones die perfekte Lösung: Immer dabei, immer vefügbar, leicht und unauffällig, ohne grosses Gebastel mit Bildbearbeitungsprogrammen sofort verwertbare Bilder und Erinnerungen. Blitzschnell können die geschossenen Bilder ausserdem auf irgendwelche „Social-Media“-Plattformen hochgeladen oder an Freunde gesendet werden.
Und wer sich ein bisschen mehr mit den Bilddateien aus dem Mobiltelefon beschäftigt, beispielsweise unter Verwendung von Bildbearbeitungs-Apps auf dem Handy selbst oder sogar auf dem Computer – auch auf dem Handy sind ja schon eine Weile die Aufnahmen von Rohdaten möglich – kann durchaus gute Bilder und Panoramen erschaffen.
Der Grund dafür: Eine Handykamera hat konstruktionsbedingt nun mal einen ziemlich kleinen Sensor und weniger lichtstarke sowie optisch nicht so hochwertige Objektive verbaut. Um dies auszugleichen, werden die Aufnahmen im Handy per Software „optimiert“. Dabei werden intern mehrere Bilder in Sekundenbruchteilen verrechnet, um für den Benutzer ein für den Durchschnitt der Betrachter optisch gefälliges Ergebnis zu erreichen.
Bei gutem Tageslicht funktioniert das inzwischen wirklich gut. Unter anderem deswegen sehen Eure Handy-Urlaubsfotos aus der Karibik oder Eurer Sommer-Städtereise immer so knallig und satt aus 😉 Diese vom Algorithmus des Handys automatisch optimierten Bilder, meistens überschärft, mit (zu) starkem Kontrast und eigentlich übersättigt, sind aber nachträglich nur noch schwer zu korrigieren.
Auch für grosse Drucke stösst eine Aufnahme oder gar ein Panorama aus dem Handy auflösungstechnisch schnell an seine Grenzen. Details wirken dann „matschig“ oder verschwinden ganz im Pixelbrei, weil einfach in der Handyfoto-Datei nicht genug Bildinformationen gespeichert werden. Aber wann macht man schonmal ein Foto um einen ganzen S-Bahnhof zu bekleben…;-)
Darüber hinaus haben diese auf den ersten Blick guten Aufnahmen aus einem Mobiltelefon (und auf einem Handy-Display sieht fast alles erstmal „gut“ aus) eine weitere Einschränkung. Und zwar auch bei gutem Tageslicht, allerspätestens aber ab Sonnenuntergang: Schärfe, Details, Kontraste, Rauschen, Farben und Dynamik der Bilder aus dem Handy können insgesamt nur geringer sein und weniger „Reserven“ haben, als Bilddateien aus einem grossen Sensor mit optisch besseren Objektiven sowie ohne grössere automatisierte Eingriffe von Software in die Bilddateien einer Systemkamera.
Nochmals betont: Wer Erinnerungen per Handy sammelt, für den ist das auch völlig ok und absolut in Ordnung. Nicht jeder will eine Kamera mit Objektiven, Stativ usw durch die Gegend schleppen, nicht jeder guckt sich seine Bilder in Vollauflösung auf einem grossen Monitor an und kennt dabei jeden Pixel persönlich.
Wer aber Spass am Fotografieren und den Ergebnissen hat, oder zum Beispiel Bildmaterial für Kunden erstellt oder verkauft, wird mit einem Mobiltelefon nicht weit kommen.
Tele-Aufnahmen sind oft nicht oder nur eingeschränkt möglich oder gar nur „Digitalzoom“, also auf Kosten der Auflösung aus dem Bild ausgeschnitten. Langzeitbelichtungen beispielsweise sind mit dem Mobiltelefon nur eingeschränkt machbar. Oder als weiteres Beispiel: ich habe vor einiger Zeit mal ein 360°-Panorama von Berlin für einen Kunden erstellt. In das kann ich man bis ins Detail hineinzommen und noch in die Fenster der Wohnhäuser gucken.Selbst mit einer guten Handykamera ist das technisch (noch) nicht möglich. Okay, sowas macht man ja auch nicht jeden Tag 😉
Selbst mein kleinstes und bekanntes Panorama ist und musste aufwändig in voller Grösse mit einer „richtigen Kamera“ entstehen, und würde SO bis heute von keiner Mobiltelefonkamera geliefert werden.
Ein konkretes Beispiel
Als konkretes Beispiel habe ich hier für Euch mal ein Panorama aus Potsdam. Einmal aus einer CANON EOS, einmal aus einem Mobiltelefon (eine Marke nenne ich hier bewusst nicht).
Bevor Ihr im Text hier weiter scrollt, guckt mal zuerst auf die folgenden Panoramen, ohne die Dateinamen zu beachten – wer erkennt, welches Panorama mit einem Mobiltelefon und welches mit einer Systemkamera entstanden ist?
Das oberste Panorama hat mein Mobiltelefon so ausgespuckt. Das untere ist unbearbeitet aus den Einzelaufnahmen der „richtigen“ Kamera nur zusammengestitcht. Nebenbei: Das hier schiefe und dann „fertige“ Beispiel-Panorama könnt Ihr Euch HIER anschauen.
Normalerweise ist es übrigens umgekehrt: Meine Handy-Panos sind erstmal schief und so, die Fotos aus der Kamera hingegen korrekt ausgerichtet. Keine Ahnung warulm ich hier irgendwie geschlafen habe, wahrscheinlich #ausGründen nicht ganz bei der Sache gewesen 😉 Sei es drum, bei diesem Beispiel kommt es ja auf etwas anderes an:
Natürlich kann man über Farben, Bildschnitt und so weiter unterschiedlicher Meinung sein – aber spätestens aber wenn man sich irgendein Detail in voller Grösse anguckt, sieht man den Unterschied. Zum Vergleich nehme ich hier mal das Kuppelkreuz auf der Kirche:
Zuerst das Detail aus dem Panorama der richtigen Kamera, drunter aus dem Panorama mit dem Handy:
Noch klarer wird der Unterschied bei noch stärkerer Vergrösserung. Wieder ist die obere Aufnahme die aus der Kamera, die untere aus dem Handy:
Da ist in der Kamera im Handy eben keine Reserve mehr, wenig Auflösung und die Algorithmen im Handy haben das Bild schon komprimiert und angepasst.
