Frankfurt/ Main – Skyline

Immer eine Reise wert

Berlin Breitscheidplatz Panorama

Noch eine etwas andere Version, eine halbe Stunde vor der blauen Stunde.

Regensburg Skyline Panorama

Leider leider bei wirklich schlechtem Wetter. Da kann man nix machen…

Gibraltar

Von Ronda nach Gibraltar ist es kilometermässig nicht wirklich weit. Gemütlich tuckern wir durch die Berge Andalusiens durch fantastische Landschaft.

Die Ankunft in La Linea de la Conception – also die spanische Stadt gegenüber Gibraltar – irritiert uns erstmal: Wir finden uns inmitten zahlreicher Raffinerien wieder, es ist sehr schmutzig und riecht durchdringend nach Benzin und anderen Abgasen. Eine kleine Strasse direkt am Ufer führt in die Stadt, vorbei an Sandstränden direkt neben Pumpstationen für fette Tanker. Ich kann es kaum glauben – an diesen Stränden „geniessen“ reichlich Menschen die Sonne und planschen im Wasser. Schwer zu verstehen, warum man sich das inmitten der Schwerölwolken antut, ist doch kaum 5 Kilometer weiter ein sauberer 20 Kilometer langer Strand ohne Industrie. Na gut, jeder wie er mag….

Unseren Parkplatz hatten wir vorher via Google gefunden: Direkt gegenüber des Felsen von Gibraltar mit bestem Ausblick auf den gesamtem „Staat“ 😉

Für 12 Euro/ 24h in einer privaten Marina, keine 300 Meter vom Grenzübergang nach Gibratar. Sehr sauber, ruhig, schön und vor allem bewacht. So können wir das Auto beruhigt stehen lassen, und stundenlange entspannte Streifzüge durch La Linea und vor allem auf den Felsen von Gibraltar unternehmen. Abends kommen aber erstmal Wolken auf. Man konnte richtig sehen, wie die Wolke am immerhin 426 Meter hohen Felsen „hängen blieb“.

Am nächsten Morgen ist aber wieder schönes Wetter, und so stehen wir als Fussgänger voller Tatendrang um kurz nach 9 Uhr an der Grenzkontrolle nach Gibraltar (britisches Hoheitsgebiet), werden ohne grosse Aufmerksamkeit durchgewunken. Sobald man durch die Kontrolle durch ist, steht man vor der ersten Besonderheit dieses Mini-Staates: Die Landebahn des Flughafens verläuft quer zur Hauptstrasse. Diese wird jedesmal, wenn ein Flugzeug startet oder landet, gesperrt. Eine Übersicht verdeutlicht die Situation am besten:Fotografiert später von Upper Rock, also auf dem Felsen von Gibraltar. In der rechten Bildhälfte ist die Landebahn zu sehen, die von der Strasse gekreuzt wird – die einizige Strasse, die nach Gibraltar (bzw zurück nach Spanien) führt. Im Hintergrund La Linea de la Conception. Wenn grad kein Flugverkehr ist, läuft man da einfach so rüber, in die Stadt Gibraltar.

Nach dem Flughafen beginnt sofort die Stadt. Wir frühstücken erstmal „typisch british“ und machen uns dann auf den Weg auf den Felsen. Zwar fährt da eine Seilbahn hoch, aber das mögen wir beide nicht so. Auf die vollgepferchten Mini-Vans für Touris, die wir da rumfahren sehen haben wir auch keine Lust. So „schrauben“ wir uns zu Fuss bei immer besserem Wetter den Berg hoch. Immer wieder eröffnen sich dabei tolle Aussichtspunkte auf Gibraltar selbst, die Bucht von Algeciras und die Strasse von Gibraltar bis nach Afrika.

Links die Strasse von Gibraltar, ganz links schon Marokko:

Immer schon ein strategischer Punkt am Südende Europas, ist der Berg von 50 Kilometer Tunneln durchzogen (die man gegen Gebühr teilweise besichtigen kann). Es gibt eine Tropfsteinhöhle und natürlich die berühmten Berberaffen. Der gesamte Felsen (Upper Rock) ist Naturschutzgebiet, und die Tiere können sich völlig frei bewegen. Sogar in der Stadt unten haben wir am nächsten Tag welche gesehen.

Als wir da waren, waren die Tiere ganz entspannt, keins hat versucht uns was zu klauen 😉 Von anderen Touristen füttern lassen wollten die sich aber auch nicht – das dürften nur die Taxifahrer. Man kennt sich eben 😉

Wir laufen an diesem Tag wieder mal fast 30 Kilometer bergauf und bergab, Grund genug den Abend entspannt ausklingen zu lassen. Es ist so um die 30 Grad warm – nach regelmässsig über 40 Grad in den letzten Wochen ist das irgendwie sehr entspannend.

