Equipment – needful things

Sicherlich kennt Ihr den Spruch: “Nicht die Kamera macht das Bild, sondern der Fotograf”. Alles nur Bla Bla ;-) , denn: Der Spruch mag ja irgendwo vielleicht richtig sein, aber ohne das für jeden richtige Equipment nützt auch alles andere nichts. Formel1-Weltmeister wird man schliesslich auch nicht im Fiat Panda.

Und obwohl ich zuviel an Equipment hasse, kommt man kaum daran vorbei, wenn man von seinen Fotos und dem Drumherum lebt. Da sammelt sich einiges an. Eigentlich bin aber ich ständig bemüht, das Geraffel klein zu halten – das mag jetzt manch einer belächeln, der sich die Liste anguckt….und der hat dann auch recht ;-)

Per mail und in meinen Foto-Workshops werd ich oft zum Thema befragt – was ist “gut”, was nutze ich, was ist sinnvoll usw. Deswegen jetzt hier dochmal eine Aufstellung des von mir regelmässig genutzten Equipments, mit jeweils ein paar kleinen Anmerkungen dazu. Sachen, die ich nur selten oder einmalig brauche, leihe ich mir dann für den Job bei geeigneten Fachfirmen – in Berlin kein Problem. Fehlinvestitioen werden sofort wieder abgestossen – was soll es rumliegen, wenn man sich im Nutzen für sich getäuscht hat…. wenn Ihr Fragen zu dem Thema habt, stellt sie mir einfach!

 


Kamera – Gehäuse


 

CANON EOS 5D III (2x) – die “Arbeitstiere”. Für alle Zwecke bestens geeignet. Zwei absolut gleiche Kameras zwingen mich nicht, in der Bedienung und Bearbeitung dauernd umdenken zu müssen, oder in der Eile eines Moments bei einer Reportage oder bei einem hektischen Pressejob deswegen einen zeitkostenden Bedienfehler zu machen. Beide Kameras laufen trotz starker Nutzung sehr zuverlässig (aufHolzklopf).

Canon 1Dxhat Ihre Daseinsberechtigung bei mir eine zeitlang bei der Flugzeugfotografie für einen Kunden verdient. verkauft

Canon 70D - eigentlich mal ergänzend für einen bestimmten Job angeschafft, dürfte sie bleiben – das hier verbaute Klapp-Display hat auch seine Vorteile.

 

Nikon D750 – weil ich das Spielen doch nicht immer sein lassen kann ;-) und das Weitwinkelobjektiv Nikon 14-24/2.8 (siehe auch weiter unten) manchmal einfach durch nichts zu ersetzen ist ;-) Ausserdem verleihe ich manchmal Equipment an Workshop-Bucher und andere Kunden, eine dafür vielfälige Auswahl für meine Kunden rechtfertigt meinen Spieltrieb ;-)

 

Canon G1X II – perfekt, wenn es nur was für die Hosentasche sein soll, Brennweite beginnt bei 24mm und endet bei 120mm, die Bildqualität ist sehr gut!

 


Objektive


 

CANON EF 16-35/4 L USM IS  hat bei mir das EF 17-40/4L USM abgelöst und ist jeden cent Anschaffungspreis wert – Randschärfe und Bildstabilisator sind die Schlagworte.

CANON EF 24-70/2.8 L USM - ja, ich nutze noch die erste Version des Klassikers. Die verbesserte Version II wird es aber demnächst ersetzen.

CANON EF 70-200/2.8 L IS USM II – perfekt in allen Belangen, einer meiner besten Investitionen ever.

CANON EF 100/2.8 L IS – ab und zu brauch ich ein Makro, dieses hier ist an Schärfe und Farbdarstellung kaum zu überbieten.

Canon EF 50mm/ 1,4 USM – Potraitlinse, wenn nötig

CANON Extender 2x III – PERFEKT mit dem CANON 70-200/2.8L IS II (bitte beide zusammen in Kombination, soweit möglich, nicht unbedingt bei Offenblende nutzen…)

 

Nikon AF-S 28-300mm 1:3.5-5.6G ED VR – natürlich nicht so scharf wie eine Festbrennweite, aber oft absolut zu unrecht verschrien.

