Dust in the wind…oder wie man Sensordreck vermeiden kann

In meinen Workshops zur Sensorreinigung bei Digitalkameras ist das immer mein erster Spruch: Sensorreinigung beginnt schon beim richtigen Objektivwechsel! Immer wieder beobachte ich es, in allen meinen Foto-Workshops: Jemand möchte ein Objektiv wechseln – das allein ist natürlich nicht verwerflich 😉 Dafür wird dann also das Objektiv von der Kamera gelöst, teils minutenlang in der Fototasche gekramt – und irgendwann endlich das neue Objektiv angesetzt. Die ganze Zeit stehen die Kameras mit offenem Bajonett im Wind, irgendwann hab ich sogar schonmal, während der Kamerabesitzer in seinem Rucksack kramte, eine Fliege in die Kamera schwirren gesehen (kein Witz!).

Auch bei Regen habe ich diese Verhaltensweisen schon beobachtet. Natürlich sage ich jedesmal was, wenn das in während meiner Foto-Workshops passiert. Doch die meisten sind da völlig unbekümmert 😉 – oft höre ich dann Sprüche wie „stempel ich eben weg“ oder „hat doch ne Sensorreinigungsfunktion“. Auch dass jemand dann nach meinem Hinweis einen Blasebalg aus seiner Fototasche zauberte und damit in die Kamera (die immer noch offen auf dem Stativ im Wind stand…) pustete, um den „Dreck wieder rauszupusten“, kam einmal vor. Ist aber schon ne Weile her, deswegen kann man das jetzt ja mal zum besten geben ;-).

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Jede Sensorreinigung, egal ob selber oder beim Service, kostet Geld, Zeit und trägt das Risiko in sich, die Technik teuer zu beschädigen.

Haltet doch die Kamera wenigstens beim Objektivwechsel mit dem Bajonett nach unten und dreht Euch bei Wind mit dem Rücken so, dass die Kamera wenigstens etwas abgeschirmt wird. Sucht das Objektiv welches Ihr wechseln wollt vorher raus, und kramt nicht endlos rum während die Kamera offen in der Gegend rum steht.

PS: Dass auf dem Beispielbild eine CANON abgebildet ist, hat keine tiefere Bedeutung, die Problematik besteht bei ALLEN Kameras mit Wechselbajonett. Nur hab ich jetzt endlich mal dran gedacht, beim Pano-Workshop neulich ein Foto davon zu machen, und der nette Workshopler hat nunmal eine CANON 😉

Jedem seinen fotografischen Stil….

Wenn all die netten Leute in meine Foto-Workshops kommen, herrscht gelegentlich der Irrglaube, dass sie nach ein paar Stunden mit mir und etwas Foto-Wissen „solche Bilder wie ich“ machen können (ob meine Bilder nun gut oder schlecht sind, besprechen wir hier vielleicht ein anderes mal 😉 ).

Auch wissen alle, die je bei mir in meinen Foto-Workshops waren, was ich immer so ziemlich am Anfang jedes Workshops dazu sage: Ich bringe Euch bei, wie man fotografiert – Blende, Zeiten, ISO, warum wie was und überhaupt funktioniert, alles um die Technik und wie und warum überhaupt sie verwendet wird. Und klar unterhalten wir uns immer auch über Bildgestaltung, Perspektiven, Wirkung von Brennweiten, Bildbearbeitung usw – aber eines erzähle ich ganz bewusst nie: Wie man einen bestimmte Bildstil direkt nachmacht!

„Richtig“ zu fotografieren – also Blende, Zeit, ISO und die mehr oder weniger jeweils vorhandene Technik bewusst einzusetzen, das kann man lernen – genau dazu sind meine Foto-Workshops da.

Man kann auch lernen, mithilfe der Bildbearbeitung eigene Fotografier-Fehler mehr oder weniger wegzubasteln, seinen Bildern aber in der Bildbearbeitung den „eigenen Look“ verpassen, das muss jeder weitgehend für sich rausfinden. Seine Bilder so zu bearbeiten oder im besten Fall schon so zu fotografieren, dass sie die eigene Handschrift tragen, dazu ermuntere in meinen Workshops , zur ganz eigenen Kreativität!

Gleichzeitig bestehen meine Workshops aber auch nicht aus blossem Herunterleiern technischer Sachlichkeiten und Datenblättern. Das wäre ja langweilig, kann ja jeder 😉 Vielmehr versuchen ich und mein Team, auf jeden einzugehen und jeden zu ermuntern, das grad erlernte und ausprobierte Fotowissen KREATIV (sic!) anzuwenden. Oft krieg ich nach den Foto-Workshops Bilder von den gemeinsam besuchten Locations zugemailt. Ich will jetzt natürlich niemandem zu Nahe treten ;-), aber es wissen ja eh alle die im Workshop waren: Bilder die meinen von dem Abend ähneln langweilen mich. Toll finde ich, wenn Leute sich Perspektiven gesucht haben, Gedanken um Bildwirkung und bei der Bildbearbeitung gemacht haben.

Trotzdem hier mal wieder ein Beispiel aus der Reihe „Vorher-Nachher“. Entstanden bei einem individuellen Foto-Workshop in Grossbeeren vor ein paar Wochen, etwas südlich von Berlin. Das „fertige“ Bild ist eben „mein Stil“ – aber jedes andere Ergebnis ist ebenso „gut“ oder „schlecht“!

„Richtig fotografiert“ gibt es heute fast jedes Motiv schon unendliche Male – gebt Euren Bildern doch mal selbstbewusst einen Look und Stil, an dem die Leute beim Angucken auch noch hängenbleiben!

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Wo gehobelt wird fallen Späne…

Nach einem kapitalen Sturz-/ Rempelschaden auf der ILA Berlin neulich waren eine meiner Kameras, zwei Objektive und Konverter defekt und dejustiert. Nachdem dieses Jahr bisher eigentlich nichts so läuft wie ich es mir gedacht hatte, passen solche Kleinigkeiten immer noch gut in das Fass zum Thema „Schei**** passiert“. Aber gut, das hier ist ja nichts was sich nicht einfach beheben lässt.

Rüdiger Maerz GmbH (CANON Service Berlin und Hamburg) haben es in zwei Tagen gerichtet, besten Dank für den immer guten und schnellen Service 🙂 , jetzt hatte ich endlich Zeit mich drum zu kümmern.

