Eine Urne

Meine Fotos und Panoramen verkaufe ich ja regelmässig auf den verschiedensten Kanälen. Die schwirren so inzwischen weltweit in allen möglichen Verwendungen herum, von der banalen Zeitung bis zur Briefmarke.

Manchmal kommen Anfragen hinein, die eher ungewöhnlich sind. Ein Ergebnis so einer Anfrage möchte ich mal wieder hier vorstellen. So ist ein Panorama aus Hamburg von mir nun auf einer Urne gelandet. Zahlreiche Zeitgenossen würden es sicherlich lieber sehen, wenn meine Überreste IN so einer Urne wären 😉 .

UrneVorerst müssen die sich damit begnügen, dass Hamburg-Affine Menschen sich in so einer Urne mit einem Hamburg-Panorama begraben lassen möchten.

Natürlich wird soetwas heutzutage ökologisch korrekt hergestellt. Wenn also in 4000 Jahre Archäologen unsere heutige Kultur ausgraben, wird von solchen Grabbehältnissen nichts mehr da sein ausser Staub.

Schade eigentlich.

 

Vielen Dank an http://www.bestatterintrittau.de für den Auftrag und das Foto!

Weihnachten für Obdachlose 2016

Am 19. Dezember 2016 wurde zum 22. Mal „Weihnachten für Obdachlose“ von der Familie Zander im Hotel ESTREL ausgerichtet. Meine Wenigkeit war zum fünften Mal dabei. Exakt mit Ende der Veranstaltung verbreiteten sich die furchtbaren Ereignisse vom Breitscheidplatz – dies stellte natürlich alles andere in den Schatten.

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Mit etwas Verspätung nun also ein paar fotografische Eindrücke aus dem ESTREL-Hotel…

Zahlreiche freiwillige nette Helfer sorgten wie immer für Aufbau und Dekoration für die etwa 3000 Gäste!

Zahlreiche Spenden und Nützliches werden ausserdem von Helfern in ca 3000 Grosstaschen gepackt und am Ende der Feier verteilt.

Wie immer lässt es sich Frank Zander nicht nehmen, seine ersten Gäste (meist mehrere hundert..) höchstpersönlich zu begrüssen.

Kein Gast von Frank Zander, sondern sein Sohn Marcus, der das ganze ein Jahr lang vorbereitet und organisiert 😉

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Unzählige Helfer und Sponsoren sind vor Ort dabei….hier ein paar wenige Beispiele!

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Zur Essensausgabe finden sich regelmässig zahlreiche Promis ein und helfen. Dieses Jahr zum ersten Mal auch der Berliner regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD). Wer kann schon von sich behaupten, je etwas von ihm kostenlos serviert bekommen zu haben 😉

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Gregor Gysi ist auch seit einigen Jahren gern mit dabei…

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…so wie Heinz Buschkowsky, ehemaliger nicht ganz unbekannter Bezirksbürgermeister von Berlin Neukölln…

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…seine politische Nachfolgerin Franziska Giffey…

…und einige andere Künstler und Promis…

Nachtisch!

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Zum Abschluss startete dann das Bühnenprogramm. Mit dabei unter anderem „Haudegen“…

„Schnuckelchen“ Jeanette Biedermann, die praktischerweise gleich mit ihrem (einzigen) Musiker verheiratet ist…

Queen II (Coverband)

Einem Teil der Hot Banditoz (2/3)

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„Olaf und Hans“ – kannte ich nicht, und nein, Sigmar Gabriel, wie einige vermuteten, war nicht inkognito auf der Bühne 😉

..und natürlich die Hanno Bruhn Gang.

Zum Abschluss dann der Meister höchst selbst!

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Hier kommt Kurt!

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Bevor alle nachhause gehen, versammelt an sich auf der Büne und singt noch „Nur nach Hause gehn wir nicht„…

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Bis nächstes Jahr!

Mehr Fotos und weitere Infos gibt es hier:

Obdachlosenfest.de

Obdachlosenfest bei Facebook (Einloggen nicht erforderlich)

Meine Bildberichte der Vorjahre (2012, 2013, 2014, 2015)

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Achtung wichtiger Hinweis zu den Fotos:

Die Fotos sind ein Lichtbildwerk i.S.v. Paragraph 2 Absatz 1 Ziffer 5 UrhRG. Sie wurden im Rahmen redaktioneller Berichterstattung für die Familie Zander, als Ausrichter der Weihnachtsfeier erstellt.

Sonstige Verwendung, Kopieren, Veränderung, Beschneiden usw der Fotos, ist ohne ausdrückliche Genehmigung von fhmedien.de nicht gestattet.

Sollten Sie an einer Verwendung intressiert sein, kontaktieren Sie mich bitte.

fhmedien.de übernimmt keine Haftung bei einer Verletzung Rechte Dritter, insbesondere abgebildeter Personen und Markennamen/ -zeichen! Die Weitergabe an Dritte ist nicht erlaubt. Es gelten meine AGBs.

