Berlin Breitscheidplatz Panorama

Noch eine etwas andere Version, eine halbe Stunde vor der blauen Stunde.

Regensburg Skyline Panorama

Leider leider bei wirklich schlechtem Wetter. Da kann man nix machen…

Spreebogen Berlin – Panorama

Panorama am Spreebogen in Berlin Moabit – ebenfalls bei einem Panoramaworkshop entstanden:

Wenn wir schon dabei sind – einen Monat früher beim Festival of Lights sah das bei wirklich schlechtem Regenwetter so aus:

Berlin Jannowitzbrücke – Panorama

Neulich, bei einem individuellen Panoramaworkshop nebenher entstanden….

Breitscheidplatz Berlin – Panorama

An diesem Ort hab ich 2008 eines meiner ersten Panoramen in Berlin fotografiert.  Was sich in den seitdem vergangenen neun Jahren so verändert hat (und was nicht)…

Wollt Ihr auch lernen, solche Panoramen zu fotografieren und fertig zu bearbeiten? Dann besucht doch mal einen meiner Panorama-Foto-Workshops!

Fuengirola – Castillo de Sohail (Spanien)

Nach ein paar Tagen in Granada verabschieden wir uns dort, fahren durch die Berge Andalusiens zurück ans Meer. Bewusst haben wir für diese Strecke die Autobahn gemieden – und werden mit gigantischen Aussichten, Bergen, Tälern und Landschaften belohnt.

Wie immer: KLICK auf das Pano öffnet grosse Ansicht:

Stundenlang fahren wir über teilweise ziemlich enge und sehr kurvige Strassen bergauf und bergab, durchs Hochgebirge Andalusiens, treffen kaum auf ein anderes Auto, geschweige denn Menschen. Nur ab und zu mal 😉

Der kleine Hund ist ganz entspannt etwa 15 Minuten irgendwo auf der Gegenspur vor uns her gelaufen, hat sich gar nicht aus der Ruhe bringen lassen 😉

Es ist dauerhaft tagsüber über 40 Grad heiss, nachts sinkt das Themormeter kaum unter 25 Grad.

Wir übernachten im Niemandsland in den Feldern. Von mittags etwa 17 Uhr bis zum nächsten Morgen sehen wir keine andere Menschenseele.

Ganz Andalusien ist eine Gegend, wo man sich wahrscheinlich monatelang rumtreiben kann, jedenfalls solange man sich nicht an den Stränden aufhält. Tage später erreichen wir trotzdem bei Nerja wieder die Küste des Mittelmeers. Wir übernachten irgendwo an einer Küstenstrasse, und in den nächsten zwei Tagen geht es nun via Torre del Mar und Malaga bis nach Fuengirola. Keine Ahnung was wir erwartet hatten, jedenfalls sind wir grenzenlos enttäuscht: Buchstäblich jeder Meter hier ist eng zugebaut mit ungefähr 20-stöckigen Hotelbunkern, die Städte bis in die Berge hinein mit „Ferienanlagen“ und Appartmentsiedlungen zugepflastert. Die Strände sind dicht mit Badegästen belagert, Parken kostet überall teuer Geld, unglaubliche Massen von Touristen und entsprechender Betrieb nerven uns total – sowieso schon, und nach Tagen und Wochen in ziemlicher Abgeschiedenheit zuvor, erst recht. Zudem werden wir einmal wegen angeblich 38 (statt erlaubten 30 km/h) mit Sofortkasse geblitzt, und weitere zweimal von der Guardia Civil anlasslos angehalten und kontrolliert, um nicht zu sagen gefilzt. Als der sehr wichtige Herr Polizist mit seiner Uniform auch noch in den Kühlschrank im Auto gucken will, muss ich mich ziemlich zurücknehmen nicht pampig zu werden. Spanien von seiner massentouristischen Seite – was haben wir hier verloren?

Nach einer Nacht im Schatten des Castillo de Sohail (noch eine uralte ehemalige maurische Festung) in Fuengirola sind wir froh, wieder ins (erhoffte) ruhige Landesinnere mit Ziel Ronda zu fahren.

Berlin Friedrichstrasse – Skyline Panorama

Hatte neulich ganz was anderes da in der Nähe zu tun – abends beim gehen fiel mir ein dass man ja nach vielen Jahren mal wieder ein Panorama ebendort machen könnte ;-)

Nach links geht es hier weiter entlang der Spree, nach rechts hier und hier. Eines Tages habe ich das entlang der Spree mal komplett 😉

Granada (Alhambra)

Nach Toledo und einem spontanen Zwischenstop am Castillo de Almonacid sowie den Windmühlen von Consuegra gehts fast nur auf der Autobahn durch eine grandiose Berglandschaft Richtung Granada. Wir erleben mitten in den Bergen ein wirklich heftiges Gewitter, welches leider das Auto komplett sauber macht. Auffällig ist die angepasste Geschwindigkeit der anderen Autofahrer: Rasen zB in Deutschland auch bei starkem Regen ein paar Unbelehrbare mit hoher Geschwindigkeit durch den Regen, fährt man bei entsprechenden Wetterbedingungen in Spanien sehr angepasst und langsam über die Autobahn- und ich meine nicht die dort sowieso vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h.

Wieder um die Mittagszeit kommen wir in Granada an. Es hat über 40 Grad, dreimal fahren wir im Kreis auf der Suche nach dem Parkplatz. Scheinbar war das Navi nicht aktuell, der Verkehr in der Stadt ist dazu nervig, ein seltsames undurchsichtiges Einbahnstrassensystem verwirrt uns. Der anvisierte Parkplatz liegt auf einem Stadthügel. Beim vierten Anlauf finden wir das dann auch endlich, und werden mit einem schönen ruhigen Platz in zentraler Lage belohnt.