Nikon AF-S 24-120mm 1:4G ED VR Objektiv – Bildqualitativ sehr gute Reportagelinse

Nikon AF-S Zoom-Nikkor 14-24mm 1:2,8G ED  – der eigentliche Grund, mal Nikon zu probieren…;-) . Bisher einmaliger Brennweitenbereich bei fast perfekter Bildqualität

 


Blitze


 

Canon Speedlite 600EX-RT (4x) – genug Power und viel Ausdauer, aus meiner Sicht und Erfahrung die entscheidende Verbesserung zum Vorgänger 580EX II.

Da ich kaum bis gar nicht Studioarbeiten mache, reicht diese mobile Lösung mehr als aus und erfüllte bisher alle Zwecke zur vollsten Zufriedenheit.

Canon Kompakt Batterie Pack CP-E4 – bei richtig langen Tagen nutze ich ab und zu das sehr sinnvolle externe Akkupack zu einem Bitz. Das ist dann wirklich Strom ohne Ende, musste an solchen Tagen dann auch nie die Batterien wechseln, 2000 Auslösungen mit Blitz kein Problem.

Ergänzend zu den Blitzen nutze ich bei Bedarf:

Blitzdiffusor / Bouncer für Canon Speedlite 600EX – bei Reportagen und wo sonst keine Zeit ist beim Blitzen gross irgendwas einzurichten

Durchlichtschirm: weiß/Reflexschirm: schwarz/silber

Softboxen – ich nutze das System von flash2softbox. Individuell beim Kauf zusammenstellbar, gute Qualität, duchdacht, guter Service

Stative für die Blitze – stabil und dauerhaft robust für mich von Manfrotto

Blitzschuh-Halter-Schwenker-Haltewinkel-Adapter -  damit Blitz und Schirme auch am Stativ befestigt werden können.

 

Blitz – Funkauslöserset Yongnuo – erhältlich unter verschiedenen Marken-Namen, sind aber fast immer dieselben. Funktionieren bei mir zuverlässig und ohne Probleme. Achtung – nicht kompatibel unter den verschiedenen Kameraherstellern! Der Link führt zu denen, die zu CANON kompatibel sind (weil ich nunmal CANON nutze….)

Blitzauslöser Yongnuo (4x) – darfs ein bisschen mehr sein ;-) – für jeden externen Blitz wird natürlich ein Empfänger gebraucht

 

Nikon SB-910 Blitzgerät – wie gesagt, ich wollte halt Nikon mal ausprobieren, und habs dann behalten weil immer irgendeine Verwendung dafür ist.

 


Stative und Zubehör


 

Gitzo GT1541 Serie 1 Carbon 6X Stativ – ja ich weiss, teuer ;-) Aber sehr stabil und leicht, dazu irgendwie seit Jahren unverwüstlich. Ich bin viel unterwegs, manchmal zählt jedes Gramm Gewicht…das Stativ ist ein guter Kompromiss zwischen leicht und robust und trägt auch den Panoramakopf samt Kamera zuverlässig. Immer dann dabei, wenn ich nicht mit dem Auto dichtamMotivparken kann.

Frevel – ich hab die Mittelsäule kurzerhand abgesägt, so lässt sich das Stativ auch bodentief verwenden.

Als Kugelkopf nutze ich auf meinem Gitzo-Stativ einen NOVOFLEX Classicball 2. Für mich einer der besten Kugelköpfe am Markt. Nicht ganz billig, aber unverwüstliche Qualität und sehr stabil!

Stativ Manfrotto MT055XPRO3 055 Aluminium – Wenn es doch mal noch stabiler sein muss oder bei Architektur-Jobs, ist der Klassiker als ebensolcher erste Wahl.

Kugelkopf Novoflex Classicball 5 – “den Grossen” nutze zusammen mit dem Manfrotto-Stativ MT055XPRO3 055 für so ziemlich alles im KB-Bereich, supergut.