PS: Wegen der immer wieder neuen Nachfragen dazu – nein, ich kriege bei der Firma Maerz GmbH nix umsonst und muss meine Rechnungen dort wie alle anderen auch bezahlen! Allerdings freue ich mich jedesmal wirklich, dass man Service in dieser Firma auch noch als solchen betrachtet, und sowohl zeitlich als auch von der Qualität immer Top liefert. Sowas muss auch mal gesagt werden 😉

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Panorama-Fotografie: Panoramastudio 3/ pro erschienen

Das Erscheinen der aktuellen Version von Panoramastudio 3/ pro ist mir eine willkommene Gelegenheit, hier mal wieder etwas detaillierter darauf einzugehen.Seit Anbeginn erstelle (stitche) ich alle meine Panoramen (oder gern auch hier, hier und manchmal sogar hier) mit dieser Software.

Oft sind die Teilnehmer meiner Panoramworkshops im Vorfeld zunächst etwas unsicher, für welche Software sie sich entscheiden sollen. Sie haben hier und da dies und das gelesen und jenes gehört…wie das so ist. Diejenigen, die sich für Panoramstudio entscheiden haben, haben es nicht bereut. Vielleicht sorgt dieser Überblick für weniger Unsicherheit 🙂

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Panoramastudio tut stressfrei genau das was es soll – unaufgeregt, unkompliziert und ohne irgendein Problem. Sehr intuitiv zu bedienen, wird vom Entwickler regelmässig gepflegt, gleichzeitig wid man nicht mit wöchentlichen updates genervt.

In meinen Workshops zur Panorama-Fotografie  empfehle ich Panoramastudio immer sehr gerne, eben aufgrund der einfachen Bedienung und der sofort richtigen Ergebnisse (wenn man halbwegs richtig fotografiert hat 😉 ) beim Stitchen. Negatives zum Panoramastudio habe ich noch von keinem Workshopteilnehmer vernommen.

Selbstverständlich gibt es auch andere Software zum Zusammensetzen der Panoramen – wer die hat, kennt und versteht, wenn es funktioniert, soll dabei auch bleiben. Wer jedoch neu in die Panorama-Fotografie einsteigt, sollte sich Panoramastudio mal genauer ansehen. Zu unterscheiden ist dabei „Panoramstudio 3“ und „Panoramastudio 3 PRO„. Der für die Praxis relevante Unterschied ist, dass man in der „Pro-Version“ Ankerpunkte setzen kann, mehrreihige und Kugelpanoramen möglich sind, sowie eine (sehr sinnvolle!) bessere Unterstützung starker Weitwinkel- (und Fischeye) -Objektive. Hier findet Ihr eine genaue Vergleichsübersicht. Ich persönllich empfehle immer Panoramstudio 3 Pro. Obwohl ich SEHR selten mehrreihige Panos mache, sind die technischen Möglichkeiten in der „Pro-Version“ doch merkbar weitreichender.

Es ist dabei übrigens vollkommen egal, welche Kamera/ Objektiv-Kombination Ihr benutzt, um eine der häufigsten Fragen vorwegzunehmen.


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Wenn man beim Fotografieren des Panoramas die Regeln dazu beachtet, ist es wirklich ganz einfach 😉 Die eigentliche „Arbeit“ leistet man beim Fotografieren vor Ort! Hat man hier alles richtig gemacht, ist das Stitchen und die Bildbearbeitung nur noch sowas wie Routine, und Ihr könnt Eure Kreativität ungehindert ausleben.

Wie genau Ihr ein Panorama richtig fotografiert, könnt Ihr zB in meinem Workshop zur Panorama-Fotografie lernen. Neben den Einstellungen beim Fotografieren und der „Bildvorbereitung“ der Einzelbilder zB in Lightroom gehts dort natürlich bis zum Zusammensetzen der erstellten Bilder. Natürlich kann man bestimmte Panoramen auch ohne weiteres Zubehör fotografieren – saubere Architekturpanoramen aber sind ohne Nodalpunktadapter eher unwahrscheinlich.

Ich zeige hier jetzt mal beispielhaft und im Schnelldurchgang, WIE einfach Panoramastudio bedienbar ist, bei perfekten Ergebnissen. Die Bedienung der „normalen“ Version und der „Pro“-Version sowie die Versionen 2.x und 3.0 unterscheiden dabei sich nicht wirklich.

Zuerst ladet Ihr Euch hier die gewünschte Panoramastudio-Version herunter. Das geht schnell, auch die Installation ist denkbar einfach. Nun habt Ihr eine kostenlose 30-Tage-Testversion, die Ihr jederzeit freischalten könnt, wenn Ihr einen Lizenzcode erwerbt (links dazu am Ende des Artikels). An den Grundeinstellungen muss zunächst nichts eingestellt/ verändert werden – es kann sofort losgehen.

Wenn Ihr das Panoramastudio also startet, erscheint sofort diese aufgeräumte Arbeitsfläche:

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Per Drag&Drop zieht Ihr nun alle vorbereiteten Einzelaufnahmmen des von Euch fotografierten Panoramas in das Panoramstudio-Fenster. Egal wieviele Einzelbilder. Danach sieht das dann in etwa so aus:

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Wenn man halbwegs richtig fotografiert hat (ich kann das gar nicht oft genug betonen), muss man nun gar nicht mehr soviel machen. Bei Bedarf können die Einzelbilder gedreht, umsortiert, aussortiert usw werden.

Man wählt den Menupunkt „Panorama ausrichten“…

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..und erhält ein kleines Einstellungsfenster. Auch hier kann man normalerweise alle Default-Einstellungen übernehmen, und mit klick auf „OK“ das Panorama zusammensetzen lassen.

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Am Ergebnis seht Ihr dann schon das (fast) fertige Panorama, auch ob alles soweit passt kann man erkennen.

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Ich muss SEHR selten nach dem Stitchen noch Korrekturen am Ergebnis vornehmen. Bei Bedarf kann man aber sehr genaue Detailanpassungen vornehmen, ganze Einzelbilder verschieben und etliches mehr…

Sagte ich schon, dass Ihr Euch die Arbeit sparen könnt wenn Ihr schon vor Ort richtig fotografiert habt?