Nerdkram aus der Fotoblase, sicherlich 😉 Doch selbst wenn dieser Unterschied nicht für jeden wichtig ist, potenziert er sich bei grossen Drucken, schlechtem Licht oder am Abend bzw der Nacht im Detail.
Meine Bilder kann man zum Beispiel auch für sehr grosse Drucke erwerben – keine Handyaufnahme kann dafür eine entsprechende Datei für einen qualitativ hochwertigen und detailreichen grossen Druck liefern. Und nein, auch nicht wenn das Bild per KI-Tools hochinterpoliert wurde. Da fehlen schlichtweg Bildinformationen, wie obenbereits erwähnt dem kleinen Sensor sowie Bildverarbeitungs-Algorithmus schon im Handy geschuldet.
Und die Zukunft?
Ich persönlich nehme an, dass in einigen Jahren kaum jemand mehr eine extra Kamera mit Objektiven besitzt. Die Kameras in den Mobiltelefonen werden jetzt schon von Handygeneration zu Handygenaration merklich besser.
Sensoren und die im Handy verbauten Optiken werden immer noch weiter optimiert, schon heute gibt es zudem handliche Zusatzobjektive und ganze Filtersysteme, passend für das Handyfoto-Universum.
Software und KI (ist ja auch nur Software ;-)) wird schliesslich noch mehr als bereits heute dafür sorgen – so meine Meinung – dass Fotos aus einem Mobiltelefon dann annähernd die Qualität wie aus einer heutigen Systemkamera haben werden.
Ausser für einige Spezialanwendungen und Foto-Enthusiasten wird dann kaum jemand mehr kiloweise Fotoausrüstung rumschleppen.
Natürlich sind ausnahmslos alle meine Panoramen aufwändig mit „echten“ Kameras, Stativ und Nodalpunktadaptern entstanden, dazu reichlich Bearbeitung am Rechner.
Dabei nutze ich die Panorama-Funtion des Handys übrigens oft selber an einem Motiv vor Ort, um die Panorama-Bildwirkung eines geplanten Panoramas abschätzen zu können. Die Qualität dessen, was das Handy dann ausspuckt, ist dabei dann völlig unwichtig. Egal ob das unscharf, schief, verrauscht, verwackelt ist – es geht mir dabei nur darum, abschätzen zu können ob und wie das gewünschte Panorama „wirkt“.
Also: Wer kein weiteres Interesse an „Fotografie“ hat, seine Bilder als schnell verfügbare Erinnerungen haben möchte, ist mit einem aktuellen Mobiltelefon und dessen Kamera bestens versorgt. Vergesst nur nicht, diese Euch vielleicht wichtigen Fotos auch mindestens auf einem weiteren Speicherort NICHT auf dem Mobiltelefon zu sichern – aber das ist ein anderes Thema.
Wer keine Lust (mehr) hat, eine normale Fotokamera herumzutragen, aber stattdessen in das Thema „gute Handyfotos“ tiefer einsteigen möchte, wird kaum darum herumkommen, sich mit speziellen Foto-Apps und Hintergrundwissen zu beschäftigen. Da diese Apps ziemliche Anforderungen an Rechenleistung des Handys und den Speicherplatz stellen – neben dem reinen Speicherplatz für die Fotodateien – ist auch die Verwendung eines aktuellen und leistungsstarken Mobiltelefons mit reichlich Speicherplatz angeraten.
Für alle, die auch im Detail schärfere Fotos haben wollen oder benötigen und Spass an der Fotografie haben, ist aktuell eine Systemkamera mit Objektiven immer noch das Mittel der Wahl.
Und die beste Kamera ist sowieso immer die, die Ihr grad dabei habt 😉
Was die Fotoausrüstung angeht, lebe ich zwar nicht grad minimalistisch, lehne jedoch gleichzeitig jedes überflüssige Zubehör und Teil ab. So habe ich auch neutrale Schutzfilter vor der Objektivlinse, um diese gegen Staub und Beschädigungen zu schützen, bisher weder haben wollen, noch sinnvoll gefunden. Bisher…
Vor ein paar Wochen hatte ich hier ja schon vom erstklasisgen NOVOFLEX-Service berichtet: Mir war ein Stativ umgekippt, ungünstig gefallen, und das hat hatte dann den Friktionsring am Kugelkopf zerstört. Unter anderem…auf dem Stativ war nämlich noch eine Kamera montiert, diese mit einem Objektiv RF 24-70/2.8L. Durch den Sturz des Statives und den Aufprall am Ende der Schwerkraft, war die Frontlinse des Objektives fortan mit einem etwa 2 cm langen Kratzer verziert :-/ Fotos davon habe ich nicht, weil ich mich darüber ziemlich über mich selber geärgert habe.
Nun bin ich endlich mal dazu gekommen, das Objektiv mit der zerkratzten Frontlinse zum CANON-Service einzuschicken. Den CANON-Service muss ich dabei mal wieder ausdrücklich loben:
An einem Montag kam lt. Sendungverfolgung mein Paket mit dem Objektiv im CANON Service-Center in Krefeld an. Dienstag vormittag hatte ich schon einen Kostenvoranschlag von CANON im email – Postfach, den ich eine Stunde später mit „bitte so ausführen“ beantwortet habe. Und Freitags vormittag drauf klingelte wie angekündigt schon de UPS-Bote, und brachte mein repariertes Objektiv. Ich finde, da kann man nicht meckern. Zumal die Reparatur von CANON nicht nur schnell, sondern auch perfekt ausgeführt wurde, jeder Schritt perfekt und klar kommuniziert wurde.