Weihnachten mit Frank Zander

Seit 2012 bin ich als Fotostrecken-Sponsor bei der Weihnachtsfeier für Bedürftige des Berliner Sängers Frank Zander dabei. In ein paar Tagen nun, am 19. Dezember, ist die 2016-er Auflage, und neben den unendlich vielen anderen Ehrenamtlichen und Sponsoren, werde auch ich wieder mit dabei sein.

Neben den Bildberichten (2012, 2013, 2014, 2015, 2016) hab ich mal ein paar Bilder aus 2015 mal zu einem kleinen „Video“ zusammengeschnitten. Wollte mal sehen, wie das so geht mit diesem Neuland „Youtube“ :-p

Dust in the wind…oder wie man Sensordreck vermeiden kann

In meinen Workshops zur Sensorreinigung bei Digitalkameras ist das immer mein erster Spruch: Sensorreinigung beginnt schon beim richtigen Objektivwechsel! Immer wieder beobachte ich es, in allen meinen Foto-Workshops: Jemand möchte ein Objektiv wechseln – das allein ist natürlich nicht verwerflich 😉 Dafür wird dann also das Objektiv von der Kamera gelöst, teils minutenlang in der Fototasche gekramt – und irgendwann endlich das neue Objektiv angesetzt. Die ganze Zeit stehen die Kameras mit offenem Bajonett im Wind, irgendwann hab ich sogar schonmal, während der Kamerabesitzer in seinem Rucksack kramte, eine Fliege in die Kamera schwirren gesehen (kein Witz!).

Auch bei Regen habe ich diese Verhaltensweisen schon beobachtet. Natürlich sage ich jedesmal was, wenn das in während meiner Foto-Workshops passiert. Doch die meisten sind da völlig unbekümmert 😉 – oft höre ich dann Sprüche wie „stempel ich eben weg“ oder „hat doch ne Sensorreinigungsfunktion“. Auch dass jemand dann nach meinem Hinweis einen Blasebalg aus seiner Fototasche zauberte und damit in die Kamera (die immer noch offen auf dem Stativ im Wind stand…) pustete, um den „Dreck wieder rauszupusten“, kam einmal vor. Ist aber schon ne Weile her, deswegen kann man das jetzt ja mal zum besten geben ;-).

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Jede Sensorreinigung, egal ob selber oder beim Service, kostet Geld, Zeit und trägt das Risiko in sich, die Technik teuer zu beschädigen.

Haltet doch die Kamera wenigstens beim Objektivwechsel mit dem Bajonett nach unten und dreht Euch bei Wind mit dem Rücken so, dass die Kamera wenigstens etwas abgeschirmt wird. Sucht das Objektiv welches Ihr wechseln wollt vorher raus, und kramt nicht endlos rum während die Kamera offen in der Gegend rum steht.

PS: Dass auf dem Beispielbild eine CANON abgebildet ist, hat keine tiefere Bedeutung, die Problematik besteht bei ALLEN Kameras mit Wechselbajonett. Nur hab ich jetzt endlich mal dran gedacht, beim Pano-Workshop neulich ein Foto davon zu machen, und der nette Workshopler hat nunmal eine CANON 😉

Foto-Workshop in Leipzig: Panorama – Fotografie

Aufgrund den vielen Nachfrage….gibts den Panoramaworkshop nun auch für Leipzig!

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Wenn man ein paar Grundlagen kennt, ist es gar nicht so schwer – nach dem Workshop seid Ihr in der Lage, selbständig Eure Panoramen zu fotografieren und fertig zu bearbeiten!

Um die Mittagszeit beginnen wir mit ein bisschen Theorie. Dies passiert allerdings schon vor Ort am Motiv. Macht mehr Spass ;-) So gibt es ein paar Worte zum Nodalpunkt, wie wird der ermittelt usw – Vor/ Nachteile verschiedener Systeme und Techniken – Was ist beim Erstellen der Einzelaufnahmen zu beachten – Welche Software zum Stitchen – was ist beim Stitchen zu beachten – Speichern der verschiedenen Panoramaformate – Weiterbearbeitung. Das probieren und üben wir dann sofort vor Ort. So kommt jeder sofort zu verwerbaren Ergebnissen, und noch viel wichtiger: Jeder lernt das Prinzip der Panorama-Fotografie zu verstehen, damit er das auch nach dem Workshop alleine erfolgeich anwenden kann.

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Nachdem alle Teilnehmer erfolgreich die Panorama-Reihen fotografiert und verstanden haben, setzen wir uns bei Kaffee und Kuchen oder so ;-) zusammen, sichten, bearbeiten und stitchen anhand des vorher Besprochenen gemeinsam die jeweiligen Ergebnisse – warum hat etwas nicht funktioniert, warum hat es funktioniert, Korrekturen und Anpassungen im Panoramaprogramm und in der Bildbearbeitung danach, was kann man besser machen, wo lagen Fehler usw.