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Natürlich kann man in jedem einzelnen Schritt in Panoramstudio fast unbegrenzt viele Eingriffe, Korrekturen und Veränderungen vornehmen. Auch Bildbearbeitung wie Kontraste, Farben usw  sind in Panoramastudio möglich, wer es drauf anlegt kann aus Panoramastuio ohne grosses zutun fertige Panoramen auswerfen lassen. Mein Workflow ist aber wie gezeigt, und in einem speziellen Bildbearbeitungsprogramm kann man eben doch noch genauer eingreifen, nachbearbeiten und sich ausspinnen 😉

Befindet man das Ergebnis im Panoramstudio dann irgendwann für gut, vollendet man das Panorama indem man noch den Rahmen nach eigenem Ermessen festlegt. Da ich alle meine Panoramen nach dem Stitchen noch in einem Bildbearbeitungsprogramm weiter bearbeite, gebe ich immer ausreichend „Fleisch“, um dann genug zum sauberen endgültigen Schnitt oder zB zum Ent- oder Verzerren zur Verfügung zu haben.

PS_9…Panoramstudio ist nunmehr beschäftigt…

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..und wirft Euch dann schon das gewünschte fertige Ergebnis aus:

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Nun speichert Ihr das Ergebnis nur noch ab – fertig!

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Das war es schon – nun habt Ihr ein fertiges Panorama oder eine Panorama-Datei zum Weiterbearbeiten nach Eurer Kreativität.

Für mich ist diese Software zum Panoramas zusammensetzen der beste Kompromiss zwischen Kosten, stressfreier Installation und Bedienung.

Übrigens hat Panoramastudio auch mein Panorama vom Berliner Gendarmenmarkt zusammengesetzt, welches dann später auf einer offiziellen Briefmarke der Deutschen Post gelandet ist 😉

Hier also nochmals übersichtlich alle links dazu zusammengefasst, die Euch nützen:

Webseite des Entwicklers

Infos zu Panoramstudio 3

Infos zu Panoramastudio 3 PRO

Direkter Vergleich Panomastudio 3 und Panoramastudio 3 Pro

Downloadseite Panoramastudio (WIN und MAC OS)

Die downgeloadete Version könnt Ihr 30 Tage kostenfrei ohne Lizenzcode nutzen, es wird dort dann immer nur ein Panoramastudio-Logo über die Bild-Ergebnisse gelegt.

Bestell-link Lizenzcode Panoramastudio 3

Bestell-link Lizenzcode Panoramastudio 3 PRO

Wenn Ihr die Bestelllinks benutzt, kostet Euch das keinen cent mehr, ich erhalte aber eine kleine Provision dafür – Danke 🙂

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Alle Screenshots und Logos mit freundlicher Genehmigung erstellt von : www.tshsoft.de/ Panoramastudio 3 Pro, Tobias Hüllmandel


 

Novoflex – Service: Top :-)

Ich bin ja seit langen Jahren überzeugter Nutzer diverser Novoflex-Produkte. Angefangen bei den Kugelköpfen (bei denen ich inzwischen alle drei Grössen der Classicballs benötige – vom neuen Classicball 2 über den Classicball 3 II bis zum Classicball 5), und auch mein Panoramakopf/ Nodalpunktadapter ist von Novoflex (link zur aktuellen Version).

Kaputt gegangen ist trotz intensiver Nutzung noch nie was. Dank der hysterischen Kontrolle am Flughafen Danzig vor einigen Wochen ist dort jedoch die Feststellschraube des  Panoramakopfes abgedreht (!) worden und dem „Mitarbeiter“ dann auch noch runtergefallen, und natürlich prompt irgendwo unter die Gepäckkontrollbänder gerollt. Da sowohl die Suche als auch jede Diskussion an der Sicherheitskontrolle sowieso vollkommen zwecklos ist (ich musste u.a. ALLE Objektivdeckel abmachen und IN die Spiegelkästen der Kameras wollten sie auch gucken…), habe ich nach Rückkehr Novoflex wegen der Schraube angeschrieben.

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Heute nun kam eine neue Feststellschraube für den Panoramadrehteller per Post – unkompliziert, kostenlos, schnell 🙂

Vielen Dank an die Firma Novoflex für diesen tollen Service!!

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Eigentlich bin ich ja fast nur noch unterwegs. Und da kann und soll sowohl die Pflicht als auch das Vergnügen nicht immer liegenbleiben. Soll heissen: Bilder müssen/ sollen auch mal unterwegs fertig gemacht und/ oder versendet werden, emails beantworten, Buchhaltung usw.. Also, damit meine ich natürlich nicht wenn man mal einen Tag abwesend ist…eher so die wochenlange Rumreiserei oder unterwegs für einen Kunden vor Ort.

Es laufen immer ziemlich viele und am Ende in der Masse eher nervige Sachen auf, die nach Rückkehr erledigt werden müssten. Weder möchte ich meinen Kunden die Wartezeit zumuten, noch auf den entsprechenden Umsatz verzichten und erst recht nicht (mehr) nach Rückkehr im Büro zwei Tage alles mögliche aufarbeiten müssen.

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Nach einigem Hin und Her hat sich für mich das folgende System als sehr praktisch erwiesen:

Mein gesamtes BILDARCHIV liegt (neben der Festplattensicherung, natürlich) in einer Cloud. So kann ich unterwegs immer (sofern irgendein Netz verfügbar ist, versteht sich) und auf jedes Bild zugreifen, es direkt per downloadlink verschicken, oder mir selbst nochmal herunterladen, weil irgendjemand etwas daran noch verändert haben möchte. Sicherheitstechnisch unbedenklich – wer klaut schon Bilder einer eventuell gehackten Cloud, und die NSA und der BND haben sicher besseres zu tun 😉

Alle anderen regelmässig benötigten DATEN befinden sich verschlüsselt auf dem Notebook und auf der externen Festplatte. Das möchte ich in keiner Cloud wissen.

Auf dem Notebook und der externen Festplatte landet auch aktuelles Bildmaterial der jeweiligen Tour, so jeweils doppelt gesichert. Das neue Bildmaterial wird nach Rückkehr im Büro auf das „grosse System“ kopiert und wandert dann abschliessend, wenn soweit fertig bearbeitet, in Kopie in die Cloud. Die (aktualisierten) Daten werden dann einfach auch mit dem grossen System synchronisiert – fertig.

Umgekehrt werden die dann auf dem „grossen System“ veränderten Datenfiles vor einer längeren Tour einfach auf den Laptop kopiert, und werden dann unterwegs, je nach dem was so anliegt, „fortgeschrieben“, nach Rückkehr im Büro wieder zurückkopiert usw.