Ich habe mir nun für meine Objektive hochwertige Neutralfilter bestellt, die man halt vor die Frontlinse schraubt (diese hier – Grösse passend wählen. Kein Affiliate link, könnt Ihr auch woanders kaufen). Die Reparatur der Frontlinse hat mich nämlich runde 650 Euro gekostet. Und da ich die dummerweise ganz alleine zu verantworten hatte, wird mir das nicht nochmal passieren.
Transparenzhinweis:
Dieser Artikel ist ein reiner Erfahrungsbericht. Ich wurde weder von CANON oder irgendeiner anderen Firma dazu aufgefordert, ihn zu schreiben, noch habe ich dafür irgendeinen Preisnachlass oder sonstige Gegenleistungen von irgendjemand erhalten (und auch nicht danach gefragt). Also sowas wie unbezahlte Werbung.
Der genannte Reparaturpreis für die Frontlinse ist Stand Ende 2023, und dient nur der groben Orientierung was mich dieser Objektivschaden durch eigene Blödheit gekostet hat, es ist kein verbindlicher Preis für gleiche oder ähnliche Leistungen von CANON für andere Reparaturen. Bitte auf jeden Fall selber dort für Euren individuellen Fall anfragen.
Der Link zu den Objektiv-Schutzfiltern dient nur der Verdeutlichung um welches Produkt es geht – es ist kein Affiliate-Link, jeder kann dieses Produkt oder vergleichbare Produkte anderer Hersteller kaufen wo er will. Schreibfehler und Irrtum vorbehalten.
Ich nutze ja seit Anbeginn meiner Knipserzeit vieles aus dem Sortiment von NOVOFLEX. So auch einen Kugelkopf Classicball 3 II. Der ist quasi immer im Einsatz. Für spiegellose Kameras auch samt Panoramakopf bestens geeignet, dabei selber nicht zu schwer und nicht zu gross.
Durch eigene Blödheit ist mir das Stativ mit dem Kugelkopf neulich auf eine Kante gefallen, wobei der blaue Friktionsring am Kugelkopf an seiner Halterung zerbrochen ist. Ärgerlich, aber wenn es nur das gewesen wäre….
Oben der kaputte Friktionsring, unten das neue Ersatzteil
Aber einmal mehr hat NOVOFLEX geholfen – schnell und sehr kulant! Am Sonntag abend hatte ich eine email an NOVOFLEX geschrieben. Problem geschildert, Ersatzteile bestellt und um Übersendung der Rechnung gebeten. Montag morgen schon email von Novoflex: „Schicken wir Ihnen auf Kulanz zu“. Dienstag 11:30 Uhr: Briefträger wirft Brief mit Ersatzteilen in Briefkasten 🙂
Sonntag abend bestellt, Dienstag mittag im Briefkasten – top!
Das Einsetzen selbst, des neuen Friktionsringes und der Sicherungschraube ist keine grosse Sache, wenn man einen Uhrmacherschraubendreher hat und nicht eben völliger Grobmotoriker ist.
Wieder wie neu 🙂
Herzlichen Dank an NOVOFLEX für den wieder sehr netten, schnellen und tollen Service!
Transparenzhinweis: Ich habe die benötigten Ersatzteile von Novoflex für mich kostenlos auf Kulanzbasis erhalten. Dies war mit keinerlei Bedingungen von Seiten Novoflex verbunden. Den Kugelkopf und all mein Zubehör, das ich von Novoflex besitze, habe ich mir selber über die Jahre ganz normal gekauft. Die Erwähnung des tollen Service von Novoflex hier auf meiner Homepage geht alleine von mir aus, um zu zeigen dass sich Qualität kaufen langfristig immer lohnt, und Firmen auch noch das Wort „Service“ ernst nehmen.
Je nach Verwendungszweck, werden manche Bilder mehr oder weniger bearbeitet. Deswegen heist es ja auch „Photodesign“ 😉 Hier seht Ihr mal wieder den Vergleich zu der Datei, wie sie aus dem Fotoknipsapparat kommt:
Die Bearbeitung kann man mögen oder nicht, und sie ist immer individuell. In einer Tageszeitung zum Beispiel werdet Ihr niemals und sehr selten stark bearbeitete oder gar farbübersättigte Bilder finden. Da „genügt“ so etwas wie das hier unbearbeitete Bild der Mühlendammschleuse zur Illustration eines Artikelinhaltes, der sich um irgendetwas dreht womit man eine Schleuse visuell verbindet. In Postershops hingegen sind stark bearbeitete, oft auch in der Bildbearbeitung stark verfremdete Bilder viel häufiger zu finden, und jeder kann sich aussuchen und bestellen was ihm gefällt oder auch nicht.
Auch den von mir sehr oft eingesetzten Panoramaefffekt (also das „gebogene“ bei sehr breiten Darstellungen) mögen andere wiederrum gar nicht. Das ist in Ordnung, denn viele andere mögen das. Und ein Präsident braucht auch nur 50% der Stimmen, um Präsident zu sein 😉
In meinen früher angebotenen Workshops zur Sensorreinigung bei Digitalkameras ist das immer mein erster Spruch: Sensorreinigung beginnt schon beim richtigen Objektivwechsel! Immer wieder beobachte ich es, in allen meinen Foto-Workshops: Jemand möchte ein Objektiv wechseln – das allein ist natürlich nicht verwerflich 😉 Dafür wird dann also das Objektiv von der Kamera gelöst, teils minutenlang in der Fototasche gekramt – und irgendwann endlich das neue Objektiv angesetzt. Die ganze Zeit stehen die Kameras mit offenem Bajonett im Wind, irgendwann hab ich sogar schonmal, während der Kamerabesitzer in seinem Rucksack kramte, eine Fliege in die Kamera schwirren gesehen (kein Witz!).