Manfrotto 200PL Schnellwechselplatte – ich nutze dieses System an allen meinen Foto-Geräten und Stativen, Panoramaköpfen, Kugelköpfen usw. Komplett untereinander kompatibel, man kann es dann so zusammensetzen wie man es braucht. Bitte nur die Originalen von Manfrotto kaufen – es gibt auch Nachbauten, da scheint irgendwie das Metall weicher, die schlagen irgendwie schneller aus und sitzen dann nicht mehr fest.

Manfrotto 323 Schnellwechseleinrichtung – das entsprechende Halte-/ Gegenstück, auf meinen Kugelköpfen, Panowinken usw.


Nodalpunktadapter/ Panoramakopf


 

Habe selber zahlreiche Anbieter und Produkte ausprobiert und sehe in meinen Panorama-Workshops viele, viele Möglichkeiten, und auch eine eigentlich als Platzsparlösung von mir selbst gebastelte Selbstbaulösung hat es getan ;-) All das funktioniert, wenn man ein stabiles Sativ nutzt, den Nodalpunkt richtig einstellt und das ganze wackelfrei (!) sitzt. ich kann da aus den ganzen Erfahrungen was ich so bei meinen Workshop-Teilnehmern teilweise sehe, nur dringend raten, nicht am falschen Ende zu sparen. Keinem ist geholfen und Ihr macht Euch den Spass am Panorama-Knipsen kaputt, wenn die Nodalpunktadapter wackeln, nicht exakt einstellbar sind, Teile abfallen oder schnell kaputt gehen usw.

Ich selbst stehe auf gut verarbeitete dauerhafte Qualität, wo auch nach Jahren ganz sicher nichts wackelt oder abfällt. OK, ich benutz das ja auch dauerhaft und regelmässig. Deswegen -tadaaa, wer hätte das jetzt gedacht, empfehle ich ganz klar auch hier die Produkte von Novoflex

Novoflex VR-System II – Perfektes Komplettsystem für einreihige Panoramen. Der Novoflex-Kugelkopf ist hier schon inklusive!

Novoflex VR-System SLIM – Relativ neu auf dem Markt, besonders leicht, kompakt und auch für Systemkameras geeignet.

 

Eine klasse Alternative in einer superklasse Komplett-Lösung und preiswert dazu, ist folgende Systematik (habe ich mal bei einem Workshop-Bucher bei mir gesehen und fand ich richtig gut):
Der Schlitten für die Einstellung des Nodalpunkt wichtig

Der passende L-Winkel dazu

Eine Schnellwecheleinheit (Befestigung L-Winkel am Schlitten):

Ein Rotator

und eventuel ein Adapterstück für die Kameragewinde

 

Eine weitere Alternative:

Wer weder Novoflex haben möchte noch die EInzelteile wie eben beschrieben, dem empfehle ich gern die Klasse dazwischen von “Roundabout. Guter Kompromiss zwischen den preiswerten fertigen aber wackeligen Nodalpunktadaptern und dem soliden, aber nicht ganz billigen Novoflex-Teilen.

 

Allgemein müsst Ihr – egal für welches Pano-System Ihr Euch entscheidet – noch daran denken, die entsprechenden Adapter und Haltesysteme, Kameraplatten usw jeweils zu ergänzen, je nachdem welches System Ihr selbst vielleicht schon benutzt. Sonst müsst Ihr ggf. jedes mal umständlich rumschrauben.

 


GPS


 

Canon GP-E2 GPS-Empfänger - eigentlich mal für einen Kundenauftrag angeschafft, nützt das GPS auf Reisen oft sehr und vermeidet durch das Schreiben der GPS-Koordinaten in die EXIFs jeder Aufnahme, bei der Bildbearbeitung und -verschlagwortung Wochen später, stundenlang bei GoogleEarth rumzusuchen, wo denn das nun genau war…;-)

 

Nikon GPS

 


 Speicherkarten


 

Ich nutze nur noch (schnelle) Speicherkarten mit 32 und 64 GB Kapazität. Habe noch nie Stress mit SANDISK-Karten gehabt, deswegen bleibe ich auch dabei ;-)