So bin ich immer aktuell und kann (fast) jeden Tag alles wegarbeiten.

Die verwendete Technik ist nichts besonderes. Das Macbook musste es sein – und zwar nur wegen dem Display. Für Bildbearbeitung gibt es aus meiner Sicht nach heutigem Stand nichts besseres auf dem Notebookmarkt. Lightroom 6 läuft darauf problemlos, alle andere Software ebenfalls.

Weil Bildbearbeitung mit dem integrierten Touchpad nicht wirklich Spass macht, hab ich auch immer die MagicMouse dabei.

Die externe Festplatte mit einem TB Kapazität ist von LACIE und arbeitet via Thunderbolt (superschnell direkt mit dem Macbook) oder USB 3.0 beim übertragen auf den PC (nicht ganz so schnell, aber ausreichend). Tut seit ewa einem Jahr zuverlässig ihren Dienst. Bin unterwegs noch nicht an die Kapazitätsgrenze der externen Platte gekommen, aber es gibt sie auch mit zwei TB Kapazität, wenns ein bisschen mehr sein darf 😉

Wenn kein Wlan verfügbar ist, behelfe ich mir noch via Hotspot über das Handy. Für grössere Datenmengen ist das aber eher nicht geeignet. Emails abfragen und beantworten usw kein grosses Problem, sobald aber etwas mehr verschickt werden muss wird das zu teuer und vor allem viel zu langsam.

Auch immer dabei ist ein kleiner USB-Stick. Bin schon in die Verlegenheit gekommen, unterwegs etwas ausdrucken zu müssen. Da ich keinen Drucker dabei habe (ne, wirklich nicht), such ich mir dann eben ein Internetcafe oder frag im Hotel. Dann ist es ganz praktisch, wenn man nicht den ganzen Datenwust an den fremden Rechner hängt, wo man ja nie weiss, an was dieser Rechner noch angeschlossen ist 😉 Einfach die zu druckenden Dateien auf den sonst leeren Stick, direkt vom Stick öffnen, Drucken – Stick wieder entfernen – fertig. Weil ich langsam Plastik-allergisch werde, hab ich einen USB-Stick aus Metall mit 64GB – genug, um auch grössere Datenmengen verschieben zu können.

Die Auslieferung von Bildern an meine Kunden, übrigens, erfolgt kaum noch auf CD/ DVD. Habe mir vor einiger Zeit schon USB-Sticks mit meiner Werbung drauf bestellt. Das sieht nicht nur gut aus, sondern kommt bei den Kunden auch sehr gut an. Mit 16GB liegt man preislich bei entsprechender Abnahmemenge in einem erträglichen Rahmen und hat ausreichend Platz für die Kunden-Bilddaten. Nochmal: Der Werbeeffekt ist nicht zu unterschätzen 😉

Nun fehlt noch noch Solarstrom – und Satelliten-DSL, welches leistungsfähig genug ist. Kommt Zeit, kommt Rat 😉

Das Canon EF 24-70/2.8L USM…..

….ist eines meiner Lieblingsobjektive. Genau, die erste Version, (noch) nicht der Nachfolger. Erstens kann ich bei meinem gut justierten Exemplar keinen wirklichen Unterschied in der Schärfe entdecken, und zweitens hat die erste Version 77mm Filterdurchmesser und nicht wie der Nachfolger 82mm – d.h. ich habe einen einheitlichen Filterdurchmesser von 77mm an den von mir am meisten genutzten Objektiven (EF 16-35/4L IS USM und EF 70-200L IS USM II), keine Schrauberei mit Reduzier- und Adapteringen.

Bedingt duch die echte Viel-Nutzung (vor allem im Reportagebereich) muss also gelegentlich die Tubusführung des 24-70/2.8 erneuert werden (soll wohl eine bekannte Schwäche dieses Objektives sein, die Führung nutzt sich durch die Reibung des Zoom einfach ab) und danach immer etwas nachjustiert werden.

Dafür hab ich heute morgen das Objektiv beim Berliner CPS-Service Ruediger Maerz GmbH abgegeben – um 10:30 Uhr. Um 13 Uhr dürfte ich es fix und fertig repariert und justiert abholen – DAS nenne ich SERVICE. DANKE 🙂

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Notwendiges Panorama-Equipment

Der Zubehör-Markt ist fast unübersichtlich gross. Oft werde ich per mail und natürlich auch im Vorfeld eines Panorama-Workshops bei mir gefragt: „Was wird denn nun zur Erstellung eines Panoramas gebraucht?“

In erster Linie ist dies natürlich die Stitching-Software und der Nodalpunktadapter.

Was den Nodalpunkt-Adapter angeht, habe ich (natürlich 😉 ) selber zahlreiche Anbieter und Produkte ausprobiert und sehe in meinen Panorama-Workshops viele, viele Möglichkeiten, und auch eine eigentlich als Platzsparlösung von mir selbst gebastelte Selbstbaulösung hat es getan 😉 All das funktioniert, wenn man ein stabiles Sativ nutzt, den Nodalpunkt richtig einstellt und das ganze wackelfrei (!) sitzt. ich kann da aus den ganzen Erfahrungen was ich so bei meinen Workshop-Teilnehmern teilweise sehe, nur dringend raten, nicht am falschen Ende zu sparen. Keinem ist geholfen und Ihr macht Euch den Spass am Panorama-Knipsen kaputt, wenn die Nodalpunktadapter wackeln, nicht exakt einstellbar sind, Teile abfallen oder schnell kaputt gehen usw.

Ich selbst stehe auf gut verarbeitete dauerhafte Qualität, wo auch nach Jahren ganz sicher nichts wackelt oder abfällt. OK, ich benutz das ja auch dauerhaft und regelmässig. Deswegen -tadaaa, wer hätte das jetzt gedacht, empfehle ich ganz klar auch hier die Produkte von Novoflex

Novoflex VR-System II – Perfektes Komplettsystem für einreihige Panoramen. Der Novoflex-Kugelkopf ist hier schon inklusive!

Novoflex VR-System SLIM – Relativ neu auf dem Markt, besonders leicht, kompakt und auch für Systemkameras geeignet.