Auch bei Regen habe ich diese Verhaltensweisen schon beobachtet. Natürlich sage ich jedesmal was, wenn das in während meiner Foto-Workshops passiert. Doch die meisten sind da völlig unbekümmert 😉 – oft höre ich dann Sprüche wie „stempel ich eben weg“ oder „hat doch ne Sensorreinigungsfunktion“. Auch dass jemand dann nach meinem Hinweis einen Blasebalg aus seiner Fototasche zauberte und damit in die Kamera (die immer noch offen auf dem Stativ im Wind stand…) pustete, um den „Dreck wieder rauszupusten“, kam einmal vor. Ist aber schon ne Weile her, deswegen kann man das jetzt ja mal zum besten geben ;-).
Jede Sensorreinigung, egal ob selber oder beim Service, kostet Geld, Zeit und trägt das Risiko in sich, die Technik teuer zu beschädigen.
Haltet doch die Kamera wenigstens beim Objektivwechsel mit dem Bajonett nach unten und dreht Euch bei Wind mit dem Rücken so, dass die Kamera wenigstens etwas abgeschirmt wird. Sucht das Objektiv welches Ihr wechseln wollt vorher raus, und kramt nicht endlos rum während die Kamera offen in der Gegend rum steht.
PS: Dass auf dem Beispielbild eine CANON abgebildet ist, hat keine tiefere Bedeutung, die Problematik besteht bei ALLEN Kameras mit Wechselbajonett. Nur hab ich jetzt endlich mal dran gedacht, beim Workshop neulich ein Foto davon zu machen, und der nette Workshopler hat nunmal eine CANON 😉
Wenn all die netten Leute in meine Foto-Workshops kommen, herrscht gelegentlich der Irrglaube, dass sie nach ein paar Stunden mit mir und etwas Foto-Wissen „solche Bilder wie ich“ machen können (ob meine Bilder nun gut oder schlecht sind, besprechen wir hier vielleicht ein anderes mal 😉 ).
Auch wissen alle, die je bei mir in meinen Foto-Workshops waren, was ich immer so ziemlich am Anfang jedes Workshops dazu sage: Ich bringe Euch bei, wie man fotografiert – Blende, Zeiten, ISO, warum wie was und überhaupt funktioniert, alles um die Technik und wie und warum überhaupt sie verwendet wird. Und klar unterhalten wir uns immer auch über Bildgestaltung, Perspektiven, Wirkung von Brennweiten, Bildbearbeitung usw – aber eines erzähle ich ganz bewusst nie: Wie man einen bestimmte Bildstil direkt nachmacht!
„Richtig“ zu fotografieren – also Blende, Zeit, ISO und die mehr oder weniger jeweils vorhandene Technik bewusst einzusetzen, das kann man lernen – genau dazu sind meine Foto-Workshops da.
Man kann auch lernen, mithilfe der Bildbearbeitung eigene Fotografier-Fehler mehr oder weniger wegzubasteln, seinen Bildern aber in der Bildbearbeitung den „eigenen Look“ verpassen, das muss jeder weitgehend für sich rausfinden. Seine Bilder so zu bearbeiten oder im besten Fall schon so zu fotografieren, dass sie die eigene Handschrift tragen, dazu ermuntere in meinen Workshops , zur ganz eigenen Kreativität!
Gleichzeitig bestehen meine Workshops aber auch nicht aus blossem Herunterleiern technischer Sachlichkeiten und Datenblättern. Das wäre ja langweilig, kann ja jeder 😉 Vielmehr versuchen ich und mein Team, auf jeden einzugehen und jeden zu ermuntern, das grad erlernte und ausprobierte Fotowissen KREATIV (sic!) anzuwenden. Oft krieg ich nach den Foto-Workshops Bilder von den gemeinsam besuchten Locations zugemailt. Ich will jetzt natürlich niemandem zu Nahe treten ;-), aber es wissen ja eh alle die im Workshop waren: Bilder die meinen von dem Abend ähneln langweilen mich. Toll finde ich, wenn Leute sich Perspektiven gesucht haben, Gedanken um Bildwirkung und bei der Bildbearbeitung gemacht haben.
Trotzdem hier mal wieder ein Beispiel aus der Reihe „Vorher-Nachher“. Entstanden bei einem individuellen Foto-Workshop in Grossbeeren vor ein paar Wochen, etwas südlich von Berlin. Das „fertige“ Bild ist eben „mein Stil“ – aber jedes andere Ergebnis ist ebenso „gut“ oder „schlecht“!
„Richtig fotografiert“ gibt es heute fast jedes Motiv schon unendliche Male – gebt Euren Bildern doch mal selbstbewusst einen Look und Stil, an dem die Leute beim Angucken auch noch hängenbleiben!
Nach einem kapitalen Sturz-/ Rempelschaden auf der ILA Berlin neulich waren eine meiner Kameras, zwei Objektive und Konverter defekt und dejustiert. Nachdem dieses Jahr bisher eigentlich nichts so läuft wie ich es mir gedacht hatte, passen solche Kleinigkeiten immer noch gut in das Fass zum Thema „Schei**** passiert“. Aber gut, das hier ist ja nichts was sich nicht einfach beheben lässt.
Rüdiger Maerz GmbH (CANON Service Berlin und Hamburg) haben es in zwei Tagen gerichtet, besten Dank für den immer guten und schnellen Service 🙂 , jetzt hatte ich endlich Zeit mich drum zu kümmern.