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Zur blauen Stunde schlagen wir dann an einem weiteren Motiv auf und wenden alles nun schon geübt an, von mir gibts dabei natürlich weitere Unterstützung, Hinweise und Tips. Je nach Wetter, Zeit und Teilnehmer machen wir dann noch ein oder zwei Panoramen in der Stadt nach der blauen Stunde oder probieren andere Motive aus. Ich hab die Erfahrung gemacht, dass viele Workshop-Teilnehmer auch gern mal über den Panorama-Tellerrand hinausgucken wollen. Deswegen will ich, ausser dass jeder Teilnehmer die Panorama-Fotografie richtig beherrscht und versteht, nicht allzuviel festlegen. Gruppendynamik hat bisher immer sehr gut funktioniert ;-)

Wann, wo und wie lange?

Termin ist am jeweiligen auf der Webseite genannten Termin (oder auf individuelle Terminanfrage). Das ganze beginnt in der Dresdener Innenstadt, quasi direkt on location. Beginn ist etwa 4 Stunden vor der blauen Stunde, Dauer dann abends offen. Wir wollen ja Spass haben ,-)

Was müsst Ihr mitbringen

Natürlich Eure Kamera mit Objektiv(en), Speicherkarten und vollen Akkus, ein Stativ, einen Nodalpunktadapter (empfehlenswert, bitte mich vorher unbedingt anschreiben!) und Fernauslöser. Laptop mit installierter Software, wenn vorhanden.
Gute Laune und Motivation wäre auch nicht schlecht ;-)

Zum Thema “welche Software” muss eventuell nach vorhanden sein” hab ich bereits ein paar Zeilen geschrieben. Wenn Ihr noch Fragen dazu oder zum Panorama-Workshop habt, fragt mich einfach auch vorher!

Gegenstand und Inhalt dieses Workshops sind ausschliesslich einreihige Panoramen. Sphärische Panoramen werden nicht besprochen.

Kosten

Preis pro Person und Workshop: 245 Euro (incl. Mwst)

Im Preis enthalten ist ein Skript, also ein Leitfaden, was und warum bei der “richtigen” Panorama-Fotografie alles zu beachten ist. Dieses Papier erhaltet Ihr zu Beginn, das wird besprochen und es ist genug Platz für Notizen usw.

Anreise, ggf. Übernachtung, weitere Verpflegung sind nicht Bestandteil des Workshops.

Anmeldung

Einfach und formlos per email, oder über das Kontaktformular – Rückfragen jederzeit gerne auf dem selben Weg!

>> Anfrage/ Buchung per email <<

Bitte unbedingt vollständigen Namen, Postadresse, Telefonnummer sowie Anzahl der Personen und Terminwunsch mitteilen!

Weitere notwendige Infos erhaltet Ihr nach Zahlung mit der Terminbestätigung.

Die maximale Teilnehmerzahl ist auf 7 Personen begrenzt, sonst hat keiner Ruhe etwas zu lernen.

Der Workshop findet natürlich bei jedem Wetter statt, wenn wir wegen dauerhaft extrem schlechtem Wetter nun gar nicht raus gehen können, wird eben drinnen probiert 😉

Bei Nichtteilnahme durch Euch nach Buchung und Bezahlung, erfolgt keine Rückzahlung.


Alle meine Foto-Workshops könnt Ihr auch
als Gutschein verschenken.

Mehr Inforrmationen dazu gibt es hier!

Ihr seid eine Freundesclique und wollt zusammen einen meiner Workshops buchen? Anfragen für Betriebsgruppen, Vereine, Clubs, Schulklassen usw. stellt Ihr bitte hier !


Für alle weitere Fragen oder Buchung mailt mir einfach oder benutzt das Kontaktformular !


Meine Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) , für Workshops insbesondere §§4 ff., könnt Ihr beachten – müsst ihr aber nicht ;-) Steht auch nichts anderes drin als das Gesetz es sowieso vorschreibt. Auf das Widerrufsrecht in § 4.3. meiner AGB habe ich damit hingewiesen. Bei mir läuft allerdings immer alles fair ;-) , so dass wir uns nicht mit juristischen Winkelzügen und anderen Spitzfindigkeiten auseinandersetzen müssen (und auch nicht wollen).


 

Jedem seinen fotografischen Stil….

Wenn all die netten Leute in meine Foto-Workshops kommen, herrscht gelegentlich der Irrglaube, dass sie nach ein paar Stunden mit mir und etwas Foto-Wissen „solche Bilder wie ich“ machen können (ob meine Bilder nun gut oder schlecht sind, besprechen wir hier vielleicht ein anderes mal 😉 ).