SanDisk Extreme Pro CompactFlash 32GB Speicherkarte

SanDisk Extreme Pro CompactFlash 64GB Speicherkarte

 

SanDisk Extreme Pro SDHC 32GB Class 10 Speicherkarte

SanDisk Extreme Pro SDXC 64GB Class 10 Speicherkarte

 


Filter


 

Pol-Filter – hier schlägt Qualität den Farbstich bei preiswerteren Anbietern

Graufilter 1000x - Qualität geht auch hier vor Farbstich

Graufilter 64x

Verlaufsfilter-Set, bestehend aus:

dem Filterhalter

passende Adapter für 77mm-Objektive (bitte unbedingt den Weitwinkeladapter nehmen, sonst steht das ganze am Objektiv zu weit vor und ragt irgendwie ins Bild)

den Verlaufsfiltern – bei mir ein 0.6 GND und ein 0.9 GND.0,3 kann man sich sparen, der Effekt ist sehr gering.

Eigentlich könnte ich für dieses System auch die passenden Graufilter verwenden, anstatt aus lauter Gewohnheit noch Schraub-Graufilter (wie oben verlinkt) weiter zu verwenden…, das ist dann der

Big Stopper (ND 10)

Little Stopper (ND 6)

Erstaunliche (Farb-)Ergebnisse kann man auch mit den vermeintlich “billigen” Filtern von COKIN erzielen. Diese Aufnahme hier z.B. – ok, ich hatte viel Glück mit den Wolken und der Sonne, aber da war eben bei der Aufnahme auch noch ein Cokin Grauverlaufsfilter vorgeschraubt. Der zweifellos bei diesen Filtern vorhandene Farbstich kann auch bewusst eingesetzt werden, vor allem in Kombination mit anderen Belichtungszeitverlängernden Graufiltern (noch ein Beispiel hier) ;-)

COKIN Filterhalter

Adapterring 77mm (oder jeweils passend für Euer veerwendetes Objektiv)

Grauverlaufsfilter (P121)

Grauverlaufsfilter Soft (P121S)

 


 Sonstiges wichtiges Zubehör


 

CANON Fernauslöser RS-80N3 – Bewusst mit Kabel, damit nicht im entscheidenden Moment wieder die Batterien alle sind und ich genau diese Eratzbatterie vergessen habe ;-)

Ersatzbatterien für die Kameras LP-E6  – zum Glück alle soweit unterenander kompatibel. ich hab insgesamt sechs davon, der Saft ist mir noch nie ausgegangen. Aus verschiedenen Gründen nur Original-Akkus.

Auto-Ladegerät ffür Kamerakkus – hat mir echt schonmal aus der Patsche geholfen (fragt nicht…;-)) und hat auf Reisen noch mehr Sinn.

Neutrale Kameragurte – ich hab die den Kameras vom Hersteller beiliegenden Kameragurte durch Neutrale ersetzt. Das macht eventuelle Diebe weniger auf die Kameras aufmerksam, ausserdem bezahlt der Hersteller mich ja nicht für die Werbung ;-)

 


Computertechnik


 

Apple MacBook Pro – da ich immer mehr unterwegs Bilder fertig mache oder vor Ort dem Kunden fertig geben muss, nutze ich inzwischen auf Tour dafür ein MacBook Pro. Der eigentliche Grund für die Wahl des MacBook Pro – das Display, ist sehr gut (Farbprofiliert) und die Leistung des Rechners auch für grössere Bildmengen und grosse Panoramen sehr gut.

Apple MagicMouse -das Touchpad am Gerät ist mir manchmal zu anstrengend wenn es um die Klickerei bei der Bildbearbeitung geht, darum ist eine Bluetooth-Mouse immer mit dabei ,-)

Cardreader LEXAR USB 3.0 – im Macbook ist leider nur ein SD-Cardreader eingebaut, und manchmal vergesse ich in der Kamera die Kartenslots entsprechend umzuswitchen. Blöd, wenn man die Karten dann nicht auslesen könnte;-) Dieser Cardreader hier ist schnell und kompakt.