W E R B U N G
PS: Wegen der immer wieder neuen Nachfragen dazu – nein, ich kriege bei der Firma Maerz GmbH nix umsonst und muss meine Rechnungen dort wie alle anderen auch bezahlen! Allerdings freue ich mich jedesmal wirklich, dass man Service in dieser Firma auch noch als solchen betrachtet, und sowohl zeitlich als auch von der Qualität immer Top liefert. Sowas muss auch mal gesagt werden 😉
Das Erscheinen der aktuellen Version von Panoramastudio 3/ pro ist mir eine willkommene Gelegenheit, hier mal wieder etwas detaillierter darauf einzugehen.Seit Anbeginn erstelle (stitche) ich alle meine Panoramen (oder gern auch hier,hier und manchmal sogar hier) mit dieser Software.
W E R B U N G
Oft sind die Teilnehmer meiner Panoramworkshops im Vorfeld zunächst etwas unsicher, für welche Software sie sich entscheiden sollen. Sie haben hier und da dies und das gelesen und jenes gehört…wie das so ist. Diejenigen, die sich für Panoramstudio entscheiden haben, haben es nicht bereut. Vielleicht sorgt dieser Überblick für weniger Unsicherheit 🙂
Panoramastudio tut stressfrei genau das was es soll – unaufgeregt, unkompliziert und ohne irgendein Problem. Sehr intuitiv zu bedienen, wird vom Entwickler regelmässig gepflegt, gleichzeitig wid man nicht mit wöchentlichen updates genervt.
In meinen Workshops zur Panorama-Fotografie empfehle ich Panoramastudio immer sehr gerne, eben aufgrund der einfachen Bedienung und der sofort richtigen Ergebnisse (wenn man halbwegs richtig fotografiert hat 😉 ) beim Stitchen. Negatives zum Panoramastudio habe ich noch von keinem Workshopteilnehmer vernommen.
Selbstverständlich gibt es auch andere Software zum Zusammensetzen der Panoramen – wer die hat, kennt und versteht, wenn es funktioniert, soll dabei auch bleiben. Wer jedoch neu in die Panorama-Fotografie einsteigt, sollte sich Panoramastudio mal genauer ansehen. Zu unterscheiden ist dabei „Panoramstudio 3“ und „Panoramastudio 3 PRO„. Der für die Praxis relevante Unterschied ist, dass man in der „Pro-Version“ Ankerpunkte setzen kann, mehrreihige und Kugelpanoramen möglich sind, sowie eine (sehr sinnvolle!) bessere Unterstützung starker Weitwinkel- (und Fischeye) -Objektive. Hier findet Ihr eine genaue Vergleichsübersicht. Ich persönllich empfehle immer Panoramstudio 3 Pro. Obwohl ich SEHR selten mehrreihige Panos mache, sind die technischen Möglichkeiten in der „Pro-Version“ doch merkbar weitreichender.
Es ist dabei übrigens vollkommen egal, welche Kamera/ Objektiv-Kombination Ihr benutzt, um eine der häufigsten Fragen vorwegzunehmen.
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Wenn man beim Fotografieren des Panoramas die Regeln dazu beachtet, ist es wirklich ganz einfach 😉 Die eigentliche „Arbeit“ leistet man beim Fotografieren vor Ort! Hat man hier alles richtig gemacht, ist das Stitchen und die Bildbearbeitung nur noch sowas wie Routine, und Ihr könnt Eure Kreativität ungehindert ausleben.
Wie genau Ihr ein Panorama richtig fotografiert, könnt Ihr zB in meinem Workshop zur Panorama-Fotografie lernen. Neben den Einstellungen beim Fotografieren und der „Bildvorbereitung“ der Einzelbilder zB in Lightroom gehts dort natürlich bis zum Zusammensetzen der erstellten Bilder. Natürlich kann man bestimmte Panoramen auch ohne weiteres Zubehör fotografieren – saubere Architekturpanoramen aber sind ohne Nodalpunktadapter eher unwahrscheinlich.
Ich zeige hier jetzt mal beispielhaft und im Schnelldurchgang, WIE einfach Panoramastudio bedienbar ist, bei perfekten Ergebnissen. Die Bedienung der „normalen“ Version und der „Pro“-Version sowie die Versionen 2.x und 3.0 unterscheiden dabei sich nicht wirklich.
Zuerst ladet Ihr Euch hier die gewünschte Panoramastudio-Version herunter. Das geht schnell, auch die Installation ist denkbar einfach. Nun habt Ihr eine kostenlose 30-Tage-Testversion, die Ihr jederzeit freischalten könnt, wenn Ihr einen Lizenzcode erwerbt (links dazu am Ende des Artikels). An den Grundeinstellungen muss zunächst nichts eingestellt/ verändert werden – es kann sofort losgehen.
Wenn Ihr das Panoramastudio also startet, erscheint sofort diese aufgeräumte Arbeitsfläche:
Per Drag&Drop zieht Ihr nun alle vorbereiteten Einzelaufnahmmen des von Euch fotografierten Panoramas in das Panoramstudio-Fenster. Egal wieviele Einzelbilder. Danach sieht das dann in etwa so aus:
Wenn man halbwegs richtig fotografiert hat (ich kann das gar nicht oft genug betonen), muss man nun gar nicht mehr soviel machen.Bei Bedarf können die Einzelbilder gedreht, umsortiert, aussortiert usw werden.
Man wählt den Menupunkt „Panorama ausrichten“…
..und erhält ein kleines Einstellungsfenster. Auch hier kann man normalerweise alle Default-Einstellungen übernehmen, und mit klick auf „OK“ das Panorama zusammensetzen lassen.
Am Ergebnis seht Ihr dann schon das (fast) fertige Panorama, auch ob alles soweit passt kann man erkennen.