Auch wissen alle, die je bei mir in meinen Foto-Workshops waren, was ich immer so ziemlich am Anfang jedes Workshops dazu sage: Ich bringe Euch bei, wie man fotografiert – Blende, Zeiten, ISO, warum wie was und überhaupt funktioniert, alles um die Technik und wie und warum überhaupt sie verwendet wird. Und klar unterhalten wir uns immer auch über Bildgestaltung, Perspektiven, Wirkung von Brennweiten, Bildbearbeitung usw – aber eines erzähle ich ganz bewusst nie: Wie man einen bestimmte Bildstil direkt nachmacht!

„Richtig“ zu fotografieren – also Blende, Zeit, ISO und die mehr oder weniger jeweils vorhandene Technik bewusst einzusetzen, das kann man lernen – genau dazu sind meine Foto-Workshops da.

Man kann auch lernen, mithilfe der Bildbearbeitung eigene Fotografier-Fehler mehr oder weniger wegzubasteln, seinen Bildern aber in der Bildbearbeitung den „eigenen Look“ verpassen, das muss jeder weitgehend für sich rausfinden. Seine Bilder so zu bearbeiten oder im besten Fall schon so zu fotografieren, dass sie die eigene Handschrift tragen, dazu ermuntere in meinen Workshops , zur ganz eigenen Kreativität!

Gleichzeitig bestehen meine Workshops aber auch nicht aus blossem Herunterleiern technischer Sachlichkeiten und Datenblättern. Das wäre ja langweilig, kann ja jeder 😉 Vielmehr versuchen ich und mein Team, auf jeden einzugehen und jeden zu ermuntern, das grad erlernte und ausprobierte Fotowissen KREATIV (sic!) anzuwenden. Oft krieg ich nach den Foto-Workshops Bilder von den gemeinsam besuchten Locations zugemailt. Ich will jetzt natürlich niemandem zu Nahe treten ;-), aber es wissen ja eh alle die im Workshop waren: Bilder die meinen von dem Abend ähneln langweilen mich. Toll finde ich, wenn Leute sich Perspektiven gesucht haben, Gedanken um Bildwirkung und bei der Bildbearbeitung gemacht haben.

Trotzdem hier mal wieder ein Beispiel aus der Reihe „Vorher-Nachher“. Entstanden bei einem individuellen Foto-Workshop in Grossbeeren vor ein paar Wochen, etwas südlich von Berlin. Das „fertige“ Bild ist eben „mein Stil“ – aber jedes andere Ergebnis ist ebenso „gut“ oder „schlecht“!

„Richtig fotografiert“ gibt es heute fast jedes Motiv schon unendliche Male – gebt Euren Bildern doch mal selbstbewusst einen Look und Stil, an dem die Leute beim Angucken auch noch hängenbleiben!

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Wo gehobelt wird fallen Späne…

Nach einem kapitalen Sturz-/ Rempelschaden auf der ILA Berlin neulich waren eine meiner Kameras, zwei Objektive und Konverter defekt und dejustiert. Nachdem dieses Jahr bisher eigentlich nichts so läuft wie ich es mir gedacht hatte, passen solche Kleinigkeiten immer noch gut in das Fass zum Thema „Schei**** passiert“. Aber gut, das hier ist ja nichts was sich nicht einfach beheben lässt.

Rüdiger Maerz GmbH (CANON Service Berlin und Hamburg) haben es in zwei Tagen gerichtet, besten Dank für den immer guten und schnellen Service 🙂 , jetzt hatte ich endlich Zeit mich drum zu kümmern.

PS: Wegen der immer wieder neuen Nachfragen dazu – nein, ich kriege bei der Firma Maerz GmbH nix umsonst und muss meine Rechnungen dort wie alle anderen auch bezahlen! Allerdings freue ich mich jedesmal wirklich, dass man Service in dieser Firma auch noch als solchen betrachtet, und sowohl zeitlich als auch von der Qualität immer Top liefert. Sowas muss auch mal gesagt werden 😉

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Night Photography Workshop at the „Festival of Lights“ 2017 in Berlin

This year, this photo workshop at the „Festival of Lights“ 2017 in Berlin is also available in pure English language, carried out by a native English speaker and photographer!

>> Für die deutsche Version klick hier / german click here <<

WS_200_ENGAlso this year there is the occasion of the „Festival of Lights“ in Berlin again, the popular photo – workshops on night photography!

The workshops will take place every night of the „Festival of Lights“ and instead addressed to ALL photographers, from „beginner“ to „expert“ . A few photographic impressions and motivation you will find, for example, HERE and HERE 😉
This workshop is aimed at those who like to take pictures with her camera at night and / or photograph at night people! Of course, a part of the Festival of Lights was particularly colorful illuminated city is particularly suitable!

We offer:

Whether photo enthusiastic Berlin tourist or photo enthusiastic Berlin – enjoy a relaxing evening with like-minded people in Berlin at your favorite hobby – photography! We take care of the rest!