Externe Festplatte 1 TB Thunderbolt – schneller als USB 3.0 und für unterwegs zur Datensicherung und eventuell zu versendende Daten mehr als genug Platz. Das ganze auch noch gut verpackt und zumindest gegen normale Erschütterungen gut geschützt…aber trotzdem bitte nicht übertreiben, eine mechanische Festplatte ist nun mal eine mechanische Festplatte. Noch sind mir grosse Speicherkapazitäten mobiler SSD zu teuer für unterwegs….

Farbkalibriergerät – unerlässlich, um die Monitore und Notebookdisplays auf korrekte Farbdarstellung zu profilieren!

USB – Stick 64 GB – möglichst kleines Gehäusevolumen, möglichst robust (kein Plastik!), möglichst schnell, möglichst grosse GB-Kapazität.

 


Software


 

Adobe Lightroom 5.x – fast schon Standard heute, zu Recht, wie ich finde.

Panoramastudio Pro – sehr gute und gut supportete Panorama-Stichting-Software von Tobias Hüllmandel, siehe dazu mehr auch HIER.



Sensorreinigung


 

Sensorreinigung ist ja ein grosses Thema bei fhmedien ;-) – unter anderem in den regelmässigen Workshops in Berlin dazu. Wer nicht drei linke Hände und einen Dauerzitterich hat, kann mit dem folgenden Zubehör und ein wenig Wissen zur Sache, die mehr oder weniger gelegentlich notwendige Reinigung des Sensors leicht selbst vornehmen. Es ist ja kein Geheimnis dass ich dafür auf das Zeug von VisibleDust schwöre – nicht preiswert, aber Ihr macht Euch damit nicht den Sensor kaputt und spart die teuren Sensorreinigungen beim Service.

Sensorlupe – ohne gehts nicht, nur damit sieht man wirklich was auf dem Sensor los ist und wo da genau

Blasebalg – für nur oberflächliche Verschmutzungen wie Häärchen usw

VisibleDust Swabs – zusammen mit der Reinigungsflüssigkeit für flächige Reinigung des Sensors (Achtung beachtet dass Ihr unterscheidliche Swabs je nach Kamera benötigt! Für Vollformatkameras DIESE hier und für Crop 1.5/1.6-Kameras DIESE hier).

VisibleDust CornerSwabs – wie der Name schon sagt, sehr gut für Ecken, kleine Verschmutzungen oder um unter der Lupe etwas vom Sensor “aufzupicken”

VisibleDust VDust Plus Reinigungslösung – bei erheblichen Verschmutzungen

Nochmal der Hinweis: Sensorreinigung an der Digitalkamera ist kein Hexenwerk. Aber BITTE beschäftigt Euch, bevor Ihr da selber rangeht, eingehend mit den Hintergründen und der Anwendung der Hilfsmittel. Wenn Ihr keinen meiner Workshops dazu besuchen wollt oder könnt ist das in Ordnung, aber bitte nicht wild in der Kamera drauflosputzen!

 


Alle links zu den empfohlenen Produkten hier führen zur entsprechenden Amazon-Produktseite (Affiliate-links). Wenn Ihr vorhabt, einen der hier verlinkten Artikel zu kaufen, würde ich mich freuen wenn Ihr jeweils diesen link benutzt. Ich erhalte dann eine kleine Provision von Amazon – Euch kostet der Artikel natürlich keinen cent mehr.


 

Meine Foto-Workshops und die Technik…

Bei meinen Foto-Workshops geht es ja meistens um spezielle fotografische Themen, z.B. Nachtfotografie oder Panorama-Fotografie. Dort, aber auch bei meinen Foto-Workshops zu den Berliner Lichterfesten, fragen mich immer wieder Teilnehmer etwas unsicher, ob den ihre Kamera “ausreichend” sei. Nicht selten fühlen sich auch einige ebenso verunsichert, wenn sie beispielsweise ihre Bridge-Kamera beim Workshop auspacken und ein anderer Teilnehmer läuft gleichzeitig mit einer grossen DSLR mit vollem Objektivrucksack auf.