Ich muss SEHR selten nach dem Stitchen noch Korrekturen am Ergebnis vornehmen. Bei Bedarf kann man aber sehr genaue Detailanpassungen vornehmen, ganze Einzelbilder verschieben und etliches mehr…
Sagte ich schon, dass Ihr Euch die Arbeit sparen könnt wenn Ihr schon vor Ort richtig fotografiert habt?
Natürlich kann man in jedem einzelnen Schritt in Panoramstudio fast unbegrenzt viele Eingriffe, Korrekturen und Veränderungen vornehmen. Auch Bildbearbeitung wie Kontraste, Farben usw sind in Panoramastudio möglich, wer es drauf anlegt kann aus Panoramastuio ohne grosses zutun fertige Panoramen auswerfen lassen. Mein Workflow ist aber wie gezeigt, und in einem speziellen Bildbearbeitungsprogramm kann man eben doch noch genauer eingreifen, nachbearbeiten und sich ausspinnen 😉
Befindet man das Ergebnis im Panoramstudio dann irgendwann für gut, vollendet man das Panorama indem man noch den Rahmen nach eigenem Ermessen festlegt. Da ich alle meine Panoramen nach dem Stitchen noch in einem Bildbearbeitungsprogramm weiter bearbeite, gebe ich immer ausreichend „Fleisch“, um dann genug zum sauberen endgültigen Schnitt oder zB zum Ent- oder Verzerren zur Verfügung zu haben.
…Panoramstudio ist nunmehr beschäftigt…
..und wirft Euch dann schon das gewünschte fertige Ergebnis aus:
Nun speichert Ihr das Ergebnis nur noch ab – fertig!
Das war es schon – nun habt Ihr ein fertiges Panorama oder eine Panorama-Datei zum Weiterbearbeiten nach Eurer Kreativität.
Für mich ist diese Software zum Panoramas zusammensetzen der beste Kompromiss zwischen Kosten, stressfreier Installation und Bedienung.
Die downgeloadete Version könnt Ihr 30 Tage kostenfrei ohne Lizenzcode nutzen, es wird dort dann immer nur ein Panoramastudio-Logo über die Bild-Ergebnisse gelegt.
Wenn Ihr die links benutzt, kostet Euch das keinen cent mehr, und ich erhalte auch keine Provision dafür 🙂
Alle Screenshots und Logos mit freundlicher Genehmigung erstellt von : www.tshsoft.de/ Panoramastudio 3 Pro, TobiasHüllmandel
Ich bin ja seit langen Jahren überzeugter Nutzer diverser Novoflex-Produkte. Angefangen bei den Kugelköpfen (bei denen ich inzwischen alle drei Grössen der Classicballs benötige – vom neuen Classicball 2 über den Classicball 3 II bis zum Classicball 5), und auch mein Panoramakopf/ Nodalpunktadapter ist von Novoflex (link zur aktuellen Version).
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Kaputt gegangen ist trotz intensiver Nutzung noch nie was. Dank der hysterischen Kontrolle am Flughafen Danzig vor einigen Wochen ist dort jedoch die Feststellschraube des Panoramakopfes abgedreht (!) worden und dem „Mitarbeiter“ dann auch noch runtergefallen, und natürlich prompt irgendwo unter die Gepäckkontrollbänder gerollt. Da sowohl die Suche als auch jede Diskussion an der Sicherheitskontrolle sowieso vollkommen zwecklos ist (ich musste u.a. ALLE Objektivdeckel abmachen und IN die Spiegelkästen der Kameras wollten sie auch gucken…), habe ich nach Rückkehr Novoflex wegen der Schraube angeschrieben.
Heute nun kam eine neue Feststellschraube für den Panoramadrehteller per Post – unkompliziert, kostenlos, schnell 🙂
Vielen Dank an die Firma Novoflex für diesen tollen Service!!
Eigentlich bin ich ja fast nur noch unterwegs. Und da kann und soll sowohl die Pflicht als auch das Vergnügen nicht immer liegenbleiben. Soll heissen: Bilder müssen/ sollen auch mal unterwegs fertig gemacht und/ oder versendet werden, emails beantworten, Buchhaltung usw.. Also, damit meine ich natürlich nicht wenn man mal einen Tag abwesend ist…eher so die wochenlange Rumreiserei oder unterwegs für einen Kunden vor Ort.
W E R B U N G
Es laufen immer ziemlich viele und am Ende in der Masse eher nervige Sachen auf, die nach Rückkehr erledigt werden müssten. Weder möchte ich meinen Kunden die Wartezeit zumuten, noch auf den entsprechenden Umsatz verzichten und erst recht nicht (mehr) nach Rückkehr im Büro zwei Tage alles mögliche aufarbeiten müssen.
Nach einigem Hin und Her hat sich für mich das folgende System als sehr praktisch erwiesen:
Mein gesamtes BILDARCHIV liegt (neben der Festplattensicherung, natürlich) in einer Cloud. So kann ich unterwegs immer (sofern irgendein Netz verfügbar ist, versteht sich) und auf jedes Bild zugreifen, es direkt per downloadlink verschicken, oder mir selbst nochmal herunterladen, weil irgendjemand etwas daran noch verändert haben möchte. Sicherheitstechnisch unbedenklich – wer klaut schon Bilder einer eventuell gehackten Cloud, und die NSA und der BND haben sicher besseres zu tun 😉
Alle anderen regelmässig benötigten DATEN befinden sich verschlüsselt auf dem Notebook und auf der externen Festplatte. Das möchte ich in keiner Cloud wissen.