 

Eine klasse Alternative in einer superklasse Komplett-Lösung und preiswert dazu, ist folgende Systematik (habe ich mal bei einem Workshop-Bucher bei mir gesehen und fand ich richtig gut):
Der Schlitten für die Einstellung des Nodalpunkt wichtig

Der passende L-Winkel dazu

Eine Schnellwecheleinheit (Befestigung L-Winkel am Schlitten):

Ein Rotator

und eventuel ein Adapterstück für die Kameragewinde

 

Eine weitere Alternative:

Wer weder Novoflex haben möchte noch die Einzelteile wie eben beschrieben, dem empfehle ich gern die Klasse dazwischen von „Roundabout. Guter Kompromiss zwischen den preiswerten fertigen aber wackeligen Nodalpunktadaptern und dem soliden, aber nicht ganz billigen Novoflex-Teilen.

 

Allgemein müsst Ihr – egal für welches Pano-System Ihr Euch entscheidet – noch daran denken, die entsprechenden Adapter und Haltesysteme, Kameraplatten usw jeweils zu ergänzen, je nachdem welches System Ihr selbst vielleicht schon benutzt. Sonst müsst Ihr ggf. jedes mal umständlich rumschrauben.

 


Alle links zu den empfohlenen Produkten hier führen zur entsprechenden Amazon-Produktseite (Affiliate-links). Wenn Ihr vorhabt, einen der hier verlinkten Artikel zu kaufen, würde ich mich freuen wenn Ihr jeweils diesen link benutzt. Ich erhalte dann eine kleine Provision von Amazon – Euch kostet der Artikel natürlich keinen cent mehr.


 

Equipment – needful things

Sicherlich kennt Ihr den Spruch: „Nicht die Kamera macht das Bild, sondern der Fotograf“. Alles nur Bla Bla ;-), denn: Der Spruch mag ja irgendwo vielleicht richtig sein, aber ohne das für jeden richtige Equipment nützt auch alles andere nichts. Formel1-Weltmeister wird man schliesslich auch nicht im Fiat Panda.

Und obwohl ich zuviel an Equipment hasse, kommt man kaum daran vorbei, wenn man von seinen Fotos und dem Drumherum lebt. Da sammelt sich einiges an. Eigentlich bin aber ich ständig bemüht, das Geraffel klein zu halten – das mag jetzt manch einer belächeln, der sich die Liste anguckt….und der hat dann auch recht 😉

Per mail und in meinen Foto-Workshops werd ich oft zum Thema befragt – was ist „gut“, was nutze ich, was ist sinnvoll usw. Deswegen jetzt hier dochmal eine Aufstellung des von mir regelmässig genutzten Equipments, mit jeweils ein paar kleinen Anmerkungen dazu. Sachen, die ich nur selten oder einmalig brauche, leihe ich mir dann für den Job bei geeigneten Fachfirmen – in Berlin kein Problem. Fehlinvestitioen werden sofort wieder abgestossen – was soll es rumliegen, wenn man sich im Nutzen für sich getäuscht hat…. wenn Ihr Fragen zu dem Thema habt, stellt sie mir einfach!

 


Kamera – Gehäuse


 

CANON EOS 5D III (2x) – die „Arbeitstiere“. Für alle Zwecke bestens geeignet. Zwei absolut gleiche Kameras zwingen mich nicht, in der Bedienung und Bearbeitung dauernd umdenken zu müssen, oder in der Eile eines Moments bei einer Reportage oder bei einem hektischen Pressejob deswegen einen zeitkostenden Bedienfehler zu machen. Beide Kameras laufen trotz starker Nutzung sehr zuverlässig (aufHolzklopf).

Canon 1Dxhat Ihre Daseinsberechtigung bei mir eine zeitlang bei der Flugzeugfotografie für einen Kunden verdient. verkauft

Canon 70D – eigentlich mal ergänzend für einen bestimmten Job angeschafft, dürfte sie bleiben – das hier verbaute Klapp-Display hat auch seine Vorteile.

 

Nikon D750 – weil ich das Spielen doch nicht immer sein lassen kann 😉 und das Weitwinkelobjektiv Nikon 14-24/2.8 (siehe auch weiter unten) manchmal einfach durch nichts zu ersetzen ist 😉 Ausserdem verleihe ich manchmal Equipment an Workshop-Bucher und andere Kunden, eine dafür vielfälige Auswahl für meine Kunden rechtfertigt meinen Spieltrieb 😉

 

Canon G1X II – perfekt, wenn es nur was für die Hosentasche sein soll, Brennweite beginnt bei 24mm und endet bei 120mm, die Bildqualität ist sehr gut!

 


Objektive


 

CANON EF 16-35/4 L USM IS  hat bei mir das EF 17-40/4L USM abgelöst und ist jeden cent Anschaffungspreis wert – Randschärfe und Bildstabilisator sind die Schlagworte.

CANON EF 24-70/2.8 L USM – ja, ich nutze noch die erste Version des Klassikers. Die verbesserte Version II wird es aber demnächst ersetzen.

CANON EF 70-200/2.8 L IS USM II – perfekt in allen Belangen, einer meiner besten Investitionen ever.

CANON EF 100/2.8 L IS – ab und zu brauch ich ein Makro, dieses hier ist an Schärfe und Farbdarstellung kaum zu überbieten.

Canon EF 50mm/ 1,4 USM – Potraitlinse, wenn nötig

CANON Extender 2x III – PERFEKT mit dem CANON 70-200/2.8L IS II (bitte beide zusammen in Kombination, soweit möglich, nicht unbedingt bei Offenblende nutzen…)

 

Nikon AF-S 28-300mm 1:3.5-5.6G ED VR – natürlich nicht so scharf wie eine Festbrennweite, aber oft absolut zu unrecht verschrien.

Nikon AF-S 24-120mm 1:4G ED VR Objektiv – Bildqualitativ sehr gute Reportagelinse

Nikon AF-S Zoom-Nikkor 14-24mm 1:2,8G ED  – der eigentliche Grund, mal Nikon zu probieren…;-) . Bisher einmaliger Brennweitenbereich bei fast perfekter Bildqualität

 


Blitze


 

Canon Speedlite 600EX-RT (4x) – genug Power und viel Ausdauer, aus meiner Sicht und Erfahrung die entscheidende Verbesserung zum Vorgänger 580EX II.

Da ich kaum bis gar nicht Studioarbeiten mache, reicht diese mobile Lösung mehr als aus und erfüllte bisher alle Zwecke zur vollsten Zufriedenheit.