Granada ist nicht nür für seine alte Festung – eben die Alhambra – berühmt, sondern gilt auch als Aussteigerparadies in Andalusien.

Durch einen Zufall kommen wir in Kontakt mit ebensolchen Aussteigern, in diesem Fall aus Deutschland. Man ist der Überzeugung, nichts zu benötigen, übernachtet freiwillig ganzjährig maximal in den umliegenden Höhlen, und will im übrigen seine Ruhe. Bei mir rennt man damit offene Türen ein, und wie immer, ist es dieselbe Geschichte: Gutverdienende Leute aus dem vermeintlich bürgerlichen Leben steigen mit Mitte 40 aus, verkaufen Haus, Porsche und restlichen Besitz und ziehen es freiwillig vor, mit einem kleinen Rucksack voller Habseligkeiten auszukommen und ihr Geld zB mit Gitarrenspiel für die Touris zu verdienen. Über den von einem unserer Bekanntschaften gehörten Satz „am glücklichsten war ich als ich hier ankam, nur mit Schlafsack und nem kleinen Rucksack Klamotten“ könnte ich seitenweise schreiben…

Schon in Frankreich haben wir u.a. einen getroffen, der nur sein altes „Zündapp-25ccm-Mofa“ samt Anhänger für Zelt etc hatte, mit seinen beiden kleinen Hunden vom Verkauf seiner unterwegs gemalten Bilder lebt und sehr glücklich wirkte. Natürlich erfährt man bei solchen Treffen selten die wahren Hintergründe, wie es vielleicht zu diesem Lebenswandel gekommen ist, warum und wie jemand wirklich so lebt. Dennoch gibt es eine ganze Reihe Menschen, die „ausgestiegen“ sind und freiwillig und ohne Not ihr sehr individuelles Leben leben. Die findet man selten bis nicht im Netz und schon gar nicht bei Facebook, die kann und muss man live treffen.

Für mich als sowieso überzeugten Minimalisten und meine Begleiterin als „mich intressiert Materielles nicht“ – eröffnet die Offenheit und Geschichte unserer Bekanntschaft in Granada immer noch neue Sichtweisen und Perspektiven. Bis morgens um 4 sitzen wir zusammen am Lagerfeuer, grillen trinken und unterhalten uns. Drei Nächte geht es so, Fotos geraten in den Hintergrund. Tagsüber zeigt das Thermometer 45 Grad im Schatten. Wir kommen wieder!

Nach einigen Tagen fahren wir dennoch weiter….erstmal zurück ans Meer.

Castillo de Almonacid (Spanien)

Als wir am späten Morgen in aller Seelenruhe in Toledo Richtung Granada aufbrechen (um 10 Uhr sind schon 32 Grad, so nebenbei mal bemerkt), ging es zunächst über die (gut ausgebauten) Landstrassen durch endlose Felder und Baumplantagen. Eigentlich wollten wir nur kurz die mehr oder weniger auf dem Weg liegenden berühmten Windmühlen von Consuegra besuchen (Don Quichote). Tja…wäre ein tolles Motv in einem farbenfrohen Sonnenuntergang gewesen – dann eben beim nächsten mal!

Dann entdecken wir noch durch Zufall die Ruine eines uralten Kastells (aus der maurischen Zeit). Spontan fahren wir von der „Autobahn“ ab und quälen den Motor die steile Sandstrasse den Berg zur Ruine hinauf. Wir haben zur allgemeinen Freude das alte Kastell und den Berg ganz für uns alleine!

Ich bin ja für mich sowieso der Überzeugung, im falschen Jahrhundert zu leben  😉 – an dieser Ruine hätte ich tagelang sitzen können und mich ein paar hundert Jahre zurückdenken können.Der Wachhabende mit seinem Speer, der den Wehrgang abschreitet…der Kalif oben auf der Aussichtsplattform seines Wohnturm, wie er wohlwollend oder kritisch alles beobachtet… aber lassen wir das 😉 

Nur schwer können wir uns von diesem Ort losreissen…irgendwann geht es  dennoch weiter Richtung Granada!

Toledo

Nach Valencia und zwei weiteren Tagen im unweiten Cullera wegen der notwendigen Autoreparatur, ist das nächste Ziel das etwa 400 Kilometer entfernte Toledo, auch so eine historische Metropole in Spanien. Zum ersten mal seit Wochen bewegen wir uns damit von der Küste des Mittelmeers weg. Da es zunächst Richtung Hauptstadt Madrid geht, ist die Autobahn gut ausgebaut. Die letzten hundert Kilometer geht es über Landstrassen, die teils dutzende Kilometer schnurgerade durch eine karge und einsame Landschaft führen. Es wird über 40 Grad heiss – ich bin froh dass die Klimananlage wieder funktioniert. Irgendwann mittags kommen wir in Toledo an. Leider völlig von Touristen überlaufen. Bei 43,5 Grad im Schatten schlurfen wir durch die Altstadt bergauf und bergab – verziehen uns aber bald wieder. Zu heiss und zu voll.

Wir finden den avisierten Fotopunkt und können da auch direkt entspannt parken. Leider zieht es sich zum Abend etwas zu. Da es auch die nächsten Tage so bleiben soll, fahren wir am nächsten Tag weiter. Zuviel Zeit schon haben wir in Frankreich vertrödelt, und durch die ein oder andere Unwägbarkeit „verloren“. Zwar gibts keinen direkten Zeitplan, aber ein paar Sachen wollten wir schon doch unbedingt schaffen. Also müssen wir uns jetzt etwas ranhalten 😉 – nächstes Ziel nach einem ungeplanten Zwischenstop ist Granada!