WS2015_6Let you show how to get good night shots with (almost) each camera. What settings on the camera are necessary accessories which makes sense and what does not, what is important in image processing – in short, we show you what you need to know about yourself and photography for better night shots than before the workshop!

WE ensure that you will be relaxed and stress free driving through the city to undisturbed to follow your passion for photography 😉 Experience a great photographic city tour through the unique illuminated Berlin!

Of course, we know us well from Berlin. We know which buildings and places from which prospects look best and offer the „best“ photo opportunity. This also includes lesser-known or rather inconveniently accessible perspectives that you do not necessarily simply found by tourists without major preparation or knowledge. From classics such as the Brandenburg Gate to the photographic tip, everything is possible.

We give you photo knowledge and teach the basics of night photography site on the respective objects – tweaks , tricks and the best settings of your camera for excellent images at night. So Experience a beautiful city tour of Berlin with photo – stops that are tailored to you as a photographer both the place and by the time!

Overall, we are with you for about 5 hours on the way, we will visit with you numerous places and buildings, like to go individually and flexibly to the needs of our participants .

How exactly runs from the evening?

pre_3We meet about an hour before the beginning of the blue hour (about 18 clock) in a central Berlin location that is easily accessible by public transport (and participates as a location in the „Festival of Lights„).
We get to know us briefly clarify a few organizational and technical issues first, and then we are off!

By car shuttle, public transport or on foot, it then goes to many different motives and the best photo positions.

In addition to the photographic guided tour we are to you at all the time for all photographic available to answer questions , provide valuable tips on how you can create first-class night shots reveal a few tricks for image processing, and much more!

The Organizational:

you have a good mood and motivation, relaxed hold the Festival of Lights with great photos for you? You are in possession of a camera, a tripod and a remote release? All right, there you go, because of all the rest we take care. And if you (still) have no specific equipment or accessories missing, just ask and take our equipment loan service!

Give you the night Berlin unloaded photographically there!

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costs:

Price per person per night 85 EUR (incl. VAT)

The price must be at least one week after booking and BEFORE the workshop participation to be paid ( – sorry , we did unfortunately very bad experience with a looser handling of the payment arrangements with us) .

Travel, accommodation, day program, meals are not part of the workshop.

Application:

Simple and informally by email, or through our contact form – questions welcome, any time on the same path!

>> Request / booking by email <<

Please let us tell your complete name, postal address , phone number and number of people and preferred date !

Other necessary information you will gain immediately by email.

The tour will take place in any weather. In case of non – participation by you after booking and payment will not be refunded.

We are looking forward seeing you in Berlin – at the Festival of Lights!

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Foto – Workshop zum “Festival of Lights” im Oktober 2017

In Zusammenarbeit mit den Veranstaltern des „Festival of Lights“ bieten wir auch  diesmal wieder, vom 6. – 15. Oktober 2017, die beliebten Foto-Workshops zur Nachtfotografie beim Festival of Lights an!

**This workshop also is available in English – please see here**

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Wir bringen Euch stressfrei durch das im Rahmen des “Festival of Lights” einzigartig beleuchtete Berlin, stoppen an den besten Motiven, während Ihr mit Gleichgesinnten´und uns Eurer Fotoleidenschaft nachgehen könnt!

Ihr kennt Euch mit der Fotografie noch nicht so gut aus, seit viellecht manchmal noch etwas unsicher was die Technik und/ oder Kameraeinstellungen angeht? Kein Problem, wir zeigen Euch, was Ihr wissen müsst um nach dem Workshop selbständig weit bessere Nachtaufnahmen zu fotografieren als vorher! Welche Kamera Ihr habt, ist dabei vollkommen egal – gute Fotos kann man mit jeder Kamera machen!

WS2015_2Neben der fotografischen Festival-Stadtführung stehen wir Euch also die gesamte Zeit für alle fotografische Fragen zur Verfügung, geben wertvolle Tipps, wie Ihr erstklassige Nachtaufnahmen erstellen könnt, verraten ein paar Tricks zur Bildbearbeitung und vieles mehr!

Hier gibt es ein paar zufriedene Teilnehmerstimmen aus unseren Workshops. Und wenn Ihr etwas Glück habt, gewinnt Ihr beim Fotowettbewerb der Veranstalter vielleicht einen Preis, so wie die ein oder andere Teilnehmerin in den letzten Jahren 😉

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Wir bieten:

Treffen ist etwa eine Stunde vor Beginn der blauen Stunde (ca.18 Uhr) an einem zentralen Berliner Ort, der für Euch leicht mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen ist (und als Location am “Festival of Lights” teilnimmt).

Wir lernen uns kurz kennen, und dann geht es auch schon los zu zahlreichen verschiedenen Motiven und den besten Foto-Standpunkten, quer durch die Berliner Innenstadt.

