Alles eine Frage der Perspektive: Brandenburger Tor

Jeder kennt wohl den Spruch:“ Es ist schon alles fotografiert – nur nicht von jedem.“ Und irgendwie ist ja auch schon alles gesagt…und trotzdem haben die meisten Menschen heute immer noch was zu reden ūüėČ

Will sagen: Nat√ľrlich sind die bekannten Spots (weltweit…) wirklich buchst√§blich totfotografiert. Und wenn einer mal was neues entdeckt und das im Netz die Runde macht, fotografieren viele es einfach von fast derselben angenommenen Position nach. Immer sch√∂n zu beobachten wenn man sich den Spass macht an so einem Spot mal entspannt zu sitzen und die Leute mit ihren Kameras zu beobachten. Nur wenige versuchen wenigstens mal, so ein Motiv schon beim fotografieren auch mal anders in Szene zu setzen, mit einem anderen Vordergrund, anderer Bildgestaltung, Unsch√§rfen, ungew√∂hnlicher Schnitt, nur einen Teil des Motives ins Bild setzen und was es so alles an unendlichen M√∂glichkeiten gibt. Manchmal gen√ľgt schon eine Ver√§nderung der Aufnahmeh√∂he oder irgendeinen typischen Gegenstand am Motiv mit ins Bild einzubeziehen.

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Wenn ich mit meinen Foto-Workshops unterwegs bin, erz√§hle und zeige ich meinen Leuten das immer gern an den typischen Berliner Motiven, und ermuntere sie beim fotografieren selber frei und kreativ zu sein, sich nicht immer an den bekannten Bildern aus den einschl√§gigen Fotoforen zu orientieren. Ganz schnell kommen dann pl√∂tzlich sehr erstaunliche wirklich tolle Ergebnisse und grosse „AHA-Erlebnise“ innerhalb der Workshop-Gruppe, die sich dann auch noch ganz sportlich selber gegenseitig √ľbertreffen m√∂chte ;-).

Nun will ich ja nicht behaupten, dass die Aufnahmen in diesem Beitrag vom Brandenburger Tor die absoluten Ausnahmefotos sind ;-), aber sie sollen beispielhaft ein paar Möglichkeiten zu neuen anderen Perspektiven zeigen.

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