Happy New 2013 from Berlin @ all ;-)

Obdachlosenfest Berlin – 2012

Seit 1995 veranstaltet der Sänger Frank Zander mit seiner Familie (“Hier kommt Kurt”, “Nur nach Hause geh’n wir nicht”) alljährlich für Obdachlose und Bedürftige in Berlin ein Weihnachtsessen. Zahlreiche Spender, ehrenamtliche freiwillige Helfer und Sponsoren sorgen für die reibungslose Durchführung, Prominente treten kostenlos auf und/ oder servieren Speisen. Jedes Jahr wird diese Veranstaltung grösser, auch der Medienrummel drumherum – begrenzt scheinbar nur durch Raumgrössen und Sicherheitsbestimmungen.

2012 fand nun die 18. Auflage dieser wohltätigen Veranstaltung im ESTREL Convention Center (immerhin das grösste Hotel Deutschlands) statt, und ich habe den Veranstaltern eine Fotostrecke über diese Veranstaltung gesponsort. Ich finde, dass zuviel auf “hohem Niveau” gemeckert wird und viele gar nicht wissen, wie gut es ihnen “trotzdem” geht – vielleicht macht sich ja der ein oder andere beim Betrachten der Fotos mal Gedanken, was wirklich wichtig ist, und was eher nicht so….

Der Tag selbst hat in mir natürlich ziemlich viele Eindrücke hinterlassen, teilweise auch verwirrende. War natürlich die weit überweigende Zahl der Bedürftigen tatsächlich bedürftig, konnte man aus der Distanz aber in (wenigen) Einzelfällen auch hier eine reine Schnorrermentalität beobachten. Umgekehrt waren einige (absolute Minderzahl!) “Prominente” scheinbar aber auch nur erschienen, damit die versammelte Pressemeute sie mit dem Teller beim Servieren ablichtet, und dann unauffällig und schnell wieder verschwunden.

Neben den vielen Kindern (die sich über jede Kleinigkeit schüchtern bis überglücklich gefreut haben), konnte man die Freude und Dankbarkeit der Menschen über die Mahlzeit hinaus sehr spüren. DIe Bühnenshows von Jeanette Biedermann, Claudia Jung, Frank Schöbel, natürlich Frank Zander und anderen hat den kompletten Saal dann tatsächlich endgültig zum Ausrasten gebracht ;-) – okay, ist nicht meine Musik, aber darauf kam es an dem Abend wohl nicht so an ;-)

Am meisten berührt hat mich aber, dass ich dort jemanden nach etwa 12 Jahren wieder getroffen habe -jetzt wirklich auf der Strasse lebend- der mir früher als Wohnungsmieter vom täglichen Grüssen als Nachbar in einem Haus bekannt war, in welchem ich früher einmal für eine Firma gearbeitet habe. Der “Weg nach unten” geht wirklich ganz schnell :-(

Viele Grüsse von mir an alle netten Helfer (und es waren alle nett ;-) ), an die Familie Zander und all die netten Menschen, die ich an dem Tag kennenlernen dürfte!

Klick auf eines der Bilder öffnet die gesamte Fotoshow, navigiert dann einfach mit den Pfeiltasten. Wenn sich jemand auf den Fotos erkennt, schicke ich Euch gerne das Original – mailt mir einfach!

 

Panorama – Berlin Staatsoper

mal was Neues ,-)

vertical panorama

Nichts anderes als ein Panorama, nur dass Nodalpunktadapter nicht horizontal, sondern eben “über Kopf” geschwenkt wird. Wirkt auch nicht bei jedem Motiv, aber wenn es passt ist es ein witziger Effekt! Auch wie das erstellt wird, ist Thema in meinen Pano-Workshops!

 

Little planets

Eine “Sonderform” der Panoramafotografie sind die “little planets” – die Form erklärt den Namen. Wie genau man die aus “normalen” Panoramen herstellt, ist ebenfalls eine kleine Zugabe in meinen Panorama-Workshops ;-)

Hier ein paar Beispiele für “little planets” – alles Motive aus Berlin:

Berlin Air Show/ ILA 2012

Im September habe ich für ein Luftfahrtmagazin auf der “Berlin Air Show 2012 (ILA)” auf dem neuen Ausstellungsgelände des BER gearbeitet. Das hiess dort dann Roger Airfield, dort ausgestellt waren auf einer abgegrenzten Fläche innerhalb des ILA-Geländes Kleinfugzeuge, Oldtimer – alles, was irgendwie zum GAT zählt. Das Roger Airfield lag genau am Ende der Runway, wo auch die grossen Jets zum Display rollten und abflogen manchmal auch wieder landeten.

Wenn es die Zeit erlaubt hat, habe ich mich zur Runway begeben, um ein paar Klassiker einzufangen ;-)

Alle freigegebenen Fotos der ILA 2012 findet Ihr bei interesse in meinem Flickr-Stream!

Haus der Kulturen der Welt – Wassermusik

Immer wieder ein klasse Motiv, die “Schwangere Auster”, wie sie im Berliner Volksmund genannt wird (Haus der Kulturen der Welt”). Schon wenn keine besonderen Veranstaltungen dort sind, ist das Gebäude klasse angestrahlt und mit der Spiegelung im Wasser ein Hingucker und immer wieder ein Panorama wert. Einmal jährlich findet dort die sog. “Wassermusik” statt, und dann sogar noch in ganz besonderer besonderer Beleuchtung ;-)

Ein paar Eindrücke dazu aus dem Sommer 2012

Auch als Nicht-Panorama schön ;-)

 

Panorama – Schloss Beelevue

Das “politische Bild” ;-) kleine Panorama-Serie für eine Zeitschrift über das Schloss Bellevue – entstanden Februar 2012

 

 

360° Südfrankreich – Viaduc de Millau

360°-Panorama aus Südfrankreich

Mit im Bild: Die grösste/ höchste Autobahnbrücke Europas, “Viaduc de Millau” -
2,5km lang, 343 Meter hoch. Rechts im Bild das namensgebende Städtchen.