Canon Kompakt Batterie Pack CP-E4 – bei richtig langen Tagen nutze ich ab und zu das sehr sinnvolle externe Akkupack zu einem Bitz. Das ist dann wirklich Strom ohne Ende, musste an solchen Tagen dann auch nie die Batterien wechseln, 2000 Auslösungen mit Blitz kein Problem.

Ergänzend zu den Blitzen nutze ich bei Bedarf:

Blitzdiffusor / Bouncer für Canon Speedlite 600EX – bei Reportagen und wo sonst keine Zeit ist beim Blitzen gross irgendwas einzurichten

Durchlichtschirm: weiß/Reflexschirm: schwarz/silber

Softboxen – ich nutze das System von flash2softbox. Individuell beim Kauf zusammenstellbar, gute Qualität, duchdacht, guter Service

Stative für die Blitze – stabil und dauerhaft robust für mich von Manfrotto

Blitzschuh-Halter-Schwenker-Haltewinkel-Adapter –  damit Blitz und Schirme auch am Stativ befestigt werden können.

 

Blitz – Funkauslöserset Yongnuo – erhältlich unter verschiedenen Marken-Namen, sind aber fast immer dieselben. Funktionieren bei mir zuverlässig und ohne Probleme. Achtung – nicht kompatibel unter den verschiedenen Kameraherstellern! Der Link führt zu denen, die zu CANON kompatibel sind (weil ich nunmal CANON nutze….)

Blitzauslöser Yongnuo (4x) – darfs ein bisschen mehr sein 😉 – für jeden externen Blitz wird natürlich ein Empfänger gebraucht

 

Nikon SB-910 Blitzgerät – wie gesagt, ich wollte halt Nikon mal ausprobieren, und habs dann behalten weil immer irgendeine Verwendung dafür ist.

 


Stative und Zubehör


 

Gitzo GT1541 Serie 1 Carbon 6X Stativ – ja ich weiss, teuer 😉 Aber sehr stabil und leicht, dazu irgendwie seit Jahren unverwüstlich. Ich bin viel unterwegs, manchmal zählt jedes Gramm Gewicht…das Stativ ist ein guter Kompromiss zwischen leicht und robust und trägt auch den Panoramakopf samt Kamera zuverlässig. Immer dann dabei, wenn ich nicht mit dem Auto dichtamMotivparken kann.

Frevel – ich hab die Mittelsäule kurzerhand abgesägt, so lässt sich das Stativ auch bodentief verwenden.

Als Kugelkopf nutze ich auf meinem Gitzo-Stativ einen NOVOFLEX Classicball 2. Für mich einer der besten Kugelköpfe am Markt. Nicht ganz billig, aber unverwüstliche Qualität und sehr stabil!

Stativ Manfrotto MT055XPRO3 055 Aluminium – Wenn es doch mal noch stabiler sein muss oder bei Architektur-Jobs, ist der Klassiker als ebensolcher erste Wahl.

Kugelkopf Novoflex Classicball 5 – „den Grossen“ nutze zusammen mit dem Manfrotto-Stativ MT055XPRO3 055 für so ziemlich alles im KB-Bereich, supergut.

Manfrotto 200PL Schnellwechselplatte – ich nutze dieses System an allen meinen Foto-Geräten und Stativen, Panoramaköpfen, Kugelköpfen usw. Komplett untereinander kompatibel, man kann es dann so zusammensetzen wie man es braucht. Bitte nur die Originalen von Manfrotto kaufen – es gibt auch Nachbauten, da scheint irgendwie das Metall weicher, die schlagen irgendwie schneller aus und sitzen dann nicht mehr fest.

Manfrotto 323 Schnellwechseleinrichtung – das entsprechende Halte-/ Gegenstück, auf meinen Kugelköpfen, Panowinken usw.


Nodalpunktadapter/ Panoramakopf


 

Habe selber zahlreiche Anbieter und Produkte ausprobiert und sehe in meinen Panorama-Workshops viele, viele Möglichkeiten, und auch eine eigentlich als Platzsparlösung von mir selbst gebastelte Selbstbaulösung hat es getan 😉 All das funktioniert, wenn man ein stabiles Sativ nutzt, den Nodalpunkt richtig einstellt und das ganze wackelfrei (!) sitzt. ich kann da aus den ganzen Erfahrungen was ich so bei meinen Workshop-Teilnehmern teilweise sehe, nur dringend raten, nicht am falschen Ende zu sparen. Keinem ist geholfen und Ihr macht Euch den Spass am Panorama-Knipsen kaputt, wenn die Nodalpunktadapter wackeln, nicht exakt einstellbar sind, Teile abfallen oder schnell kaputt gehen usw.

Ich selbst stehe auf gut verarbeitete dauerhafte Qualität, wo auch nach Jahren ganz sicher nichts wackelt oder abfällt. OK, ich benutz das ja auch dauerhaft und regelmässig. Deswegen -tadaaa, wer hätte das jetzt gedacht, empfehle ich ganz klar auch hier die Produkte von Novoflex

Novoflex VR-System II – Perfektes Komplettsystem für einreihige Panoramen. Der Novoflex-Kugelkopf ist hier schon inklusive!

Novoflex VR-System SLIM – Relativ neu auf dem Markt, besonders leicht, kompakt und auch für Systemkameras geeignet.

 

Eine klasse Alternative in einer superklasse Komplett-Lösung und preiswert dazu, ist folgende Systematik (habe ich mal bei einem Workshop-Bucher bei mir gesehen und fand ich richtig gut):
Der Schlitten für die Einstellung des Nodalpunkt wichtig

Der passende L-Winkel dazu

Eine Schnellwecheleinheit (Befestigung L-Winkel am Schlitten):

Ein Rotator

und eventuel ein Adapterstück für die Kameragewinde

 

Eine weitere Alternative:

Wer weder Novoflex haben möchte noch die EInzelteile wie eben beschrieben, dem empfehle ich gern die Klasse dazwischen von „Roundabout. Guter Kompromiss zwischen den preiswerten fertigen aber wackeligen Nodalpunktadaptern und dem soliden, aber nicht ganz billigen Novoflex-Teilen.

 

Allgemein müsst Ihr – egal für welches Pano-System Ihr Euch entscheidet – noch daran denken, die entsprechenden Adapter und Haltesysteme, Kameraplatten usw jeweils zu ergänzen, je nachdem welches System Ihr selbst vielleicht schon benutzt. Sonst müsst Ihr ggf. jedes mal umständlich rumschrauben.