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Das Organisatorische:

Preis pro Person und Abend: 85 Euro (incl. Mwst)

Anreise, Übernachtung, Tagesprogramm und Verpflegung sind nicht Bestandteil des Workshops. Die Tour findet bei jedem Wetter statt.

Anmeldung und Fragen:

Einfach und formlos per email, oder über unser Kontaktformular

>> Anfrage/ Buchung per email <<

Bitte dabei unbedingt vollständigen Namen, Postadresse, Telefonnummer sowie Anzahl der Personen und Terminwunsch mitteilen, wir melden uns umgehend zurück!

Wir freuen uns auf Euch!


Alle meine Foto-Workshops könnt Ihr auch
als Gutschein verschenken!

Mehr Inforrmationen dazu gibt es hier

Anfragen für Betriebsgruppen, Vereine, Clubs, Schulklassen usw. stellt Ihr bitte hier

 


Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) , für Workshops insbesondere §§4 ff., findet Ihr bei Interesse hier. Auf das Widerrufsrecht in § 4.3. meiner AGB habe ich damit hingewiesen.


Hinweis: Die Bezeichnung “Festival of Lights” ist eine geschützte Wort- und Bildmarken der Zander & Partner Eventmarketing GmbH.


 

Bildklau – wie finden und was tun?

UrheberrechtEs herrscht viel Unsicherheit und Falschwissen zum Thema Bildklau (=Urheberrechtsverletzung an Fotografien). Und zwar auf beiden Seiten – bei den Fotografen und bei den Bild“nutzern“. Oft werd ich dazu in meinen Foto-Workshops und per Mail gefragt. Deswegen jetzt hier mal ausführlich dazu.

Der folgende Text ist ausdrücklich keine Rechtsberatung. Und nein, ich bin kein Rechtsanwalt. Ich kann Euch dazu nur von meinen Erfahrungen damit berichten. Wendet Euch deshalb in Eurem konkreten Fall bitte unbedingt an einen Fachanwalt.

Wie findet Ihr Bildklau?

Um zu überprüfen, auf welchen fremden Webseiten Eure Fotos eventuell noch so auftauchen, ausser den Webseiten und Fotocommunitys bei denen Ihr sie selbst hochgeladen habt, gibt es verschiedene Möglichkeiten.

—> Google Reverse Bildersuche

und hier ausführlich zur Bedienung und Hintergrund. Das bekannteste Tool, bewährt und einfach. Klickt auf das „Kamera-Symbol“ in der Google-Bildersuche , und ladet entweder Euer zu suchendes Bild (möglichst verkleinert) von Eurem Computer hoch („Bild hochladen“) oder klickt Euch zum Direktlink des gesuchten Bildes („Bild-URL einfügen“). In einigen Browsern kann man ganz zeitgemäss das zu suchende Biild auch direkt auf das Google-Suchfeld ziehen.

Das Ergebnis dieser Suche zeigt Euch, sofern vorhanden, Ergebnisse und Webseiten an, wo Euer gesuchtes Bild auftaucht – auch Eure Eigenen. Klar, Google weiss ja (noch) nichts Genaueres 😉

Wer den Firefox-Browser nutzt, kann ein Plugin installieren, welches Euch die Bedienung, vor allem bei vielen zu suchenden Bildern, über die rechte Maustaste einfacher macht. Diese umgekehrte Bildersuche gibts auch für das Smartphone.

Solange Ihr nur einige wenige Eurer Bilder im Netz sucht, gehen die beschriebenen Möglichkeiten problemlos. Schwirren aber 100e oder gar 1000e Bilder von Euch durch das Internet, sollte man diese ganze Sucherei automatisieren. Dafür gibt es das sehr gute Tool

—> PLAGHUNTER

Einfach zu bedienen, eine Menge zusätzliche Funktionen (automatische fortlaufende Überprüfung, Filter setzen, sortieren, Whitelist usw). Auch direkte Plugins zu Eurem Instagram-Account, Flickr, 500px und zu Eurer eventuell vorhandenen WordPress-Webseite sind mittlerweile Standard.

Ohne jegwelche Kosten für Euch, könnt Ihr damit fünf Eurer Bilder kostenlos suchen und ständig überwachen lassen. 

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 Screenshot plaghunter.com/ mit freundlicher Genehmigung

Darüber hinaus gibts dann die Überwachung in Plaghunter mit verschiedenen Mengenstaffeln – passend für jeden etwas dabei.


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Der Entwickler bietet einen guten Support und die Seite wird ständig gepflegt.