Auf dem Notebook und der externen Festplatte landet auch aktuelles Bildmaterial der jeweiligen Tour, so jeweils doppelt gesichert. Das neue Bildmaterial wird nach Rückkehr im Büro auf das „grosse System“ kopiert und wandert dann abschliessend, wenn soweit fertig bearbeitet, in Kopie in die Cloud. Die (aktualisierten) Daten werden dann einfach auch mit dem grossen System synchronisiert – fertig.
Umgekehrt werden die dann auf dem „grossen System“ veränderten Datenfiles vor einer längeren Tour einfach auf den Laptop kopiert, und werden dann unterwegs, je nach dem was so anliegt, „fortgeschrieben“, nach Rückkehr im Büro wieder zurückkopiert usw.
So bin ich immer aktuell und kann (fast) jeden Tag alles wegarbeiten.
Die verwendete Technik ist nichts besonderes. Das Macbook musste es sein – und zwar nur wegen dem Display. Für Bildbearbeitung gibt es aus meiner Sicht nach heutigem Stand nichts besseres auf dem Notebookmarkt. Lightroom 6 läuft darauf problemlos, alle andere Software ebenfalls.
Weil Bildbearbeitung mit dem integrierten Touchpad nicht wirklich Spass macht, hab ich auch immer die MagicMouse dabei.
Die externe Festplatte mit einem TB Kapazität ist von LACIE und arbeitet via Thunderbolt (superschnell direkt mit dem Macbook) oder USB 3.0 beim übertragen auf den PC (nicht ganz so schnell, aber ausreichend). Tut seit ewa einem Jahr zuverlässig ihren Dienst. Bin unterwegs noch nicht an die Kapazitätsgrenze der externen Platte gekommen, aber es gibt sie auch mit zwei TB Kapazität, wenns ein bisschen mehr sein darf 😉
Wenn kein Wlan verfügbar ist, behelfe ich mir noch via Hotspot über das Handy. Für grössere Datenmengen ist das aber eher nicht geeignet. Emails abfragen und beantworten usw kein grosses Problem, sobald aber etwas mehr verschickt werden muss wird das zu teuer und vor allem viel zu langsam.
Auch immer dabei ist ein kleiner USB-Stick. Bin schon in die Verlegenheit gekommen, unterwegs etwas ausdrucken zu müssen. Da ich keinen Drucker dabei habe (ne, wirklich nicht), such ich mir dann eben ein Internetcafe oder frag im Hotel. Dann ist es ganz praktisch, wenn man nicht den ganzen Datenwust an den fremden Rechner hängt, wo man ja nie weiss, an was dieser Rechner noch angeschlossen ist 😉 Einfach die zu druckenden Dateien auf den sonst leeren Stick, direkt vom Stick öffnen, Drucken – Stick wieder entfernen – fertig. Weil ich langsam Plastik-allergisch werde, hab ich einen USB-Stick aus Metall mit 64GB – genug, um auch grössere Datenmengen verschieben zu können.
Die Auslieferung von Bildern an meine Kunden, übrigens, erfolgt kaum noch auf CD/ DVD. Habe mir vor einiger Zeit schon USB-Sticks mit meiner Werbung drauf bestellt. Das sieht nicht nur gut aus, sondern kommt bei den Kunden auch sehr gut an. Mit 16GB liegt man preislich bei entsprechender Abnahmemenge in einem erträglichen Rahmen und hat ausreichend Platz für die Kunden-Bilddaten. Nochmal: Der Werbeeffekt ist nicht zu unterschätzen 😉
Nun fehlt noch noch Solarstrom – und Satelliten-DSL, welches leistungsfähig genug ist. Kommt Zeit, kommt Rat 😉
….ist eines meiner Lieblingsobjektive. Genau, die erste Version, (noch) nicht der Nachfolger. Erstens kann ich bei meinem gut justierten Exemplar keinen wirklichen Unterschied in der Schärfe entdecken, und zweitens hat die erste Version 77mm Filterdurchmesser und nicht wie der Nachfolger 82mm – d.h. ich habe einen einheitlichen Filterdurchmesser von 77mm an den von mir am meisten genutzten Objektiven (EF 16-35/4L IS USM und EF 70-200L IS USM II), keine Schrauberei mit Reduzier- und Adapteringen.
W E R B U N G
Bedingt duch die echte Viel-Nutzung (vor allem im Reportagebereich) muss also gelegentlich die Tubusführung des 24-70/2.8 erneuert werden (soll wohl eine bekannte Schwäche dieses Objektives sein, die Führung nutzt sich durch die Reibung des Zoom einfach ab) und danach immer etwas nachjustiert werden.
Dafür hab ich heute morgen das Objektiv beim Berliner CPS-Service Ruediger Maerz GmbH abgegeben – um 10:30 Uhr. Um 13 Uhr dürfte ich es fix und fertig repariert und justiert abholen – DAS nenne ich SERVICE. DANKE 🙂
Bei meinen Foto-Workshops geht es ja meistens um spezielle fotografische Themen, z.B. Nachtfotografie oder Panorama-Fotografie. Dort fragen mich immer wieder Teilnehmer etwas unsicher, ob den ihre Kamera „ausreichend“ sei. Nicht selten fühlen sich auch einige ebenso verunsichert, wenn sie beispielsweise ihre Bridge-Kamera beim Workshop auspacken und ein anderer Teilnehmer läuft gleichzeitig mit einer grossen DSLR mit vollem Objektivrucksack auf.
Leute – ich kann dazu nur sagen und will das jetzt auch hier mal loswerden: WELCHE Technik Ihr besitzt, ist für das Erstellen von guten Fotos fast völlig egal!
Niemand kann mit letzter Gewissheit sagen und abschliessend festlegen, was ein „gutes Foto“ überhaupt ist. Ich kann es gar nicht oft genug wiederholen, und die, die schon bei einem Workshop bei mir waren, haben vielleicht meine Texte zu dem Thema noch in Ohr 😉 :
Mit annähernd jeder heute am Markt verfügbaren Kamera lassen sich in allen meinen Workshops sehr gute Ergebnisse erzielen!