 


GPS


 

Canon GP-E2 GPS-Empfänger – eigentlich mal für einen Kundenauftrag angeschafft, nützt das GPS auf Reisen oft sehr und vermeidet durch das Schreiben der GPS-Koordinaten in die EXIFs jeder Aufnahme, bei der Bildbearbeitung und -verschlagwortung Wochen später, stundenlang bei GoogleEarth rumzusuchen, wo denn das nun genau war…;-)

 

Nikon GPS

 


 Speicherkarten


 

Ich nutze nur noch (schnelle) Speicherkarten mit 32 und 64 GB Kapazität. Habe noch nie Stress mit SANDISK-Karten gehabt, deswegen bleibe ich auch dabei 😉

SanDisk Extreme Pro CompactFlash 32GB Speicherkarte

SanDisk Extreme Pro CompactFlash 64GB Speicherkarte

 

SanDisk Extreme Pro SDHC 32GB Class 10 Speicherkarte

SanDisk Extreme Pro SDXC 64GB Class 10 Speicherkarte

 


Filter


 

Pol-Filter – hier schlägt Qualität den Farbstich bei preiswerteren Anbietern

Graufilter 1000x – Qualität geht auch hier vor Farbstich

Graufilter 64x

Verlaufsfilter-Set, bestehend aus:

dem Filterhalter

passende Adapter für 77mm-Objektive (bitte unbedingt den Weitwinkeladapter nehmen, sonst steht das ganze am Objektiv zu weit vor und ragt irgendwie ins Bild)

den Verlaufsfiltern – bei mir ein 0.6 GND und ein 0.9 GND.0,3 kann man sich sparen, der Effekt ist sehr gering.

Eigentlich könnte ich für dieses System auch die passenden Graufilter verwenden, anstatt aus lauter Gewohnheit noch Schraub-Graufilter (wie oben verlinkt) weiter zu verwenden…, das ist dann der

Big Stopper (ND 10)

Little Stopper (ND 6)

Erstaunliche (Farb-)Ergebnisse kann man auch mit den vermeintlich „billigen“ Filtern von COKIN erzielen. Diese Aufnahme hier z.B. – ok, ich hatte viel Glück mit den Wolken und der Sonne, aber da war eben bei der Aufnahme auch noch ein Cokin Grauverlaufsfilter vorgeschraubt. Der zweifellos bei diesen Filtern vorhandene Farbstich kann auch bewusst eingesetzt werden, vor allem in Kombination mit anderen Belichtungszeitverlängernden Graufiltern (noch ein Beispiel hier) 😉

COKIN Filterhalter

Adapterring 77mm (oder jeweils passend für Euer veerwendetes Objektiv)

Grauverlaufsfilter (P121)

Grauverlaufsfilter Soft (P121S)

 


 Sonstiges wichtiges Zubehör


 

CANON Fernauslöser RS-80N3 – Bewusst mit Kabel, damit nicht im entscheidenden Moment wieder die Batterien alle sind und ich genau diese Eratzbatterie vergessen habe 😉

Ersatzbatterien für die Kameras LP-E6  – zum Glück alle soweit unterenander kompatibel. ich hab insgesamt sechs davon, der Saft ist mir noch nie ausgegangen. Aus verschiedenen Gründen nur Original-Akkus.

Auto-Ladegerät ffür Kamerakkus – hat mir echt schonmal aus der Patsche geholfen (fragt nicht…;-)) und hat auf Reisen noch mehr Sinn.

Neutrale Kameragurte – ich hab die den Kameras vom Hersteller beiliegenden Kameragurte durch Neutrale ersetzt. Das macht eventuelle Diebe weniger auf die Kameras aufmerksam, ausserdem bezahlt der Hersteller mich ja nicht für die Werbung 😉

 


Computertechnik


 

Apple MacBook Pro – da ich immer mehr unterwegs Bilder fertig mache oder vor Ort dem Kunden fertig geben muss, nutze ich inzwischen auf Tour dafür ein MacBook Pro. Der eigentliche Grund für die Wahl des MacBook Pro – das Display, ist sehr gut (Farbprofiliert) und die Leistung des Rechners auch für grössere Bildmengen und grosse Panoramen sehr gut.

Apple MagicMouse -das Touchpad am Gerät ist mir manchmal zu anstrengend wenn es um die Klickerei bei der Bildbearbeitung geht, darum ist eine Bluetooth-Mouse immer mit dabei ,-)

Cardreader LEXAR USB 3.0 – im Macbook ist leider nur ein SD-Cardreader eingebaut, und manchmal vergesse ich in der Kamera die Kartenslots entsprechend umzuswitchen. Blöd, wenn man die Karten dann nicht auslesen könnte;-) Dieser Cardreader hier ist schnell und kompakt.

Externe Festplatte 1 TB Thunderbolt – schneller als USB 3.0 und für unterwegs zur Datensicherung und eventuell zu versendende Daten mehr als genug Platz. Das ganze auch noch gut verpackt und zumindest gegen normale Erschütterungen gut geschützt…aber trotzdem bitte nicht übertreiben, eine mechanische Festplatte ist nun mal eine mechanische Festplatte. Noch sind mir grosse Speicherkapazitäten mobiler SSD zu teuer für unterwegs….

Farbkalibriergerät – unerlässlich, um die Monitore und Notebookdisplays auf korrekte Farbdarstellung zu profilieren!

USB – Stick 64 GB – möglichst kleines Gehäusevolumen, möglichst robust (kein Plastik!), möglichst schnell, möglichst grosse GB-Kapazität.

 


Software


 

Adobe Lightroom 5.x – fast schon Standard heute, zu Recht, wie ich finde.

Panoramastudio Pro – sehr gute und gut supportete Panorama-Stichting-Software von Tobias Hüllmandel, siehe dazu mehr auch HIER.



Sensorreinigung


 

Sensorreinigung ist ja ein grosses Thema bei fhmedien 😉 – unter anderem in den regelmässigen Workshops in Berlin dazu. Wer nicht drei linke Hände und einen Dauerzitterich hat, kann mit dem folgenden Zubehör und ein wenig Wissen zur Sache, die mehr oder weniger gelegentlich notwendige Reinigung des Sensors leicht selbst vornehmen. Es ist ja kein Geheimnis dass ich dafür auf das Zeug von VisibleDust schwöre – nicht preiswert, aber Ihr macht Euch damit nicht den Sensor kaputt und spart die teuren Sensorreinigungen beim Service.