Leute – ich kann dazu nur sagen und will das jetzt auch hier mal loswerden: WELCHE Technik Ihr besitzt, ist für das Erstellen von guten Fotos fast völlig egal!

Niemand kann mit letzter Gewissheit sagen und abschliessend festlegen, was ein “gutes Foto” überhaupt ist. Ich kann es gar nicht oft genug wiederholen, und die, die schon bei einem Workshop bei mir waren, haben vielleicht meine Texte zu dem Thema noch in Ohr ;-) :

Mit annähernd jeder heute am Markt verfügbaren Kamera lassen sich in allen meinen Workshops sehr gute Ergebnisse erzielen!

Ich bringe Euch bei, wie Ihr die Kameras und sonstige Technik einstellen und benutzen müsst, um die gewünschten Ergebnisse zu erzielen.

Die eigentliche Kreativität, das Motiv sehen (!), den Auslöser drücken – das müsst immer noch Ihr selber tun! Und dieses ist die eigentliche Leistung, die Ihr alleine erbringt, ich zeige Euch nur wie die Technik funktioniert und wie man sie benutzt.

Bisher ist mir auch noch niemand aufgefallen, der mit einer Bridgekamera (trotz der tatsächlich – oder scheinbar??…- etwas eingeschränkten Möglichkeiten damit) “schlechtere” Aufnahmen in meinen Workshops oder gar hinterher gemacht hat oder so gar kein fotografisches Auge für Motive hatte, als die Leute, die über reichlich Equipment verfügen.

Natürlich gibt es Unterscheide und Verwendungen, für die die ein oder andere Kamera und das ein oder andere Objektiv oder Zubehörteil besser oder schlechter geeignet ist. Und natürlich macht eine Kamera mit mehr Ausstattung manchmal auch das Fotografieren irgendwie leichter.

Diese Themen sind aber nicht Gegenstand meiner Workshops und spielen im fotografischen Alltag meistens eine eher untergeordnete Rolle. Und es druckt ja auch nicht jeder jeden Tag Poster in Hausfassadengrösse, oder untersucht mit der Lupe seine ausgedruckten Bilder nach “Schärfe” (ganz bewusst in Anführungszeichen!) auf Pixelebene und ähnliches.

Klar braucht Ihr für manche Themen bestimmtes Zubehör, etwa bei der Panorama-Fotografie z.B. einen Nodalpunktadapter. Doch das bisher zur Kameratechnik gesagte gilt genauso: Auch hier muss es nicht das grösste und teuerste Modell sein – dieselben Ergebnisse lassen sich auch mit preiswerteren Produkten bis hin zum Selbstbau problemlos erreichen! “Gewusst wie” – darum geht es. Wer nicht grundsätzlich verstanden hat wie etwas funktioniert, dem nützt auch kein teuerstes Equipment. Und genau das lernt Ihr bei mir: “Gewusst wie” – so dass Ihr das Wissen anwenden könnt und selber entscheiden könnt, welches Equipment wirklich notwendig ist.

“Gute Bilder” kann man heute auch schon mit einem Mobiltelefon machen, auch wenn das mit “Fotografie” nicht ganz so viel zu tun hat und u.a. aufgrund der eher bescheidenen Einstellmöglichkeiten der Telefonkamera entsprechend eingeschränkt ist.

Wer gern mal lesen mag, welche Auswüchse reiner Equipment-Wahn haben kann und was es bedeutet, der darf sich gern mal das hier und dies hier zu Gemüte führen ;-) – besser kann man es nicht sagen!

Für meine Workshops gilt schon immer und weiterhin: Egal welche Kamera und welches Objektiv Ihr habt, egal ob Euer Stativ 20 oder 2000 Euro gekostet hat, und egal ob Euer Fernauslöser “Original” ist oder Ihr ein No-Name-China-Import benutzt: Nichts davon beeinflusst das Motiv, nichts davon macht Euch ein “besseres” oder schlechteres Bild! Ihr müsst, sollt und dürft bei mir lernen, wie man die Kameras für Eure Motive richtig einstellt und benutzt.