Nach zwei Tagen wechseln wir den Standort und finden noch eine andere nette Aussicht auf La Linea, Gibraltar und Afrika:

Als wir am nächsten Morgen an der Küstenstrasse zum LIDL fahren, geraten wir unbeabsichtigt in aktuelle Zeitgeschichte: Ein Speedboot brettert auf den Strand und etwa zwanzig „Flüchtlinge“ rennen wie die Hasen über die vielbefahrende Strasse, um in den engen Strassen der Stadt wahrscheinich für immer abzutauchen. Der Guardia Civil – die schnell da ist – bleibt aber nicht anderes, als den brennenden Motor zu löschen und das Boot vom Strand wegzuschleppen. Einer der Schaulustigen hat uns erzählt, dass das etwa 2 mal die Woche so oder so ähnlich passiert. Hab nur ein paar Handyfotos gemacht..

Eine Nacht noch in Gibraltar, dann geht es weiter nach Tarifa.

Ronda (Andalusien/ Spanien)

Vom Mittelmeer ging es dann also ab Marbella wieder in das Landsinnere. Von Normalnull am Meer auf 723 Meter nach Ronda. Luftlinie nur etwa 40 Kilometer Strecke – da es sich aber über endlose Serpentinen um die Berge herum aufwärts schraubt, sind es am Ende fast 200 Kilometer Strecke. Ausserdem sind wir fast 5 Stunden unterwegs – das liegt aber eher daran, dass wir an fast jedem jedem möglichen Punkt anhalten, um die unglaublich schöne Landschaft und Aussicht zu geniessen.

In Ronda angekommen, fahren wir gefühlt zweimal in grossem Bogen um den ganzen Ort, der auf einem hundert Meter hohen Felsplateau liegt, um einen schönen Parkplatz zu suchen. Den finden wir dann schliesslich in den Obstbaumplantagen im Nirgendwo gegenüber. Mit bester Aussicht auf Ronda bei jeder Tag- und Nachtzeit, ohne sich gross vom Auto wegbewegen zu müssen 😉

Es ist fast abartig heiss, teilweise zeigt das Thermometer 45 Grad (Schatten!), nachts kaum unter 30. Trotzdem latschen wir am nächsten Tag durch das Tal bergab und bergauf hinüber zum Ort.

Die Strecke an sich ist eigentlich gar nicht nenneswert, aber irgendwie macht die Hitze uns jetzt doch zu schaffen. Die Stadt selber ist schön, gibt aber nicht all zu viel her. Hauptattraktion ist die „Puente Nuovo“, die die hundert Meter tiefe Schlucht überspannt.

Von der Brücke ins Nirgendwo fotografiert – da hinten links am Horizont, zwischen den Bäumen parken wir…am Ende drei Tage ungestört, bis uns Wasser und Vorräte ausgehen.

Weil ich unbedingt abends ein ganz bestimmtes Panorama da machen will, wollen wir uns das hin- und herlaufen zum Auto sparen, verbringen die Zeit abwechselnd mit schattigen Restaurants und ruhigen Ecken in der Stadt. Die gewünschte Szene zeigt sich dann abends zum Sonnenuntergang in ganz eigentümlichem Licht…

Schon ziemlich matt, machen wir uns dann noch auf den Rückweg durch das Tal zum Auto, und kommen da endgültig fertig zwei Stunden später an. Am nächsten Tag passiert nicht viel – Vorräte haben wir noch, der anstrengende Tag zuvor und die Affenhitze bescheren uns einen ruhigen Tag ohne jede Aktion in der Natur. Nachdem den ganzen Tag keine Menschenseele vorbeigekommen ist, lassen wir nachts alle Autotüren auf. Tatsächlich schlafen wir gut und ungestört, bis uns am nächsten Morgen der dröhnende Motor eines Jeeps weckt. Offensichtlich gehört zum Fahrschulprogarmm in dieser Gegend, in den Bergen Abhänge runter und wieder rauf zu fahren. Ich nehme eher an, man wollte unauffällig mal gucken, wer da so in der Gegend parkt. Nach 15 Minuten ist alles wieder ruhig. Nachmittags laufen wir nochmal nach Ronda, gehen lecker essen, schlendern nocheinmal durch die Altstadt. Der Ruhetag zuvor hat gut getan – obwohl die Temperaturen sich nicht verändert haben uns es unverändert heiss ist, kehren wir sehr entspannt irgendwann nachts zum Auto zurück.