Wenn Ihr Eure Bilder auf fremden Webseiten entdeckt, müsst im Einzelfall sehr sorgfältig prüfen, ob jemand Euer Foto unberechtigt verwendet oder nicht. Einige Fotocommunitys (und sogar einige Bildagenturen) bieten sog. „Lizenzmodelle“, bei denen unter ganz bestimmten Bedingungen (zB Namensnennung des Fotografen) eine kostenlose Nutzung Eurer dort gezeigten Bilder in gewissem Rahmen möglich ist. Es ist selbstverständlich Eure alleinige Entscheidung, Euch dort anzumelden und/ oder Eure Bilder zu verschenken – seht Euch aber vor Anmeldung genau an, wie die Regelungen auf der jeweiligen Online-Plattform sind, welche Einstellungen und Häkchen Ihr bei Anmeldung setzen müsst usw.

Welche Rechte habt Ihr als Fotograf?

Wenn Ihr mit den beschriebenen Suchmethoden nun Bilder von Euch auf fremden Webseiten gefunden habt und Ihr Euch sicher seid, dass der Verwender kein Nutzungssrecht erworben haben kann, kommt der nächste Schritt.

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Möchte jemand ein Bild von Euch verwenden, habt Ihr als Fotografen (Urheber), einfach gesagt, grundsätzlich zwei Rechte: Zahlung einer Lizenzgebühr an Euch, sowie Nennung Eures Namens beim Bild.

Genau genommen verkauft Ihr übrigens kein „Bild“ und auch kein „Urheberrecht“, sondern ein für jeden Verkauf mehr oder weniger genau zu beschreibendes „Nutzungsrecht“ für Eure Bilddatei. Etwa zur Verwendung auf einer Webseite, zum Druck einer Einladungskarte, eines Posters, einer Briefmarke 😉 usw.. Die Höhe der Lizenzgebühr ist dabei entweder vorgegeben (etwa bei Online-Bildagenturen, wenn Ihr dort verkauft), (meistens) Verhandlungssache (immer alles schriftlich gegenseitig bestätigen!), oder orientiert sich (vor allem vor Gericht) an der sogenannten „MFM„.

Mopst nun jemand Euer Bild unerlaubt und verwendet es, stellt dies eine Verletzung dieser Eurer Rechte dar. Auch wenn er Euren Namen zum geklauten Bild geschrieben hat. Auch die Angabe der Bildquelle begründet für sich keine Nutzungslizenz.

Wenn Ihr diesen Bildklau entdeckt, sichert die Daten, macht Screenshots, sichert die Grafikinfo Eures Browsers dazu usw. Über archive.org könnt Ihr manchmal auch noch rauskriegen, wie lange jemand Euer Bild schon verwendet, dort werden automatisch viele Webseiten-Screens mehr oder weniger regelmässig gespeichert.

Als Urheber Eures Bildes könnt Ihr nun im ersten Schritt außergerichtlich per Abmahnung, Unterlassungserklärung und Rechnung Eure Ansprüche gegen den Verletzer geltend machen. Führt dies nicht zum Erfolg (vollständiges Entfernen der Fotografie durch den Rechteverletzer, Unterschreiben der Unterlassungserklärung und fristgerechter Zahlung des Schadensersatzes), könnt Ihr Eure Ansprüche per einstweiliger Verfügung (Unterlassung) und in letzter Konsequenz einer Klage vor Gericht (Unterlassung, Auskunft, Schadensersatz) einfordern.

Fast jeder Fall von Bildklau ist individuell: Die unerlaubte Verwendung Eures privat geknipsten und zB bei Facebook gezeigten Handy-Sefies vor einer bekannten Sehenswürdigkeit in einer x-beliebigen Stadt, wird dabei anders betrachtet als das Herunterladen etwa eines aufwendig erstellten Panoramas. Wenn Ihr von Euren Fotos lebt (also ein entsprechendes Gewerbe betreibt), wird der Bildklau nochmals anders bewertet als wenn Ihr „nur so nebenbei“ fotografiert. Auch Art der Verwendung und Dauer spielen eine Rolle.


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Generell gilt, dass Ihr bei deutschen Firmen, die eine deutsche Webpräsenz betreiben und dort Euer Bild ungefragt verwenden, gute Chancen auf Durchsetzung Eures Rechts habt. Wenn Ihr ein Bild von Euch etwa auf einer russischen oder japanischen Webseite entdeckt, nehmt es hin und vergesst es….

Die Praxis…

Ich kann da ja nur für mich sprechen, und ich bin von dieser Klauerei ziemlich genervt. Wenn eine gewerbliche Webseite sich an meinen Bildern einfach so bedient, oder andere ihr eigenes Produkt mit Hilfe meiner Bilder bewerben, bin ich nicht gewillt, das unter den Tisch fallen zu lassen.

Dabei ist die gesamte Bandbreite menschlicher Untiefen vertreten…das allein wäre schon ein Kapitel für sich:

Da sind die Einsichtigen, die aus lauter „Unwissenheit“ oder „Unachtsamkeit“ („keine Ahnung wo ich das Bild her habe“) gehandelt haben, sich meist entsprechend umgänglich und lösungsorientiert zeigen, das Bild löschen und den Schadensersatz bezahlen. Ab und zu entschuldigt sich jemand auch tatsächlich mal direkt.