Sensorlupe – ohne gehts nicht, nur damit sieht man wirklich was auf dem Sensor los ist und wo da genau

Blasebalg – für nur oberflächliche Verschmutzungen wie Häärchen usw

VisibleDust Swabs – zusammen mit der Reinigungsflüssigkeit für flächige Reinigung des Sensors (Achtung beachtet dass Ihr unterscheidliche Swabs je nach Kamera benötigt! Für Vollformatkameras DIESE hier und für Crop 1.5/1.6-Kameras DIESE hier).

VisibleDust CornerSwabs – wie der Name schon sagt, sehr gut für Ecken, kleine Verschmutzungen oder um unter der Lupe etwas vom Sensor „aufzupicken“

VisibleDust VDust Plus Reinigungslösung – bei erheblichen Verschmutzungen

Nochmal der Hinweis: Sensorreinigung an der Digitalkamera ist kein Hexenwerk. Aber BITTE beschäftigt Euch, bevor Ihr da selber rangeht, eingehend mit den Hintergründen und der Anwendung der Hilfsmittel. Wenn Ihr keinen meiner Workshops dazu besuchen wollt oder könnt ist das in Ordnung, aber bitte nicht wild in der Kamera drauflosputzen!

 


Alle links zu den empfohlenen Produkten hier führen zur entsprechenden Amazon-Produktseite (Affiliate-links). Wenn Ihr vorhabt, einen der hier verlinkten Artikel zu kaufen, würde ich mich freuen wenn Ihr jeweils diesen link benutzt. Ich erhalte dann eine kleine Provision von Amazon – Euch kostet der Artikel natürlich keinen cent mehr.


 

Meine Foto-Workshops und die Technik…

Bei meinen Foto-Workshops geht es ja meistens um spezielle fotografische Themen, z.B. Nachtfotografie oder Panorama-Fotografie. Dort, aber auch bei meinen Foto-Workshops zu den Berliner Lichterfesten, fragen mich immer wieder Teilnehmer etwas unsicher, ob den ihre Kamera „ausreichend“ sei. Nicht selten fühlen sich auch einige ebenso verunsichert, wenn sie beispielsweise ihre Bridge-Kamera beim Workshop auspacken und ein anderer Teilnehmer läuft gleichzeitig mit einer grossen DSLR mit vollem Objektivrucksack auf.

Leute – ich kann dazu nur sagen und will das jetzt auch hier mal loswerden: WELCHE Technik Ihr besitzt, ist für das Erstellen von guten Fotos fast völlig egal!

Niemand kann mit letzter Gewissheit sagen und abschliessend festlegen, was ein „gutes Foto“ überhaupt ist. Ich kann es gar nicht oft genug wiederholen, und die, die schon bei einem Workshop bei mir waren, haben vielleicht meine Texte zu dem Thema noch in Ohr 😉 :

Mit annähernd jeder heute am Markt verfügbaren Kamera lassen sich in allen meinen Workshops sehr gute Ergebnisse erzielen!

Ich bringe Euch bei, wie Ihr die Kameras und sonstige Technik einstellen und benutzen müsst, um die gewünschten Ergebnisse zu erzielen.

Die eigentliche Kreativität, das Motiv sehen (!), den Auslöser drücken – das müsst immer noch Ihr selber tun! Und dieses ist die eigentliche Leistung, die Ihr alleine erbringt, ich zeige Euch nur wie die Technik funktioniert und wie man sie benutzt.

Bisher ist mir auch noch niemand aufgefallen, der mit einer Bridgekamera (trotz der tatsächlich – oder scheinbar??…- etwas eingeschränkten Möglichkeiten damit) „schlechtere“ Aufnahmen in meinen Workshops oder gar hinterher gemacht hat oder so gar kein fotografisches Auge für Motive hatte, als die Leute, die über reichlich Equipment verfügen.

Natürlich gibt es Unterscheide und Verwendungen, für die die ein oder andere Kamera und das ein oder andere Objektiv oder Zubehörteil besser oder schlechter geeignet ist. Und natürlich macht eine Kamera mit mehr Ausstattung manchmal auch das Fotografieren irgendwie leichter.

Diese Themen sind aber nicht Gegenstand meiner Workshops und spielen im fotografischen Alltag meistens eine eher untergeordnete Rolle. Und es druckt ja auch nicht jeder jeden Tag Poster in Hausfassadengrösse, oder untersucht mit der Lupe seine ausgedruckten Bilder nach „Schärfe“ (ganz bewusst in Anführungszeichen!) auf Pixelebene und ähnliches.

Klar braucht Ihr für manche Themen bestimmtes Zubehör, etwa bei der Panorama-Fotografie z.B. einen Nodalpunktadapter. Doch das bisher zur Kameratechnik gesagte gilt genauso: Auch hier muss es nicht das grösste und teuerste Modell sein – dieselben Ergebnisse lassen sich auch mit preiswerteren Produkten bis hin zum Selbstbau problemlos erreichen! „Gewusst wie“ – darum geht es. Wer nicht grundsätzlich verstanden hat wie etwas funktioniert, dem nützt auch kein teuerstes Equipment. Und genau das lernt Ihr bei mir: „Gewusst wie“ – so dass Ihr das Wissen anwenden könnt und selber entscheiden könnt, welches Equipment wirklich notwendig ist.

„Gute Bilder“ kann man heute auch schon mit einem Mobiltelefon machen, auch wenn das mit „Fotografie“ nicht ganz so viel zu tun hat und u.a. aufgrund der eher bescheidenen Einstellmöglichkeiten der Telefonkamera entsprechend eingeschränkt ist.

Wer gern mal lesen mag, welche Auswüchse reiner Equipment-Wahn haben kann und was es bedeutet, der darf sich gern mal das hier und dies hier zu Gemüte führen 😉 – besser kann man es nicht sagen!

Für meine Workshops gilt schon immer und weiterhin: Egal welche Kamera und welches Objektiv Ihr habt, egal ob Euer Stativ 20 oder 2000 Euro gekostet hat, und egal ob Euer Fernauslöser „Original“ ist oder Ihr ein No-Name-China-Import benutzt: Nichts davon beeinflusst das Motiv, nichts davon macht Euch ein „besseres“ oder schlechteres Bild! Ihr müsst, sollt und dürft bei mir lernen, wie man die Kameras für Eure Motive richtig einstellt und benutzt.