Ich bringe Euch bei, wie Ihr die Kameras und sonstige Technik einstellen und benutzen müsst, um die gewünschten Ergebnisse zu erzielen.
Die eigentliche Kreativität, das Motiv sehen (!), den Auslöser drücken – das müsst immer noch Ihr selber tun! Und dieses ist die eigentliche Leistung, die Ihr alleine erbringt, ich zeige Euch nur wie die Technik funktioniert und wie man sie benutzt.
Bisher ist mir auch noch niemand aufgefallen, der mit einer Bridgekamera (trotz der tatsächlich – oder scheinbar??…- etwas eingeschränkten Möglichkeiten damit) „schlechtere“ Aufnahmen in meinen Workshops oder gar hinterher gemacht hat oder so gar kein fotografisches Auge für Motive hatte, als die Leute, die über reichlich Equipment verfügen.
Textbeitrag enthält W E R B U N G
Natürlich gibt es Unterscheide und Verwendungen, für die die ein oder andere Kamera und das ein oder andere Objektiv oder Zubehörteil besser oder schlechter geeignet ist. Und natürlich macht eine Kamera mit mehr Ausstattung manchmal auch das Fotografieren irgendwie leichter.
Diese Themen sind aber nicht Gegenstand meiner Workshops und spielen im fotografischen Alltag meistens eine eher untergeordnete Rolle. Und es druckt ja auch nicht jeder jeden Tag Poster in Hausfassadengrösse, oder untersucht mit der Lupe seine ausgedruckten Bilder nach „Schärfe“ (ganz bewusst in Anführungszeichen!) auf Pixelebene und ähnliches.
Klar braucht Ihr für manche Themen bestimmtes Zubehör, etwa bei der Panorama-Fotografie z.B. einen Nodalpunktadapter. Doch das bisher zur Kameratechnik gesagte gilt genauso: Auch hier muss es nicht das grösste und teuerste Modell sein – dieselben Ergebnisse lassen sich auch mit preiswerteren Produkten bis hin zum Selbstbau problemlos erreichen! „Gewusst wie“ – darum geht es. Wer nicht grundsätzlich verstanden hat wie etwas funktioniert, dem nützt auch kein teuerstes Equipment. Und genau das lernt Ihr bei mir: „Gewusst wie“ – so dass Ihr das Wissen anwenden könnt und selber entscheiden könnt, welches Equipment wirklich notwendig ist.
„Gute Bilder“ kann man heute auch schon mit einem Mobiltelefon machen, auch wenn das mit „Fotografie“ nicht ganz so viel zu tun hat und u.a. aufgrund der eher bescheidenen Einstellmöglichkeiten der Telefonkamera entsprechend eingeschränkt ist.
Wer gern mal lesen mag, welche Auswüchse reiner Equipment-Wahn haben kann und was es bedeutet, der darf sich gern mal das hier unddies hier zu Gemüte führen 😉 – besser kann man es nicht sagen!
Für meine Workshops gilt schon immer und weiterhin: Egal welche Kamera und welches Objektiv Ihr habt, egal ob Euer Stativ 20 oder 2000 Euro gekostet hat, und egal ob Euer Fernauslöser „Original“ ist oder Ihr ein No-Name-China-Import benutzt: Nichts davon beeinflusst das Motiv, nichts davon macht Euch ein „besseres“ oder schlechteres Bild! Ihr müsst, sollt und dürft bei mir lernen, wie man die Kameras für Eure Motive richtig einstellt und benutzt.
Im Rahmen meinen seinerzeit durchgeführten Workshops zur Sensorreinigung (werden bei mir nicht mehr angeboten) wurde neben der Sensorreinigungs-Methode, die ich vermittelt habe, auch besprochen, welche anderen Möglichkeiten es gibt, sowie deren Vor- und Nachteile. Und immer wieder kam dabei auch das Thema „Discofilm“ (auch: „Sensor-Film“) zur Ansprache: Eine Art Spachtel-Masse, die Ihr, grob gesagt, zur Sensorreinigung auf den Sensor Eurer Kamera patscht, die dann fest werden muss und anschliessend abgezogen wird, wobei sämtliche Verunreinigungen mit „abgezogen“ werden sollen.
W E R B U N G
Ich sagte es immer in den Workshops, und mehrfach haben mir auch Teilnehmer schon ähnliches wie das folgende Dilemma berichtet – lasst die Finger davon! Ein Foto aus der Werkstatt des Berliner-Canon-Service Rüdiger Maerz GmbH (gibt es in Berlin inzwischen auch nicht mehr…die Zeiten ändern sich) zeigt nun mal so eine Art einen Beweis – verkleisterte Mechanik im Spiegelkasten der Kamera durch Rückstände des „Discofilm“. Klingt ja auch einleuchtend: Auch wenn der „Discofilm“ als Masse zäh ist, ist es nun mal doch irgendwie flüssig. Und wenn Ihr mal in den Spiegelkasten Eurer Kamera guckt, sieht man mit blossem Augen Öffnungen usw rund um den Sensor – klar dass das Zeug da reinlaufen und sonstwohin durchsickern muss.
Das Foto zeigt die ausgebaute Spiegelmechanik einer CANON 5D II nur von der Rückseite aus – Sensor und Verschluss sehen genauso schlimm aus… klickt auf das Bild, um Euch das Drama in gross anzusehen….
Was diese Reparatur kostet (bei der zur Reinigung die gesamte Mechanik ausgebaut werden muss!), könnt Ihr Euch denken! Also lieber Finger weg – aus vielerelei Gründen ist es am besten, Ihr gebt die Kamera zum Service.
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