Panorama aus 32 Reihen-Aufnahmen

Welche Software, um Panoramen zu stitchen?

*** Hinweis (Januar 2016): Es gibt eine neuer Version der Software, HIER gehts daher weiter zu dem Thema ***

Ein fotografischen Steckenpferd von mir ist ja bekanntlich die Panoramafotografie ;-)

Möchte man nun also Panoramen fotografieren und diese ordentlich stitchen, stellt sich eine nicht ganz unwichtige Frage, die mir oft vorgetragen wird: Mit welcher Software soll dies geschehen?

Natürlich ist auch hier inzwischen der Markt und das Angebot an Software sehr gross. Zwischen kostenfreien Programmen und “richtig teuer” ist alles möglich, zudem funktioniert auch die in Photoshop eingebaute Stitch-Software sehr gut (bietet aber nicht ganz so viele Sonderdunktionen).

Ich mache mir hier gar nicht erst die Mühe, hier jedes denkbare kostenlose oder kaufbare Panorama-Programm zu nennen oder gar zu besprechen, sondern berichte einfach mal von meinen Erfahrungen. Um es kurz zu machen: Nach vielen Tests und Versuchen in der Anfangszeit meiner Panoramafotografie, arbeite ich nunmehr seit  vielen Jahren sehr zufrieden mit „Panoramstudio Pro“ von Tobias Hüllmandel. Damit will ich keinesfalls sagen, dass andere verfügbare Panorama-Software schlechter ist – nur bin ich auch so ein Gewohnheitstier, und warum soll ich etwas ändern was sehr gut funktioniert und mir so auch die Arbeit erleichtert ;-) Die Software gibt als “Standardversion “Panoramastudio” und als “Panoramastudio Pro“.

Panoramastudio bietet dabei schon als Standardversion (fast) alles, was das Herz begehrt: Stitcht extrem sauber und gleicht ziemlich tolerant fotografische Schlampereien aus (die man trotzdem vermeiden sollte), und wird regelmässig weiterentwickelt, zudem gut supportet.

Panoramastudio Pro“ bietet noch ein paar wichtige Funktionen mehr, wenn man in die Panofotografie eingestiegen ist und ein bisschen Übung hat und “ein bisschen mehr” machen will – ein- oder mehrreihige Panos, vollsphärische Panos, virtuelle Rundgänge, 16-Bit- und Ebenenunterstützung in Photoshop und noch sehr vieles mehr….

Eine gute Vergleichsübersicht zwischen den beiden Versionen findet sich auch dazu auf der Webseite des Entwicklers. Man kann auch mit der Standrad-Version beginnen und später auf die pr-Version updaten. Auf der Webseite kann natürlich auch eine kostenfreie (aber eingeschränkte) Demoversion zum ersten probieren heruntergeladen werden – aber vorsicht: Wenn man unerfahren ist und manche Panos schon “falsch fotografiert”, kann das beste Panoprogramm nichts mehr retten. Also bitte nicht bei merkwürdigen ersten Versuchsergebnissen die Software verdammen ;-)

Als unschätzbaren Vorteil und Arbeitserleichterung im Panoramstudio (Pro) empfinde ich neben dem sauberen Stitching, welches die Software zuverlässig liefert, dass es durchgängig auf deutsch ist und die Bedienung sehr intuitiv und schnell verständlich ist.

Zahlreiche Korrektur- und Eingriffsmöglichkeiten ermöglichen es trotzdem, bei Bedarf manuell einzugreifen oder teilweise die Panos auch fertig zu bearbeiten. Ist aber selten notwendig, eben weil das Programm wirklich gut und sauber auch schwierige Sachen korrekt stitcht, und die Nachbearbeitung bei mir grundsätzlich in einem extra Bildbearbeitungsprogramm stattfindet.

Auf der Webseite des Entwicklers findet Ihr, für jedermann verständlich, weitere Informationen. Besonders intressant sind dabei die Beschreibung der Funktionen/ Features – und dort der Vergleich zwischen der „Standard“- und der „Pro“-Version.

Ich persönlich würde aufgrund der Funktionsvielfalt zur „Pro“-Version raten, wenn Ihr aber jetzt schon wisst, dass Ihr niemals etwas anderes als einreihige Panos macht, genügt auch die Standard-Version. Nebenbei: Sogar die „Pro“-Version des Panoramastudios ist preiswerter als „ptgui“.

Mit Panoramastudio arbeite ich auch in meinen Panorama-Workshops – teilnehmen kann aber natürlich auch jeder, der mit anderer Software arbeitet oder zukünftig arbeiten will ;-) Bedenkt, dass eine gute Software für gute Panos nur die eine Hälfte ist. Die andere Hälfte ist und bleibt ein guter Nodalpunktadapter, dazu in Kürze hier mehr.

Wenn Ihr Panoramstudio kaufen wollt, könnt Ihr dies für die Standard-Version gerne auch über diesen link (Panoramastudio Pro HIER) tun, ich krieg dann eine klitzekleine Provision, natürlich wird die Software für Euch damit nicht teurer. Es steht Euch aber natürlich auch frei, direkt über die Webseite des Entwicklers den Download und den Freischaltkey zu erwerben.

Wenn Ihr noch Fragen zur Software habt, fragt mich, ansonsten: Happy stitching ;-)