Und da sind die Uneinsichtigen, die das gar nicht verstehen wollen, sich ertappt fühlen und damit nicht umgehen können, sogar noch die für sie teure juristische Auseinadersetzung gegen mich führen. Ab und zu werd ich in diesen Angelegenheiten leider auch mit beleidigenden oder sogar bedrohenden Nachrichten zugetextet, auch wenn das selten ist.

Eher harmlose, aber immer wieder gern genommene Sprüche sind beispielsweise:

  • „Warum zeig du dann deine Bilder im Netz, dazu zwingt Dich doch  keiner“
  • „Das ist doch auch Werbung für Dich“ . Siehe dazu stellvertretend für alle auch das hier...[mit freundlicher Genehmigung von Ralph Ruthe]
  • „Die Fotos haben Sie doch sowieso gemacht da kann ich die doch kostenlos benutzen“
  • „so toll dass ich dafür bezahlen muss sind Ihre Fotos nun auch wieder nicht“
  • „wir haben leider kein Geld möchten Ihr Foto aber trotzdem verwenden“

Manchmal frage ich diese Leute, mit was sie ihr Geld so verdienen und ob sie mir ihre jeweilige Dienstleistung und/ oder Produkt denn auch kostenlos zur Verfügung stellen. Meistens sind die Leute dann beleidigt oder antworten nicht mal mehr 😉

Trotzdem hoffe ich ja immer noch, so günstig zu einem schicken und repräsentativen Loft in bester Citylage zu kommen, indem ich einfach so ein leerstehendes Luxusloft einziehe. Die gibts in Berlin ja reichlich. Und wenn ich dann dabei erwischt werde, vielleicht erst nach einem halben Jahr, mecker ich den Eigentümer erstmal an und beleidige ihn. Schliesslich hat er das Haus ja sowieso gebaut und dazu gezwungen hat ihn auch keiner, und Werbung für ihn könne ich ja auch machen, obwohl seine Wohnung ja nun so toll doch nicht ist.

Wer den Sarkasmus nicht versteht, verlässt bitte jetzt meine Webseite.

Fakt ist:

Wer heutzutage nicht weiss, dass u.a. Fotografien im Internet eben NICHT grundsätzlich zur freien kostenlosen und ungefragten Verwendung zur Verfügung stehen, ist selber Schuld und sollte sich eigentlich ebenso hier einfinden. #Neuland ist das alles schon lange nicht mehr.


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Wie vor Bildklau schützen?

Es ist so gut wie unmöglich, sich vollkommen gegen Bildklau im Internet zu schützen. So kann man zwar auf der eigenen Webseite den beliebten „Rechtsklick“ per Maus unterbinden, eine Grafik herunterzuladen ist aber auch dann noch mit technisch einfachen anderen Mitteln problemlos möglich. In den üblichen Fotoforen, wo man seiner Bilder so zeigt, ist das Herunterladen der Bilder meist auch problemlos möglich. Selbst vor Screenshots (etwa aus Bildershows in Flashplayern) schrecken Bilderdiebe nicht zurück.

Zur Vermeidung des Bildklaus setzen manche Fotografen grosse Logos in ihre im Web gezeigten Bilder, andere verkleinern die Bilder so stark dass man kaum noch etwas erkennt.

Ich bin kein Freund dieser Logos, die teils das Motiv aufdringlich überdecken. Klar, das so „verzierte“ Bild klaut keiner mehr, aber die visuelle Wirkung des eigentlichen Motivs ist durch so ein übergrosses Logo dann auch völlig dahin.

Um Eure Bilder in guter Qualität auf Webseiten darzustellen, müsst Ihr sie nicht in voller Originalgrösse hochladen. Viele Webseiten komprimieren beim upload sowieso, meistens sehen diese automatischen Verkleinerungen dann grauslich aus. Verkleinert und optimiert Eure Dateien für die Webdarstellung vorher selber in einem geeigneten Bildbearbeitungsprogramm, und speichert das extra und vor allem in wesentlich kleinerer Dateigrösse ab. Überprüft vorher die Anforderungen der jeweiligen Webseiten. Druckfähige Dateien in voller Grösse haben in Foren, Fotocommunities usw nichts verloren.

Webseiten und andere, die ungefragt Eure Bilder benutzen, gehören ganz sicher nicht zu den Bedürftigen. Diese Firmen und Menschen tun es entweder aus Unwissenheit, oder aus Berechnung. Denn scheinbar ist das Risiko ertappt zu werden und dann eben die Strafe zu bezahlen, immer noch günstiger, als ordnungsgemäss von vorneherein alle Bilder korrekt zu lizensieren.

Nochmal der Hinweis – das ist keine Rechtsberatung, sondern nur ein Erfahrungsbericht. Wendet Euch bitte im konkreten Fall unbedingt an einen Fachanwalt.

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