Die gesamte ursprüngliche Reisestreckenzeitplanung hat sich ja in Frankreich schon als Makulatur erwiesen. Irgendwie bringt das ganze planen gar nichts, ausser Druck und Zeitstress. Inzwischen sind wir über drei Wochen hinter unserer Planung hinterher – das holen wir nicht mehr auf, und so beschliessen wir, Portugal für dieses mal zu vergessen. Sind wir ja selber Schuld mit der Trödelei. Da drei Monate irgendwann zuende gehen, überlegen wir uns nun, wie wir die verbleibende Zeit am besten Nutzen, und was wir noch „mitnehmen“. Das nächste Ziel lautet daher: Gibraltar!

Spreebogen Berlin – Panorama

Panorama am Spreebogen in Berlin Moabit – ebenfalls bei einem Panoramaworkshop entstanden:

Wenn wir schon dabei sind – einen Monat früher beim Festival of Lights sah das bei wirklich schlechtem Regenwetter so aus:

Berlin Jannowitzbrücke – Panorama

Neulich, bei einem individuellen Panoramaworkshop nebenher entstanden….

Breitscheidplatz Berlin – Panorama

An diesem Ort hab ich 2008 eines meiner ersten Panoramen in Berlin fotografiert.  Was sich in den seitdem vergangenen neun Jahren so verändert hat (und was nicht)…

Wollt Ihr auch lernen, solche Panoramen zu fotografieren und fertig zu bearbeiten? Dann besucht doch mal einen meiner Panorama-Foto-Workshops!

Fuengirola – Castillo de Sohail (Spanien)

Nach ein paar Tagen in Granada verabschieden wir uns dort, fahren durch die Berge Andalusiens zurück ans Meer. Bewusst haben wir für diese Strecke die Autobahn gemieden – und werden mit gigantischen Aussichten, Bergen, Tälern und Landschaften belohnt.

Wie immer: KLICK auf das Pano öffnet grosse Ansicht:

Stundenlang fahren wir über teilweise ziemlich enge und sehr kurvige Strassen bergauf und bergab, durchs Hochgebirge Andalusiens, treffen kaum auf ein anderes Auto, geschweige denn Menschen. Nur ab und zu mal 😉

Der kleine Hund ist ganz entspannt etwa 15 Minuten irgendwo auf der Gegenspur vor uns her gelaufen, hat sich gar nicht aus der Ruhe bringen lassen 😉

Es ist dauerhaft tagsüber über 40 Grad heiss, nachts sinkt das Themormeter kaum unter 25 Grad.

Wir übernachten im Niemandsland in den Feldern. Von mittags etwa 17 Uhr bis zum nächsten Morgen sehen wir keine andere Menschenseele.

Ganz Andalusien ist eine Gegend, wo man sich wahrscheinlich monatelang rumtreiben kann, jedenfalls solange man sich nicht an den Stränden aufhält. Tage später erreichen wir trotzdem bei Nerja wieder die Küste des Mittelmeers. Wir übernachten irgendwo an einer Küstenstrasse, und in den nächsten zwei Tagen geht es nun via Torre del Mar und Malaga bis nach Fuengirola. Keine Ahnung was wir erwartet hatten, jedenfalls sind wir grenzenlos enttäuscht: Buchstäblich jeder Meter hier ist eng zugebaut mit ungefähr 20-stöckigen Hotelbunkern, die Städte bis in die Berge hinein mit „Ferienanlagen“ und Appartmentsiedlungen zugepflastert. Die Strände sind dicht mit Badegästen belagert, Parken kostet überall teuer Geld, unglaubliche Massen von Touristen und entsprechender Betrieb nerven uns total – sowieso schon, und nach Tagen und Wochen in ziemlicher Abgeschiedenheit zuvor, erst recht. Zudem werden wir einmal wegen angeblich 38 (statt erlaubten 30 km/h) mit Sofortkasse geblitzt, und weitere zweimal von der Guardia Civil anlasslos angehalten und kontrolliert, um nicht zu sagen gefilzt. Als der sehr wichtige Herr Polizist mit seiner Uniform auch noch in den Kühlschrank im Auto gucken will, muss ich mich ziemlich zurücknehmen nicht pampig zu werden. Spanien von seiner massentouristischen Seite – was haben wir hier verloren?

Nach einer Nacht im Schatten des Castillo de Sohail (noch eine uralte ehemalige maurische Festung) in Fuengirola sind wir froh, wieder ins (erhoffte) ruhige Landesinnere mit Ziel Ronda zu fahren.

Berlin Friedrichstrasse – Skyline Panorama

Hatte neulich ganz was anderes da in der Nähe zu tun – abends beim gehen fiel mir ein dass man ja nach vielen Jahren mal wieder ein Panorama ebendort machen könnte ;-)

Nach links geht es hier weiter entlang der Spree, nach rechts hier und hier. Eines Tages habe ich das entlang der Spree mal komplett 😉